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Deutliches Signal für das Miteinander

Das Rote Kreuz ist zum 1. März mit einer Integrationsagentur an den Start gegangen – Keine Beratung, sondern Vernetzung ist die Aufgabe

Die Diplomsozialarbeiterin Barbara Fischer und der Diplom-Sozialpädagoge Simon Jägersküpper haben ihre Arbeit in der Integrationsagentur Euskirchen aufgenommen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Euskirchen – Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist Betreiber der ersten Integrationsagentur im Kreis Euskirchen. Das Büro ist im Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes an der Kommerner Straße in Euskirchen untergebracht. Dort kümmern sich seit dem 1. März die Diplom-Sozialarbeiterin Barbara Fischer und der Diplom-Sozialpädagoge Simon Jägersküpper mit je einer halben Stelle um das Miteinander der Kulturen, das auch im Kreis Euskirchen immer vielfältiger wird.     

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen setzt damit ein vom Landtag verabschiedetes Gesetz um, das die Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln verbessern soll, und zwar der Neuankömmlinge ebenso wie der schon länger hier lebenden Zuwanderer. Finanziert wird die Einrichtung zu 90 Prozent aus Landesmitteln, zehn Prozent übernimmt das Rote Kreuz als Träger.

„Das ist kein Beratungsbüro“, stellt Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker klar. Aufgabe von Simon Jägersküpper, Bereichsleiter Jugend, Familie, Aus- und Fortbildung beim Roten Kreuz und Barbara Fischer, die außerdem den Jugendtreff in Blankenheim leitet, wird vielmehr die Schaffung von unterstützenden Strukturen für die gesellschaftliche Eingliederung der Zugewanderten sein. Dabei sollen beispielsweise auch die Familienzentren mit einbezogen werden.

„Was wird gebraucht, was wird gewünscht“, das werde zunächst ermittelt, so Rolf Klöcker. Darüber hinaus soll ein Netzwerk geschaffen werden aller Einrichtungen und Gruppen, die sich in Sachen Integration engagieren. Wie schwierig es dabei ist, die unterschiedlichen Zuwanderer an einen Tisch zu holen, weiß Barbara Fischer aus ihrer Arbeit mit Migranten in Köln-Chorweiler: „Nicht alle Muslime sind gleich, und unter den verschiedenen Zuwanderergruppen sind die Vorbehalte nicht geringer als etwa unter Deutschen und Ausländern.“

Vor allem Nationalitäten, die nicht so organisiert sind wie etwa die türkische Gemeinde Euskirchen, sollen mit an den Tisch geholt werden und mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Initiativen in Kontakt gebracht werden. Auch Antidiskriminierungsarbeit wird eine der Hauptaufgaben der Integrationsagentur sein. In diese Richtung gehende Veranstaltungen wie der „Tag des ausländischen Mitbürgers“ in der Gemeinde Weilerswist oder der Euskirchener Friedenstag sollen unterstützt werden. Zudem will man bürgerschaftliches Engagement von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fördern.

Besetzt ist das Büro im Mehrgenerationenhaus, Kommerner Str. 39, in Euskirchen dienstags, von 8 bis 17 Uhr sowie montags und mittwochs, von 8 bis 12 Uhr. Telefonisch erreichbar sind Simon Jägersküpper und Barbara Fischer dort unter Tel. 0 22 51/10 79 22.

pp/Agentur ProfiPress
 
 
 

 

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