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Die Eifel als gesunde Region

Auftakt des zweijährigen Projekts der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel DLG am Mittwoch, 31. Oktober, 10 bis 16 Uhr, im Mechernicher Rathaus – Ziel ist die Förderung der betrieblichen Gesundheit bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region Eifel

Kreis Euskirchen/Mechernich – Die Eifel in den nächsten zwei Jahren ein Stückweit gesünder zu machen – das ist grob formuliert das Ziel des Projekts „Gesunde Region Eifel“ der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel DLG. Obwohl ganz richtig ist das nicht. „Wir wollen das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement ins Bewusstsein der Menschen rücken“, erklärt Projektleiterin Agnes Voerste. Die Auftaktveranstaltung für das Projekt findet am Mittwoch, 31. Oktober, von 10 bis 16 Uhr im Ratssaal des Mechernicher Rathauses (Bergstraße 1) statt. Eingeladen sind nicht nur Verantwortliche und Mitarbeiter der bislang 45 Mitgliedsunternehmen, sondern jedes Unternehmen in der Region Eifel mit Interesse an diesem Thema.

Betriebliches Gesundheitsmanagement bedeutet nicht nur, dass ein Unternehmen Sportangebote bereitstellt oder Obstteller aufstellt. Vielmehr geht es darum, dass besonders die Unternehmer erkennen, ob und wann sie ihren Mitarbeitern zu viel zumuten. Überstunden, fehlender Freizeitausgleich, Arbeiten am Leistungslimit, Dauerstress – all das führt vermehrt zu psychischen Erkrankungen, zu Burnout und Depressionen. „Mitarbeiter sind zwar körperlich anwesend, aber nicht mehr leistungsfähig“, weiß Agnes Voerste.

Der Beirat des Projekts „Gesunde Region Eifel“ (v.l.): Bernd Becker (PE Becker), Roland Fraatz (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Iris Poth (Kreis Euskirchen), Dr. Alois Kreins, (Bundesverband mittelständische Wirtschaft), Petra Vossen (Barmer Euskirchen), Michael Niehaus (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), Anita Zilliken (Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung), Hans-Peter Pick (Bundesverband mittelständische Wirtschaft), Helmut Schneider (AOK Rheinland/Hamburg). Foto: DLG Eifel/pp/Agentur ProfiPress

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement fungiert der Chef deshalb als Dienstleister. Er soll dafür sorgen, dass das Arbeitsklima und die Arbeitsbedingungen stimmen, weil es letztlich die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter stärkt, was natürlich auch für das Unternehmen von Vorteil ist. „Wir wollen durch das Projekt Bedingungen schaffen, dass die Mitarbeiter bei bester geistiger und körperlicher Gesundheit zur Arbeit gehen“, so Agnes Voerste.

Die Region Eifel, gemeint ist hauptsächlich der südliche Kreis Euskirchen mit den Randgebieten und Nachbarkommunen, beherbergt zahlreiche Firmen und Betriebe. „Im Rahmen der Fürsorgepflicht müssen sie auch ein betriebliches Gesundheitsmanagement vorweisen. Was das ist, davon haben die Unternehmen aber ein sehr heterogenes Verständnis“, drückt es Agnes Voerste freundlich aus.

Deshalb hat das derzeit fünfköpfige Projektteam sechs Pilotunternehmen ausgewählt, um herauszufinden: Was verstehen die Betriebe in der Eifel denn überhaupt unter dem Begriff und wie füllen sie ihn mit Leben? Im Rahmen dieser Analysen werden – natürlich anonymisiert – die Mitarbeiter befragt. Zusätzlich legt der Geschäftsführer in einem Interview dar, wie betriebliches Gesundheitsmanagement umgesetzt wird.

Bedarfe in Unternehmen erkennen

Anhand der Auswertung der allgemeinen Gesundheitsbefragung der Mitarbeiter kann das Projektteam Bedarfe im Unternehmen erkennen und Lösungsansätze ausarbeiten. „Das reicht von Therapieangeboten bis hin zu schnell erreichbaren Sprechstunden“, erklärt Voerste, die noch einmal klarstellt: „Wir sind nicht für das betriebliche Gesundheitsmanagement zuständig, das sind die Unternehmen selbst. Wir erfassen in der Gesundheitsbefragung bei den Pilotunternehmen den Bedarf und unterstützen die Unternehmen in der Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.“

Sowohl das Team des Projekts „Gesunde Region Eifel“ als auch die übergeordnete Dienstleistungsgenossenschaft Eifel DLG weiß, dass die Umsetzung gerade für kleinere Unternehmen nicht einfach ist und große Betriebe, etwa durch den Zugriff auf einen Betriebsarzt, einfacher haben. Doch da kommt die Eifel DLG ins Spiel. Sie will die Unternehmen vernetzen, Angebote bündeln und diese ihren derzeit 45 Mitgliedern mit insgesamt 5200 Mitarbeiterin zur Verfügung stellen, sei es eben ein gemeinsamer Betriebsarzt oder Vergünstigungen für bestimmte Dienstleistungen.

Außerdem werden im Rahmen des Projekts Gesundheitswochen durchgeführt und in Beratercafés (das erste soll am 27. November in Kall stattfinden) Mitglieds- und Nicht-Mitgliedsunternehmen zusammengebracht. „Bei all dem müssen wir dafür sorgen, dass die Unternehmen einen Nutzen davon haben“, sagt Agnes Voerste.

Bei der Auftaktveranstaltung in Mechernich stellt die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel DLG zunächst sich und das Projekt „Gesunde Region Eifel“ vor. Außerdem werden in einer Podiumsdiskussion die ersten Erfahrungsberichte aus den Pilotunternehmen präsentiert. Am Nachmittag beginnt dann nach einem kurzen Vortrag im Rahmen eines Workshops die Netzwerkarbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder Eifel DLG, an Unternehmen, die Mitglied werden möchten, an außerregionale Institutionen, die selbst eine Dienstleistungsgenossenschaft gründen oder eine gesunde Region werden wollen (oder dies bereits getan haben) sowie an Anbieter von Dienstleistungen, die für das Projekt „Gesunde Region Eifel“ sinnvoll und nützlich sind. Anmeldungen sind zu richten an agnes.voerste@dlg-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

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