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Chefsessel getauscht

Jörg Hartmann, Ex-Kommandeur des Bundeswehr-Kalibrierzentrums Mechernich, wechselt als Grundlagenreferent ins Bundesverteidigungsministerium – Genau von diesem Posten kommt Oberstleutnant i.G. Lars Rißmann als neuer Chef der Gerätekalibrierer in die Bleibergkaserne

Mechernich – Kommandeurswechsel im Kalibrierzentrum der Bundeswehr in der Mechernicher Bleibergkaserne: Oberstleutnant Lars Rißmann löste seinen dienstgradgleichen Kameraden Jörg Hartmann nach dessen 55monatiger Kommandeurstätigkeit am Bleiberg ab.

Oberst Stefan Hüller (m.), der Kommandeur der „Ole“ (Ortsfeste logistische Einrichtungen der Bundeswehr), übergab das Kommando über das Kalibrierzentrum der Bundeswehr in Mechernich von Oberstleutnant Jörg Hartmann (r.) an Oberstleutnant i.G. Lars Rißmann. Er lobte die 120 angetretenen Soldaten und zivilen Experten des Kalibrierzentrums, die dafür sorgten, dass die Soldaten der Einsatzverbände sich auf die Präzision ihrer Geräte verlassen könnten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Eine ungewöhnlich lange Stehzeit für einen Kommandeur, die mit den herausragenden Fähigkeiten dieses Logistikers zu tun haben“, sagte Oberst Stefan Hüller in seiner Ansprache: „Oberstleutnant Jörg Hartmann hat das Kalibrierzentrum zukunftsfähig gemacht. Es besitzt heute nicht nur innerhalb der Logistiktruppe, sondern in der ganzen Bundeswehr einen ausgezeichneten Ruf.“

Hüller, der Chef des „Ber olE“ (Bereich ortsfeste logistische Einheiten) in Wilhelmshaven, dem sowohl das Depot West Mechernich als auch das Kalibrierzentrum unterstellt sind, lobte die 120 angetretenen Soldaten und zivilen Experten des Kalibrierzentrums. Sie sorgten dafür, dass bei allen Bundeswehr-Einsatztruppen im Ausland, aber auch den Einheiten im Inland justierbedürftige mechanische und elektronische Hilfsmittel wie Funk-, Nachtsicht- und Steuerungsgeräte hundertprozentig funktionieren.

Präzision made in Mechernich

„In Werbespots und Hochglanzbroschüren der Bundeswehr sind Sie nicht zu sehen, die hier jeden Morgen in Mechernich zur Arbeit gehen und mit hoher Präzision ihr Wissen und Können zum Einsatz bringen. Aber die Soldaten im Einsatz vertrauen auf Ihre Zuverlässigkeit“, sagte Hüller.

Der Oberst ging auch auf die weltpolitische Bedrohungslage ein, die sich durch immer neue Gefahren für Frieden und Sicherheit entschieden verschärft habe. „Die Lage ist unberechenbarer denn je, die Weltgemeinschaft ist nicht nur im Angesicht neuer nuklearer Kraftmeierei vor erhebliche Herausforderungen gestellt“: In diesem Zusammenhang unterstrich Hüller die Wichtigkeit des Kalibrierzentrums der Bundeswehr (KalZBw), das die operative Einsatzbereitschaft der Waffensysteme in metrologischer Hinsicht sichere.

Zahlreiche Honoratioren, darunter auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (von links) und sein ehemaliger Nettersheimer Kollege Helmut Schmitz sowie hochrangige Militärs und Ministerialbeamte des BMVg wohnten dem Kommandeurswechsel in der Bleibergkaserne bei. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das KalZBw sei ortsfeste Materialerhaltung und gehöre zur Streitkräftebasis (SKB) und verfüge sowohl über stationäre als auch mobile Elemente und kalibriere sowohl im Grundbetrieb als auch im Einsatz.

50.000 Mess- und Prüfmittel pro Jahr

Insgesamt werden in Mechernich mehr als 50.000 Mess- und Prüfmittel pro Jahr „geeicht“, also genau eingestellt und nachjustiert („kalibriert“). Innerhalb des Kalibrierzentrums gibt es wegen der ungeheuren Typenvielfalt (über 5000) einen hohen Spezialisierungsgrad.

Am Standort Mechernich befindet sich die Führung des Kalibrierzentrums mit 112 Beschäftigten. Es gibt vier weitere Regionallabore in Deutschland und eine in den USA. Die mobile Komponente wurde 2016 für acht Auslandseinsätze mit insgesamt 28 Mitarbeitern in Anspruch genommen.

Ebenfalls 2016 wurde in Mechernich ein neues Multifunktionsgebäude mit 3.800 Quadratmetern Nutzungsfläche errichtet. Da das Kalibrierzentrum fast ständig personelle Verstärkung braucht, wird der Nachwuchsgewinnung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Am Rande des Kommandeurswechsel wurden Förmliche Anerkennungen und Beförderungen für Soldaten des Kalibrierzentrums der Bundeswehr ausgesprochen. Hier wird Oberleutnant Oliver Janßen von seinem „Alten“ (Chef), Oberstleutnant Jörg Hartmann, zum Hauptmann befördert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Oberstleutnant Jörg Hartmann, der bisherige „Chef“, wechselt als Grundlagenreferent für Ausrüstung und Nutzung ins Bundesverteidigungsministerium und damit genau auf den Chefsessel, den sein Nachfolger in Mechernich, Oberstleutnant i.G. Lars Rißmann gerade geräumt hat.

Rißmann (Jahrgang 1972) ist Trierer, verheiratet und hat zwei Kinder. Er trat 1995 in die Bundeswehr ein und studierte an der Bundeswehr-Hochschule München. Er und Hartmann sind beide hochqualifizierte technische Offiziere. Hartmann war vor seiner Mechernicher Tätigkeit unter anderem Deutscher Militärattaché in Dänemark.

„In Werbespots und Hochglanzbroschüren der Bundeswehr sind Sie nicht zu sehen, die hier jeden Morgen in Mechernich zur Arbeit gehen und mit hoher Präzision ihr Wissen und Können einsetzen. Aber die Soldaten im Einsatz vertrauen auf Ihre Zuverlässigkeit“, sagte der „Ole“-Kommandeur Oberst Stefan Hüller den etwa 120 angetretenen Soldaten und zivilen Experten des Kalibrierzentrums Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Er trat 1987 in die Bundeswehr ein, studierte ebenfalls an der UniBw in Neubiberg bei München Elektrotechnik und arbeitete unter anderem als Rüstungsoffizier im Luftwaffenamt, beim Personalamt der Bundeswehr in Köln und als Referent im Führungsstab der Luftwaffe im BMVg.

Am Rande des Kommandeurswechsel wurden Förmliche Anerkennungen und Beförderungen für Soldaten des Kalibrierzentrums der Bundeswehr ausgesprochen. Unter anderem wurden Oberleutnant Sascha Kaptain zum Berufssoldaten und Oberleutnant Oliver Janßen zum Hauptmann befördert.

pp/Agentur ProfiPress

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