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Gebürtiger Freilinger Falko Weiß gewinnt in Frankfurt deutsch-österreichischen Vorentscheid zum S.-Pellegrino-Young-Chef-Wettbewerb

Freilingen/Frankfurt/Trier – „Freilingen kann auch kochen… – neben musikalischen und sportlichen Talenten bringt unser Ort erfreulicherweise auch im Bereich der Gaumenfreuden große Begabungen hervor“, schreibt die Blankenheimer Vize-Bürgermeisterin Simone Böhm auf der Webseite ihres Heimatortes Freilingen.

Sie berichtet darin, dass der gebürtige Freilinger „Jong“ Falko Weiß, Küchenchef des Restaurants à la Minute in Trier, am Montag den Vorentscheid zum S.-Pellegriono-Young-Chef-Wettbewerb gewonnen hat und nun Deutschland und Österreich im nächsten Jahr im Finale dieses bekannten internationalen Nachwuchs-Köche-Wettbewerbs vertritt. Simone Böhm: „Chapeau!“

In einer Pressemitteilung von Pellegrino heißt es: Falko Weiß hatte bereits vergangenes Jahr im deutsch-österreichischen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2016“ um den Einzug ins Finale gekocht. Mit einer neuen Kreation wagte er nun den zweiten Versuch. Sein Erfolgsrezept für den diesjährigen nationalen Vorentscheid hieß „Stadt/Land/Fluss“.

Mit diesem „Signature Dish“ (Anm. Speise, die die unverkennbare Handschrift eines Chefkochs trägt) konnte er gleich alle fünf Wettbewerbskriterien („Die Goldenen Regel“) erfüllen – Zutaten, Fertigkeit, Genialität, Schönheit und Botschaft.

Mit  seinem Gericht „Stand/Land/Fluss“ geht es für Falko Weiß ins Finale des Wettbewerbs S..Pellegrino Young 2018. Der Küchenchef des Restaurants à la Minute aus Trier hat den deutsch-österreichischen Vorentscheid  für sich entschieden.Foto: S. Pellegrino

Damit konnte er auch die renommierte deutsch-österreichische Jury um Sarah Henke (Restaurant „YOSO“, Andernach), Karlheinz Hauser (Restaurant „Seven Seas“, Hamburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Nico Burkhardt (Restaurant „OLIVO“, Stuttgart) und Robert Maas (Restaurant „EQUU“, Bonn) von seinem Können überzeugen und begeistern. Und das sogar zweimal, denn für seinen Sieg musste Falko erst einmal einen anstrengenden Wettbewerbstag bestehen.

Am Anfang des Tages musste er sich zunächst in einem fünfstündigen Live-Kochen in einem Teilnehmerfeld von zehn Köchen behaupten, u.a. Nachwuchsköchen aus Berling, Frankfurt und Regensburg. Aus den zehn vorgestellten eigenen Kreationen wählte die Jury dann zunächst ihre Top 3: Falko Weiß (Restaurant „à la Minute“, Trier), Maximilian Kindel (Restaurant „FACIL“, Berlin) und Tobias Schmitt („Restaurant Lafleur“, Frankfurt am Main).

Diese drei Teilnehmer mussten am Abend dann erneut ihr Können unter Beweis stellen und dafür ihre Gerichte ein zweites Mal kochen. Vor über 250 geladenen Gästen aus der Gastronomie präsentierten sie ihre Kreationen wieder der Jury, die Falko schließlich zum Finalisten kürte.

„Am Ende des Tages haben der Geschmack und die Präsentation entschieden. Wir haben uns für ein Gericht entschieden, das sich für das Finale in Mailand weiterentwickeln lässt,“ begründete Karlheinz Hauser die Entscheidung der Jury.

Stadt, Land, Fluss

Und was versteckt sich hinter dem Namen „Stadt/Land/Fluss“? Geschmorter Schweinebauch, Crunchroll, Selleriepüree, Grünes Apfelgel, gefüllte Kartoffeln, Flusskrebse und Tea Time (ein Fond aus Flusskrebs mit Kräutern und Gewürzen durchgossen). Der Name der Kreation des jungen Küchenchefs setzt sich aus der Herkunft der Produkte zusammen – Tea Time (Stadt), gepuffter Schweinebauch mit Sellerie Crunchroll (Land) und Flusskrebs (Fluss).

Hinter dem Namen „Stadt/Land/Fluss“ verbergen sich geschmorter Schweinebauch, Crunchroll, Selleriepüree, grünes Apfelgel, gefüllte Kartoffeln, Flusskrebse und Tea Time (ein Fond aus Flusskrebs mit Kräutern und Gewürzen durchgossen). Der Name der Kreation des jungen Eifeler Küchenchefs setzt sich aus der Herkunft der Produkte zusammen – Tea Time (Stadt), gepuffter Schweinebauch mit Sellerie Crunchroll (Land) und Flusskrebs (Fluss). Foto: S. Pellegrino

Zutaten, die der junge Küchenchef bewusst ausgewählt und kulinarisch in Szene gesetzt hat. Dabei immer im Fokus: regionale Produkte und Nachhaltigkeit, um den natürlichen Geschmack der Zutaten zu bewahren. Als Inspiration dienten dem gebürtigen Freilinger Einflüsse aus seiner Heimat. Von der ländlichen Region, in der er aufgewachsen ist, über die Moderne der Stadt Trier, wo er aktuell lebt, bis hin zur Mosel, die für ihn Bestandteil des Lebens und der Kultur der Region ist.

Aufgrund des Sieges im Vorentscheid steht Falko nun im großen Finale des S.-Pellegrino-Young-Chef-Wettbewerbs, das im Sommer 2018 in Mailand ausgetragen wird. In Italien trifft er dann auf 20 andere Nachwuchsköche, die sich in ihren Weltregionen ebenfalls in nationalen Vorentscheiden qualifizieren konnten. Hier bewertet die internationale Jury den „Signature Dish“ des 24-Jährigen erneut. Dann wird sich entscheiden, ob „Stadt/Land/Fluss“ sich auch im internationalen Vergleich durchsetzen kann.

Ab jetzt hat Falko Weiß also ein Jahr Zeit, um sich auf das globale Wettkochen vorzubereiten. Unterstützung bekommt er dabei von einem versierten Sternekoch: Karlheinz Hauser. Als Mentor will er dem Nachwuchskoch bei den Vorbereitungen hilfreiche Praxistipps geben und ihm auch vor Ort beim Finale als Berater zur Seite stehen.

Unter den zehn Teilnehmern des deutsch-österreichischen Vorentscheids befand sich auch Sebastian Böckmann, Sous Chef im  Euskirchener Restaurant „Landlust Burg Flamersheim“. Außerdem mit dabei waren Francesco Olivieri, Chef de Partie, „Ristorante Essenza“, Berlin, Matteo Sini, Chef de Partie, „Ristorante Essenza“, Berlin, Raul Vidican, Chef de Partie, „Restaurant Alte Ziegelei “, Regensburg, Vivien Volkmer, Chef de Partie, „PIER 51 Restaurant & Cocktailbar“, Stuttgart, Florian Weidlich, Sous Chef, „Restaurant Oliveto“, Bonn,Tobias Schmitt, Sous Chef, „Restaurant Lafleur“, Frankfurt am Main, Maximilian Kraemer, Sous Chef, Restaurant „Scheck-in Kochfabrik“, Achern, und Maximilian Kindel, Sous Chef, Restaurant „FACIL“, Berlin.

pp/Agentur ProfiPress

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