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Brücke „In der Eule“ wird neu gebaut

Maßnahme soll Hochwasserschutz für Kommern verbessern – Neubau wird geringfügig anders positioniert und das Bleibach-Bachbett dort um ein Meter breiter – Bisher favorisierte „Bypass“-Lösung ist mit jüngster Brückenprüfung „ad acta“ gelegt

Mechernich-Kommern – Die alte Brücke „In der Eule“ war der Stadtverwaltung schon länger ein „Dorn“ im Auge. Zu häufig und heftig staute sich dort das Wasser des Bleibachs bei Starkregenereignissen.

Ursprünglich war dort eine „Bypass“-Lösung in Absprache mit dem Kreis und dem Erftverband vorgesehen. Die zusätzlichen Rohre sollten helfen, das Wasser des Bachs schneller abzuleiten – doch gibt es jetzt neue Pläne.

Die marode Brücke „In der Eule“ soll durch eine neue ersetzt werden. Die Konstruktion und Änderungen stellte Planer Lorenz Cornelissen jetzt im Stadtentwicklungsausschuss vor. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die jüngste Brückenprüfung hatte ergeben, dass für das marode Bauwerk nur ein Neubau in Frage kommt. Zu viele Mängel seien festgestellt worden, daher rechne sich eine Sanierung wirtschaftlich nicht, erläuterte Planer Lorenz Cornelissen, vom Nideggener Büro „Cornelissen und Partner“, den Mitgliedern in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Die folgten einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, eine neue Brücke als Ersatz zu errichten.

„Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe“, erläuterte Cornelissen weiter. Die Kommerner bekämen nicht nur eine neue Brücke, sondern gewännen auch eine deutliche Verbesserung der Entwässerungssituation vor Ort und damit auch im Ort.

Bleibach macht später einen Bogen

Die zukünftige Konstruktion sehe vor, dass die Brücke um einige Zentimeter angehoben und gleichzeitig geringfügig anders positioniert werde, erklärte der Planer: „Dann kann der Bleibach in einem großen Bogen fließen.“ So werde das fließende Gewässer deutlich weniger ausgebremst.

Entscheidend hinzu käme, dass das Bachbett um ein Meter breiter angelegt werde, was den Durchfluss des Bleibachs selbst bei Regenereignissen wie sie nur alle hundert Jahre vorkommen, erheblich verbessern würde. Die bisherige Breite der Fahrbahn werde beibehalten und außerdem ein anderthalb Meter breiter Gehweg angelegt.

Für die geplante Hochwasserschutzmaßnahme hat die Stadtverwaltung bereits einen Förderantrag bei der Bezirksregierung eingereicht. Eine mögliche Bewilligung steht aktuell noch aus. Die Stadt hofft, von den voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 450.000 Euro eine 80-prozentige Förderung zugesprochen zu bekommen. Die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Der Planer geht davon aus, dass die neue Brücke über den Bleibach im Sommer 2021 fertiggestellt sein wird.

pp/Agentur ProfiPress

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