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Busfahren will gelernt sein

Für die Vorschulkinder aus Antweiler war es ein besonderer Tag: Zum ersten Mal fuhren sie mit dem Schulbus – Mechernicher Firma Schäfer trainiert die kleinen Passagiere

Zum Glück waren es nur die Pylonen, die unter den Bus gerieten: Schäfer-Mitarbeiter Markus Rügler erklärt den Vorschulkindern aus Antweiler gefährliche Situationen an der Haltestelle. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Antweiler – Wie spannend Verkehrserziehung sein kann, erlebten die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Antweiler. Beim Busfahrtraining mit dem Mechernicher Busunternehmen Schäfer wurden sie auf ihre Premiere als Passagiere vorbereitet. „Haltet euch gut fest, ich bremse jetzt einmal, damit ihr selbst seht, wie wichtig das Festhalten ist“, kündigte Busfahrer  Michael Thielen die nächste Übung an. „Keine Angst, niemand fällt vom Sitz“, beruhigte er die nicht ganz so mutigen Kinder.

Seit Jahren schon bereitet die Firma Schäfer Vorschulkinder auf das unbekannte Abenteuer Busfahren vor und übt auch weiter mit ihnen, wenn sie bereits Grundschüler sind. Denn auch das will gelernt sein, stellten die Kinder und ihre Erzieherinnen, Christiane Wolfgarten und Patrizia Esser, fest. Dazu holte der Bus sie an der Schulbushaltestelle in Antweiler ab und fuhr mit ihnen zur Grundschule Satzvey – eine noch völlig unbekannte Aktion, die ab dem Sommer bald schon zum Alltag der Jungen und Mädchen gehören wird. „Ich finde das eine Super-Sache, das Training vermittelt den Kindern enorm viel Sicherheit, bevor sie zum ersten Mal mit dem Bus zur Schule fahren“, sagte Christiane Wolfgarten.

Wie gefährlich etwa das Drängeln an der Haltestelle sein kann, demonstrierten Thielen und sein Kollege Markus Rügler anhand von Pylonen: Zu nah am Fahrbahnrand aufgestellt, erfasste der Bus sie bei der Anfahrt. „Das sind dann schlimmstenfalls eure Beine oder Arme, die unter die Räder geraten“, vermittelte Rügler den sichtlich beeindruckten Kindern eines von vielen Aha-Erlebnissen an diesem Morgen.

Dass es auch im Bus zu gefährlichen Situationen kommen kann, zeigten Thielen und Rügler ihrem jungen Publikum ebenfalls. Etwa, dass sich durch Spielen am Nothahn die Türen öffnen können. „Wenn ihr so etwas beobachtet, sagt es dem Busfahrer. Das ist kein Petzen.“ Zu guter Letzt wurde noch einmal das Einsteigen geübt – ohne Drängeln und Schubsen. Und weil alle so gut mitgemacht hatten, verteilte Markus Rügler schon einmal Stundenpläne an die künftigen I-Dötzchen.

pp/Agentur ProfiPress

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