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„Brücken baut man nicht allein“

Unternehmensberater Edmund Komar leitet bei der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel den Arbeitskreis Personalführung

Warum engagieren Sie sich in der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel?

Zum einen, weil mein Herz als gebürtiger Bad Münstereifeler für die Region schlägt. Zum anderen finde ich den genossenschaftlichen Kerngedanken „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ sehr aktuell.

Was genau macht den Gedanken so aktuell?

Meine Leidenschaft als Berater, Coach, Trainer und Moderator ist es, Brücken zu bauen – möglichst in eine blühende Zukunft für Menschen und Unternehmen. Brücken bauen kann man aber nicht allein. Auch wenn es um die Zukunft der Region Eifel geht, braucht es viele, die ihre Kräfte bündeln. Fortschritt entsteht nicht am Schreibtisch und nicht in einem Unternehmen, sondern im Wechselspiel.

Edmund Komar führt das Beratungsunternehmen people.innovation.partners. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Ich unterstütze in meiner Arbeit den Bau im Wesentlichen von drei Brücken in die Zukunft: Business, Menschen und Innovation. Innovation braucht heute Co-Creation und Innovations-Ökosysteme. Das heißt, dass Fortschritt und bahnbrechende Innovationen zusammen, mit Anderen aus verschiedenen Organisationen entstehen . Es braucht eine anregende Umgebung mit vielfältigen Perspektiven, in der gemeinsam an neuen Lösungsideen gefeilt wird, die dann in der Praxis mit Kunden ausprobiert werden. Schließlich werden positive wie auch negative Erfahrungen ungeschminkt geteilt, um schnell zu lernen und umzusetzen. Das ist für mich der genossenschaftliche Kerngedanke 4.0.

Um was geht es im Arbeitskreis Personalführung, den Sie moderieren?

Dort treffen sich Geschäftsführer/innen, Führungskräfte und Personalleiter/innen, Bürgermeister/innen, um miteinander und voneinander zu lernen, damit sie jeden Tag als Führungskraft besser werden. Die Themenwahl ist hochaktuell. Wir haben uns z.B. am Verlauf der Corona-Pandemie orientiert. Welche Lockdown-Erfahrungen haben die Teilnehmer gemacht? Wie organisieren sie mobiles Arbeiten und Homeoffice? Wie sehen Betriebsvereinbarungen aus? Welches Führungsverhalten ist in Krisenzeiten effektiv?

Der Arbeitskreis ist eben auch eine Austauschplattform für erfolgreiche Vorhaben, über die Mitglieder der DLG berichten. Mit gezielten Impulsen, die auf meinen eigenen Erfahrungen als Führungskraft in Business, Innovation und als Personalchef, aber auch aus zahlreichen Projekten mit DAX- wie auch mittelständischen Unternehmen oder Startups basieren, bringe ich neue Perspektiven ein. Dabei werde ich unterstützt durch Partner aus meinem Netzwerk oder dem Umfeld der DLG.

Was haben Sie für das nächste Treffen geplant?

Der nächste Termin ist Mittwoch, 3. März, von 18 – 19.30 Uhr. Wir wollen die Diskussion um Führung in der Krise fortsetzen. Beim jüngsten Termin haben Teilnehmer einige Ideen aufgenommen, die sie derzeit im Führungsalltag ausprobieren. Es ging z.B. um die Frage, wie man sich trotz der fehlenden körperlichen Nähe in der Video-Kommunikation mit Hilfe von kinästhetischer Sprache (= Sprechen über Erleben und Gefühle) näherkommen und stärkere Bindung zum Gesprächspartner entwickeln kann. Markus Schmitt, psychologischer Leiter des Eichenberg-Instituts, will uns mit Blick auf Haltung, Rollensouveränität und Kommunikationstools helfen.

Die Themenschwerpunkte richten sich einerseits nach den aktuellen Bedarfen der Teilnehmer, andererseits sehe ich mich in der Verantwortung, die Teilnehmer mit sich abzeichnenden Herausforderungen zu konfrontieren. Der Verlauf der Corona-Pandemie hat großen Einfluss auf die Auswahl der Themen. So haben wir uns mit folgenden Fragestellungen beschäftigt:

  • Welche Auswirkungen hat die Lockdown-Erfahrung auf Führung, Business und Personalmanagement kurz- und langfristig?
  • Wie wird mobiles Arbeiten und Homeoffice organisiert und in Betriebsvereinbarungen abgebildet?
  • Wie werden sich die Anteile von Homeoffice oder Arbeiten im Büro entwickeln und wie wird das Büro nach der Pandemie aussehen?
  • Employer Branding und Recruiting: Welche Hebel haben wir, um die Arbeitgeberattraktivität in der Region zu verbessern?
  • Wie wirken sich Struktur und Balance im Homeoffice und die Büroumwelt auf Gesundheit und Produktivität aus?
  • Welches Führungsverhalten ist in Krisenzeiten effektiv?

Wie geht Ihre Arbeit mit der DLG Eifel weiter?

Zwei langjährige Geschäftspartnerinnen wollen auf unterhaltsame Weise im Arbeitskreis nützliche Impulse geben, die Schauspielerin und Regisseurin Alice Frick und die Autorin Susanne Nickel. Letztere gehört zu den Top-Speakern und hat vor der Pandemie in der Porsche-Arena 5000 Zuhörer begeistert. Ihr aktuelles Buch: „Führen auf Distanz“.

Alice Frick, außer Schauspielerei und Regiearbeiten auch Comedian, humorvolle feministische Aktivistin und häufig Co-Moderatorin und Co-Trainerin mit mir, will über unsere gemeinsame Arbeit mit Führungskräften und Personalmanagern berichten und trotz virtueller Kommunikation interaktive Kostproben zu den besonderen Herausforderungen an Mimik, Gestik und Sprache bei eingeschränkter Körpersprache in der virtuellen Welt anbieten. Alice stammt aus Österreich, lebt in London und arbeitet dort als Stand-up-Comedian, inzwischen auch in großem Ausmaß virtuell.

Susanne Nickel ist mehrfache Buchautorin, Speaker Award-Gewinnerin und gehört zu den Top-100-Speakern in Deutschland. Ihr aktuelles Buch „Führen auf Distanz“ ist gerade als Kindle-Version erschienen und erscheint als Taschenbuch am 17.2.2021. Auch ihre anderen erfolgreichen Bücher beschäftigen sich mit für unseren Arbeitskreis besonders wichtigen Themen, so z.B. „Die Krise kann mich mal“, “Gestatten Chefin: Karrieredrehbuch für Frauen” oder “Ziele erreichen – von der Vision zur Wirklichkeit”.

Gestatten Sie mir noch einen Hinweis auf eine außergewöhnliche virtuelle Veranstaltung am 18. März um 13 Uhr, den Abschluss des Projekts Gesunde Region Eifel, die ich moderiere. Neben regionalen Gästen aus der Politik und international renommierten Wirtschaftsexperten nimmt auch Prof. Hermann Simon, der Entdecker der „Hidden Champions“, teil.

Prof. Simon verkörpert globalen unternehmerischen und akademischen Erfolg, verbunden mit bodenständiger Verwurzelung in der Eifel. Er bekennt sich in seinem biografisch geprägten Buch „Zwei Welten – Ein Leben“ u.a. zu der Weisheit „Gesundheit leben“ als wesentliche Lernerfahrung. Es könnte kaum einen besseren Botschafter für die „Gesunde Region Eifel“ geben. Informationen unter www.dlg-eifel.de

Wer Fragen hat, kann sie gerne über edmund.komar@peopleinno.com an mich senden. Und wenn Sie mal reinschnuppern oder sich zum Arbeitskreis Personalführung anmelden möchten, dann nehmen Sie bitte mit Petra Schumacher-Hendus vom Vorstand der DLG Eifel eG Kontakt auf petra.schumacher-hendus@dlg-eifel.de

Mit Edmund Komar sprachen Petra Schumacher-Hendus (DLG)
und Manfred Lang (ProfiPress)

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