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Bürger zum Ausbau Kölner Straße informiert

Gemeinde, Planungsbüro und Landesbetrieb informierten Anlieger – Verbesserung für Anwohner, Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer – Landesbetrieb trägt u.a. Kosten für Fahrbahnausbau in Höhe von rund 620.000 Euro – Arbeiten sollen im Oktober beginnen – Neun bis zwölf Monate Bauzeit

Anhand der breiten Planzeichnung erläuterten (von links) Diplom-Ingenieur Andreas Göttegns, Beigeordneter Uwe Schmitz, Bürgermeister Herbert Radermacher und Regierungsbaudirtektor Bernd Egenter die Ausbaupläne. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Kall – Der Ausbau der Kölner Straße soll noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Bei einer Anliegerversammlung im Sitzungssaal des Rathauses informierten die Gemeinde, das beauftragte Planungsbüro PE Becker, und der Landesbetrieb Straßen NRW die Bürger über die Ausbaupläne, über den vorgesehenen zeitlichen Ausbauverlauf sowie über die Belastung für die Anlieger.

Etwa 50 Anwohner oder Grundstücksbesitzer an der Kölner Straße kamen zur Infoveranstaltung ins Kaller Rathaus. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Etwa 50 Anwohner oder Grundstücksbesitzer an der Kölner Straße fanden sich zur Versammlung ein. Die meisten begrüßten den Ausbau der maroden Straße, die durch die hohe Frequentierung nicht zuletzt auch zu einer erheblichen Lärmbelästigung der Anwohner führt. Es gab nur wenige kritische Fragen zum Ausbau der Straße und der Nebenanlagen, die alle im Gespräch geklärt werden konnten.

„Wir sind froh“, so Bürgermeister Herbert Radermacher, „dass der Spatenstich nun nach jahrelangen Bemühungen um den Ausbau der Kölner Straße in greifbare Nähe rückt und die Eingangsstraße nach Kall damit wesentlich verbessert werden kann.“

Es sei in Kall „guter Brauch und Sitte“, die Anlieger vor großen Baumaßnahmen in der Gemeinde zu informieren, so Bürgermeister Herbert Radermacher. Beim Ausbau der Kölner Straße, berichtete er, handele es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landesbetriebs Straßen NRW, der für den Ausbau der Straße zuständig sei, und der Gemeinde Kall, die für den Ausbau der Nebenanlagen, also der Bürgersteige und der Straßenbeleuchtung verantwortlich zeichne.

Diplom Ingenieur Andreas Göttgens vom Büro PE Becker GmbH, Regierungsbaudirektor Bernd Egenter vom Landesbetrieb Straßen NRW sowie Bürgermeister Herbert Radermacher und Beigeordneter Uwe Schmitz standen den Anliegern Rede und Antwort.

Der Ausbau der maroden Kölner Straße soll noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Archivfoto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zunächst zeigte Ingenieur Andreas Göttgens anhand von Fotos den schlechten Zustand der Kölner Straße mit dem Hinweis an die Anlieger auf: „Sie hören das ja am besten, wenn die Lkw über die Straße fahren.“ Querrisse in der Straße gingen bis in die untersten Schichten durch, so dass ein kompletter und 70 Zentimeter tiefer Neubau der Tragschichten auf der 700 Meter langen Strecke zwischen dem Verkehrskreisel im Ort und dem Ortsausgang in Richtung Wallenthaler Höhe erforderlich sei.

Auch die Kanal- und Versorgungsleitungen sowie Hausanschlüsse, so Göttgens, müssten teilweise erneuert werden. Daher seien auch die Versorgungsträger wie KEV, Telekom, Wasserverband oder Gasversorgung in die Planung mit einbezogen worden und würden eventuelle Bauvorhaben im Zuge der gemeinsamen Ausbaumaßnahme realisieren.

Der geplante Ausbau, so die Verantwortlichen, bedeute ein besseres Angebot für Anwohner, Autofahrer, Fußgänger und auch für Radfahrer. Letztere sollen auf der neuen Straße einen markierten, 1,25 Meter breiten Schutzstreifen erhalten. „Diese Schutzstreifen haben sich andernorts bewährt“, berichtete Straßenbauer Bernd Egenter. Die Breite der neuen Kölner Straße soll von Bordstein zu Bordstein sieben Meter betragen. Beidseitig, so Ingenieur Andreas Göttgens, werden Gehwege mit einer Breite von 1,50 Meter angelegt. Nur an einigen Engstellen werde diese Breite unterschritten. Am Ortseingang von Kall sollen im Straßenkörper zwei Mittelinseln als Überquerungshilfen und Tempobremsen angelegt werden.

Diplom-Ingenieur Andreas Göttgens vom Planungsbüro Becker ging auf die technischen Details ein. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Laut Planung wird der Ausbau der Kölner Straße am Ortsausgang in Höhe des Abzweigs der Straße In der Laach enden. Von dort aus wird rechtsseitig ein kombinierter Rad-Gehweg bis zur Einmündung der Werner Schumacher Straße (Gewerbegebiet II) angelegt. Dieser Rad/Gehweg wird vom Landesbetrieb Straßen NRW realisiert und mit rund 186.000 Euro finanziert.

Die Nebenanlagen, so Ingenieur Andreas Göttgens, werden mit Betonsteinpflaster erneuert. Als Dauer für den kompletten Ausbau von Kanal, Straße und Nebenanlagen nannte Göttgens einen Zeitraum von neun bis zwölf Monaten. Es werde eine Vollsperrung der Kölner Straße geben, wobei aber dafür Sorge getragen werde, dass die Anlieger ihre Grundstücke möglichst problemlos erreichen können. Auch gewerbetreibende Anlieger wie das China-Restaurant oder das Büro der PE Becker GmbH sollen nach Auskunft von Planer Göttgens während der Bauarbeiten immer erreichbar bleiben.

Die Ausschreibung für den Ausbau, so Göttgens, werde jetzt auf den Weg gebracht, so dass die Arbeiten voraussichtlich im Oktober beginnen können. Winterbedingte Arbeitspausen seien im Zeitplan einkalkuliert.

Die Kostenfrage, die die Anlieger der Kölner Straße am meisten unter den Nägeln brannte, beantwortete Bürgermeister Herbert Radermacher. Die geschätzten Kosten für den Ausbau der Nebenanlagen und der Erneuerung der Straßenbeleuchtung bezifferte der Verwaltungschef mit rund 695.000 Euro. Diese seien zu je 50 Prozent von den Anliegern und der Kommune zu finanzieren.

In der Versammlung beklagt wurden die hohen Geschwindigkeiten, mit denen Autofahrer aus Richtung Wallenthaler Höhe in den Ort hineinfahren. Nach Ansicht der Anlieger könne hier nur die Installation einer Radaranlage Abhilfe schaffen.

pp/Agentur ProfiPress

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