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Der Klapperstorch in Sistig

Eine Schar Weißstörche machte Halt auf einer Wiese zwischen Sistig und Wollenberg – Steigt die Geburtenrate in der Eifel?

Kall-Sistig – Wenn die Mär vom Klapperstorch stimmt, dürfte die Geburtenrate in Sistig am letzten Augustabend rapide angestiegen sein und der demografische Wandel keinerlei Probleme mehr bereiten. Denn eine Schar von Weißstörchen, gemeinhin auch als Klapperstorch bekannt, machte am frühen Abend Rast auf einer Wiese zwischen Sistig und Wollenberg, unweit des Hauses West – aber noch auf Kaller Gemeindegebiet.

Am Montag, 31. August, legte eine Schar Weißstörche auf einer Wiese zwischen Sistig und Wollenberg einen Zwischenstopp ein. Im Hintergrund ist das Haus West zu erkennen. Foto: Jürgen Houbé/pp/Agentur ProfiPress

Mitte bis Ende August ziehen die Weißstörche in Scharen in den Süden. Zwar legen die Tiere täglich zwischen 150 und 300 Kilometer zurück. Aber natürlich legen sie zwischendurch auch mal ein Päuschen ein – in dem Fall, wie sollte es anders sein, in der schönen Eifel.

Vielleicht befand sich auf der Wiese ja auch der ein oder andere Snack, den die Weißstörche so lieben. Dazu zählen unter anderem Regenwürmer und Insekten sowie Mäuse und Ratten. Aber ein Kostverächter ist der Ciconia ciconia nicht, wie der Vogel in der Wissenschaft genannt wird. Er zählt allgemein zu den Nahrungsopportunisten, isst also, was auf den Tisch kommt.

Die Störche stapften über die Wiese und suchten nach dem ein oder anderen Snack zur Stärkung. Foto: Jürgen Houbé/pp/Agentur ProfiPress

Zwischen Mitte und Ende August machen sich die Weißstörche auf nach Afrika, südlich der Sahara überwintern sie. Während die meisten Störche den Ostweg über die Türkei und den Nahen Osten stellenweise bis nach Südafrika wählen, sind es gerade die Störche aus Südwestdeutschland, die den „Westweg“ über Spanien wählen, um ihr Winterdomizil zwischen Senegal und Tschad aufzuschlagen.

In den letzten Jahren haben sich aber viele dieser „Weststörche“ angewöhnt, die lange Reise nach Afrika gar nicht mehr erst anzutreten. In Südspanien finden sie laut Nabu in den Wintermonaten auf Mülldeponien ausreichend Nahrung, weshalb sie dann auf der iberischen Halbinsel überwintern. Eine Corona-Reisewarnung für Störche, im Gegensatz zu der für Menschen, besteht schließlich nicht.

Und dann waren sie weg: In der zweiten Augusthälfte machen sich die Klapperstörche auf den Weg in Richtung Süden. Foto: Jürgen Houbé/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

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