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Bücher, Pappen, Unikate

Erste Eifeler Buchmesse im Rahmen des Festivals „Lit.Eifel“ war ein toller Erfolg – 14 Verlage und 30 Autoren machten mit, über 600 Literaturfreunde waren begeistert

Auf der ersten Eifeler Buchmesse im Rahmen der „Lit.Eifel“ war eine Menge los. Samstag wurden 200 und am Sonntag weit über 400 Literaturinteressierte gezählt. 14 Verlage waren vertreten, 30 Autoren und Künstler machten Programm. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nettersheim/Eifel – Über 600 Besucher kamen, sahen und waren begeistert. Das war gewiss nicht die Welt, aber für die Eifel war die erste Regionalbuchmesse im Rahmen des neuen Literaturfestivals „Lit.Eifel“ am Samstag und Sonntag im Naturschutzzentrum Nettersheim ein toller Erfolg.

Die Menschen waren vom Angebot überwältigt: 14 Verlage, 30 Autoren, Lesungen, Aktionen, tolle Gespräche und dazu noch eine herzlich gastfreundliche Bewirtung. Das Land, in dem die Regionalliteratur seit 1989 boomt, wie in kaum einem anderen Landstrich Deutschlands, hat  eine eigene Buchmesse – und die zeigte auf Anhieb Charakter. Was will man mehr?

„Auch die Vertreter der Verlage waren glücklich“, berichteten Festival-Manager Joachim Starke und Buchmessen-Organisatorin Dr. Kerstin Juchem am Sonntagabend: „Alle drängen darauf, dass wir das 2014 wieder machen.“

Der Hausherr im Nettersheimer Naturschutzzentrum, Bürgermeister Wilfried Pracht, der auch einer der stellvertretenden Vorsitzenden im Trägerverein der „Lit.Eifel“ ist, eröffnete die Messe am Samstagvormittag mit einem Herzensanliegen: „Wir wollen das Thema Literatur in der Eifel noch stärker platzieren.“

Um das zu realisieren, habe man sich mit Dr. Kerstin Juchem bereits vor acht Jahren eine ausgewiesene Expertin als kommunale Bibliothekarin an die Seite geholt, die jetzt trotz Schwangerschaft für die „Lit.Eifel“ die Buchmesse federführend organisiert hatte.

Pracht erklärte den Premierengästen die „Lit.Eifel“, der große Bedeutung für Sprache und Kultur der rheinischen Eifel zukomme. Die Vorsitzende, Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, er und ihre Mitstreiter im Vorstand sowie die 15 Kommunen und die Kreise Euskirchen und Düren sowie die Städteregion Aachen und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, die mitmachen, setzten ein Zeichen für die Literatur über die Eifel und aus der Eifel heraus. Es gehe um die originäre Eifelliteratur, nicht um die Präsentation großer Namen.

Und so hatte diese Buchmesse tatsächlich, was die großen Schwestern in Frankfurt und Leipzig auszeichnet: Stände, Lesungen, Neuvorstellungen, Aktionen und Signierstunden. Aber sie hatte auch, was den großen Bühnen fehlt: Das Flair einer literarischen Gemeinde, Autoren, Verleger und Leser, die sich über den regionalen Bezug wie von selbst versteht. Und: Die Eifeler Buchmesse der „Lit.-Eifel“ hatte auch den Charme eines literarischen Talentschuppens, der versierten Autoren und solchen, die es werden wollen, gleichberechtigt Podium bot.

An dieser Stelle kann kein vollständiger Überblick gegeben werden, aber das Spektrum war breit. Lyrik, historischer Roman, Satire, Fantasy, Krimi, Kinderbuch, Märchen, Kurzgeschichten, ja auch die Theologie die Esoterik und das Sachbuch waren als Genres vertreten.

Jürgen Lehmacher lud zu Mitmachübungen, Rolf Persch tippte auf seiner Reiseschreibmaschine „Gabriele“ von ihm selbst so benannte „Lyrik-Pappen“ für die Messebesucher und die bildende Künstlerin Maf Räderscheidt zeigte wundervolle Unikate-Bücher.

Monika Kramp und Gisela Pip präsentierten am Stand des Hillesheimer KBV-Verlages den neuen potentiellen Bestseller ihres Verlagsautors Jacques Berndorf, „Eifel-Krieg“, außerdem – neben der unübersehbaren Palette bei KBV verlegter Regionalkrimis aus ganz Deutschland und auch internationaler Kriminalromane – die liebevoll gemachte Eifelreihe „Edition Eyfalia“.

Zu den Ausstellern gehörten auch der Eifelbildverlag, der Verlag des Eifelvereins, der Rhein-Mosel-Verlag, die Verlage Lehmacher, Pi, Nieder, Ammianus, Eifel, Stephan Moll, Polarity, Lüttgau und Regionalia. Andreas von Stedman vertrat den Nicolai-Verlag (Berlin und Weilerswist-Metternich), Marietta Thien den Velbrück-Wissenschaftsverlag, der aus dem Suhrkamp-Verlag hervorging. Auch Inge Hoestermann, Carin Consience, Inge Oehmichen, Alfred Dietrich und Rolf Persch verfügten über eigene Stände.

Mit großem Stolz präsentierte Arne Houben eine „Eifel-App“, die via Smartphone Bilder von beliebten Reisezielen in der Eifel zeigt. Ernst G. Lüttgau stellte im Rahmen der „Lit.Eifel“ und der Eifeler Buchmesse die Neuerscheinung „Eifelmärchen Wanderung“, ein großformatiges Kunst-Buch von Angelika Coppers mit Illustrationen von Lotte Sturm, vor.

Sowohl Lüttgau selbst und Vorwort-Schreiber und Eifel-Autor Manfred Lang, als auch „ene“-Sprecher Markus Böhm und VR-Bank-Nordeifel-Vorstandsmitglied Mark Heiter, die die Neuerscheinung gesponsert hatten, lobten Coppers Erstlingswerk als „warm ums Herz machend“ und „humorvoll, aber auch esoterisch“. Kurzum: Es sei „neu, einzigartig“, verfüge über eine „intelligente Rahmenhandlung“, die durch die ganze Eifel führe, und zeige in alter Märchenmanier den Menschen auf, wie „das rechte Leben, Lieben und Handeln“ geht.

Mit der Eifeler Literaturmesse wurde, obwohl noch zwei Lesungen im deutschsprachigen zu Belgien gehörenden Eifelteil ausstehen, der Schlusspunkt unter die erste Literaturfestivalsaison der neuen „Lit.Eifel“ gesetzt. Wilfried Prachts Bitte an die Menschen und Literaturfreunde der Region galt nicht nur für die erste Eifeler Buchmesse: „Bitte helfen Sie uns mit Ihren Ideen, damit es im nächsten Jahr noch besser wird.“

pp/Agentur ProfiPress

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