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Communio in Christo anerkannt

Bischof Dr. Helmut Dieser hat die Satzung der Gemeinschaft mit Hauptsitz in Mechernich anerkannt und sie als „Ordo Communionis in Christo – Communio in Christo“ in einen  kirchlichen Rechtsstatus aufgenommen

Aachen/Mechernich – Fast 34 Jahre nach der Gründung am 8. Dezember 1984 ist die Communio in Christo in Mechernich kirchenrechtlich vom Aachener Diözesanbischof Dr. Helmut Dieser anerkannt worden.

Die Communio in Christo trägt nun den offiziellen Namen „Ordo Communionis in Christo“. Kirchenrechtlich erfolgt die Anerkennung als „privater Verein von Gläubigen“ (lat. „consociatio christifidelium privata“ gem. can. 322 des Kirchenrechtes). Das entsprechende Dekret hat Bischof Helmut bereits am 13. Oktober unterschrieben, wie jetzt bekanntgegeben wurde.

Die Communio in Christo war 1984 von der gebürtigen Niederländerin Mutter Marie Therese, geb. Josephina Theresia Linssen, in Mechernich ausdrücklich zur Bestätigung, Verwirklichung und Verteidigung der Dekrete und Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründet worden.

Zweites Vat. Konzil ist die Basis

„Ziele und Lebensweise der Communio in Christo erschließen sich durch gelebte Gottes- und Nächstenliebe aus den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils und im Sinne der geistlichen Impulse der Gründerin“, so Monsignore Dr. Stefan Dückers, der Bischöfliche Beauftragte für die Orden und Säkularinstitute im Aachener Generalvikariat.

Der Gedanke aus Mutter Marie Thereses spirituellem Vermächtnis wurde zum Leitwort der Mitglieder der Communio in Christo für ihr Leben und ihren Dienst: „Die Liebe zum Nächsten ist Leben in Gott.“

Die Communio in Christo hat ihren Sitz in Mechernich. Ihr angeschlossen sind verschiedene soziale Einrichtungen in unabhängiger Trägerschaft des Sozialwerks der Communio in Christo, die Schwerst- und Langzeitpflege und das Hospiz „Stella Maris“ in Mechernich sowie die Seniorenpflege „Haus Effata“ in Blankenheim.

Am Rande des Visitationsbesuchs von Weihbischof Karl Borsch Mitte September in der Seniorenpflege „Haus Effata“ der Communio in Christo in Blankenheim deutete sich die Anerkennung bereits an. Von rechts Pfarrer Jaison Thazhathil aus Indien, der stellvertretende Leiter der Gemeinschaft, Heimleiterin Ulrike Müller, Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, „Effata“-Pflegedienstleiterin Zarlasht Azimi, Weihbischof Karl Borsch, Generalsuperior Pfarrer Karl-Heinz Haus und Schönstatt-Pater Rudolf Ammann, der Berater der Gemeinschaft. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bischof Diesers Dekret zur Annahme der Satzung und kirchenrechtlichen Anerkennung und Einordnung der Communio in Christo übergibt Monsignore Dr. Stefan Dückers, der Bischöfliche Beauftragte für die Orden und Säkularinstitute, am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, im Rahmen einer Eucharistiefeier um 10 Uhr in der Hauskapelle der Communio in Christo in Mechernich, Bruchgasse.

Die Mitteilung der Anerkennung wurde im Mechernicher Mutterhaus mit großer Freude entgegengenommen. Pfarrer Karl-Heinz Haus, der Obere der Gemeinschaft, sagte, Mutter Marie Therese habe die Spiritualität und Theologie des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Basis ihrer Gründung gemacht. Zeichen tätiger Liebe sollten das Evangelium allen Menschen glaubhaft und greifbar machen, besonders solchen in Notsituationen.

Dafür erteilte Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff der Communio in Christo bereits im Jahre 2010 ein so genanntes „decretum laudis“, eine förmliche Belobigung ihrer Arbeit insbesondere in den Pflegeeinrichtungen der Gemeinschaft. Bereits dessen Vorgänger Bischof Prof. Dr. Klaus Hemmerle hatte in enger Verbindung zur Gründerin der Communio in Christo gestanden, aber es kam zu unterschiedlichen Bewertungen formaler Fragen.

Unterstützung in den neuerlichen Verhandlungen mit dem Bistum über eine kirchenrechtliche Anerkennung bekam die Communio jetzt durch den Paderborner Kirchenrechtler Prof. Dr. Rüdiger Althaus.

Kein Orden, ein „Weg für alle“

Die Anerkennung als „consociatio privata“ gewährt der Communio volle kirchliche Rechtspersönlichkeit, so Jürgen Fahnenstich vom Kapitel der Communio in Christo, die Rechtsform ist nicht zu verwechseln mit dem kirchenrechtlich umrissenen Ordensbegriff. Als „consociatio privata“ sind beispielsweise Teile des Internationalen Kolpingwerks anerkannt.

Generalsuperior Karl-Heinz Haus erklärt, die Communio in Christo verstehe sich als „Weg für alle“, Priester, Schwestern und Laien, auch Angehörige anderer Institute, die in einem neuen Miteinander und Füreinander in Mechernich und Blankenheim sowie weltweit zusammenarbeiten, Eucharistie feiern, beten und wirken.

Die Communio in Christo hat Hunderte Anhänger und Mitglieder, in Osteuropa (besonders Polen), Afrika, Amerika und Indien. Im Mechernicher Mutterhaus sowie in den Pflegeeinrichtungen leben und wirken auch Angehörige verschiedener Ordensgemeinschaften.

Die Communio wird sich nach der Anerkennung durch Bischof Helmut in Zukunft in Abstimmung mit dem Bistum Aachen noch um weitere Schritte bemühen. Jürgen Fahnenstich: „Ein Orden im kirchenrechtlich klassischen Sinn ist die Communio in Christo nicht, sie ist aber bestrebt, eine vom Heiligen Stuhl approbierte neue Form geweihten Lebens nach can. 605 CIC zu werden.“

pp/Agentur ProfiPress

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