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„Dichter an die Natur“

Premierenabend bei der Lit.Eifel am Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, im Kulturhof Velbrück in Weilerswist-Metternich – Interview mit Mitherausgeber Christoph Leisten

Weilerswist-Metternich – Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten begleitet, inspiriert und prägt die renommierte Jahresschrift „Das Gedicht“ die deutschsprachige Gegenwartslyrik. Das Verzeichnis der Autoren und Autorinnen der letzten 26 Ausgaben liest sich wie ein „Who is Who“ der deutschsprachigen Literatur: Von Günter Grass über Ulla Hahn und Robert Gernhardt bis hin zu Raoul Schrott, Friederike Mayröcker und Jan Wagner fehlt hier buchstäblich niemand von Rang.

Das Erscheinen der 27. Ausgabe steht unmittelbar bevor. Sie wird in diesem Jahr herausgegeben von Gründer Anton G. Leitner und dem Lyriker Christoph Leisten, der an der Clara-Fey-Schule in Schleiden als Lehrer arbeitet. Die beiden haben ein Rahmenthema ausgewählt, das aktueller kaum sein könnte: „Dichter an die Natur“.

Christoph Leisten ist Mitherausgeber der 27. Ausgabe der Jahresschrift „Das Gedicht“. Die Premierenlesung findet am Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, in Weilerswist-Metternich statt. Foto: Birgit Leisten/pp/Agentur ProfiPress

Normalerweise findet die Premierenlesung von „Das Gedicht“ in den großen Literaturhäusern in München oder Berlin statt. Dass die Premiere diesmal in der Region, am Rande der Eifel, stattfindet, ist eine kleine Sensation. Ein Gespräch mit Mitherausgeber Christoph Leisten.

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie die aktuelle Ausgabe dieser renommierten Jahresschrift mitherausgeben?

CHRISTOPH LEISTEN: Anton G. Leitner und ich kennen uns seit langem aus diversen Lyrikprojekten. Im vorletzten Sommer rief er mich an und fragte mich, ob ich diese Ausgabe mit ihm gemeinsam herausgeben würde. Ich fühlte mich sehr geehrt und habe keine Sekunde gezögert. Ein Rahmenthema haben wir schnell gefunden: „Dichter an die Natur“.

Was ist das Besondere an dieser Ausgabe?

LEISTEN: Angesichts von Klimakatastrophe, Artensterben, Umwelt- und Naturkatastrophen beleuchten 200 neue Gedichte in dieser Ausgabe das Mit- und Gegeneinander von Menschen, Tieren und Pflanzen in einer Zeit, in der die existenzielle Balance zwischen den Lebewesen so gefährdet ist wie selten zuvor. Das ist Literatur direkt am Puls der Zeit. Diese Ausgabe ist ein veritabler Beitrag zu den aktuellen Debatten geworden. Und wir haben viele namhafte Autoren gewinnen können, zum Beispiel Ulrike Draesner, Tanja Dückers, Sylvia Geist, Helmut Krausser, Günter Kunert, Dagmar Nick, Sabine Schiffner, Raoul Schrott und Jan Wagner.

Die neueste Ausgabe der Jahresschrift „Das Gedicht“ steht unter dem Titel „Dichter an die Natur“ und erscheint in wenigen Worten. Foto: Anton G. Leitner/pp/Agentur ProfiPress

Und warum findet die Premiere hier in der Region statt?

LEISTEN: Wir fanden es angesichts des Natur-Themas besonders reizvoll, die Premierenlesung eben nicht in einem der großen Literaturhäuser der Metropolen stattfinden zu lassen, sondern im ländlichen Naturraum. Der so charmante Kulturhof Velbrück in Metternich erschien uns da als idealer Veranstaltungsort. Übrigens kommen gemeinsam mit Anton G. Leitner und mir einige wunderbare Poetinnen und Poeten, die das ganze Spektrum dieser Ausgabe vorstellen werden, ein regelrechtes poetisches „Ökosystem“, in dem die Vers-Organismen zu leuchten beginnen, mal zugespitzt, mal pointiert, mit Komik, Tiefsinn, Ernst und Empathie. Dieser Premierenabend wird ein tief berührendes Erlebnis werden.

pp/Agentur ProfiPress

DAS GEDICHT #27,

Premierenlesung „Dichter an die Natur“

im Rahmen der Lit.Eifel 2019


Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr

Kulturhof Velbrück

Meckenheimer Straße 47,

53919 Weilerswist-Metternich

Kartenvorverkauf über die Ticketdienste der Lit.Eifel, www.lit-eifel.de

Die beiden Herausgeber Christoph Leisten und Anton G. Leitner präsentieren am Premierenabend im Rahmen der Lit.Eifel 2019 ihre poetische Ernte mit einer Reihe von Poetinnen und Poeten, darunter Klára Hůrková, Hartwig Mauritz, Sabine Schiffner, Matthias Buth, Axel Kutsch und Frank Schablewski.

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