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Borussen-Fanzentrale in Kall

„Fanclub Treue Nordeifel“ feierte in der „Hennes-Weisweiler-Allee“ im Gartenhäuschen der Familie Stoff in Wallenthal fünfjähriges Jubiläum – Hennes Weisweiler aus Lechenich wäre als Mitglied nicht aufgenommen worden – „Sperrzone verläuft 30 Kilometer um Köln – 41 Fans schwelgten in Erinnerungen an große Siege und tolle Reisen zu Auswärtsspielen im europäischen Ausland

Kall-Wallenthal – Die Eifel ist vielleicht nicht der Mittelpunkt der Welt, aber doch das Herz der kerneuropäischen Zentralprovinz. Und um die herum gibt es eine Menge prominenter Fußballklubs, denen man sich als Eifeler Fan anschließen könnte. Theoretisch jedenfalls . . .

Von Kall aus gesehen sind es 356 Kilometer Luftlinie bis zum Stadion von Paris Saint Germain, 234 Kilometer bis Ajax Amsterdam, 70 Kilometer bis zu Standard Lüttich, 51 bis zum 1. FC Köln und 70 bis zum neuen Nordparkstadion von Borussia Mönchengladbach.

Letzterem Verein halten eine Reihe Eifeler die Stange, 41 davon, die dem „Fanclub Treue Nordeifel“ angehören, trafen sich jetzt in Wallenthal zum fünfjährigen Gründungsjubiläum. Der Reporter Stefan Lieser war für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft und die Medien der Gemeinde Kall mit von der Partie.

„Die Hand auf der Raute – die Raute im Herzen“ lautet das Motto des „Jubiläumsschals“ zum fünfjährigen Bestehen des Borussia-Mönchengladbach-Fanclubs „Treue Nordeifel“ mit Vereinssitz in Kall. Maria Stoff besitzt natürlich einen, wie auch die anderen 40 Mitglieder. Foto: Stefan Lieser/RGG/pp/Agentur ProfiPress

Er schreibt: „An der Fanzentrale in Wallenthal ist Schwarz-Grün-Weiß geflaggt, die »Raute« ist allgegenwärtig.  Nicht die der Kanzlerin, sondern das Logo und die Vereinsfarben von Borussia Mönchengladbach sind gemeint. Stolz weht die Meter lange Clubfahne am Grundstück der Familie Stoff im Wind. Ungewohnt ist das ja schon im vermeintlichen FC-Köln-Stammland, in dem es mehr und mehr Einbrüche durch BVB-, Schalke- und vor allem Bayern-Fans geben soll.“

Die 41 „Fohlen“-Anhänger, Treueste der Treuen, sind aus Aachen, Neuss, Bad Münstereifel, Kommern, Scheven, Wallenthal – und selbstredend Mönchengladbach – angereist. Die Mitglieder im vor fünf Jahren gegründeten „Fanclub Treue Nordeifel“ sind unbeirrt: „Wenn nicht wir – wer sonst?“

Fast alle der zwischen Anfang 20 und über 60-Jährigen sind Dauerkartenbesitzer für die Heimspiele im „Borussenpark“. Doch es geht auch aus der Eifel zu Auswärtsspielen, zum Beispiel, um Patrick Hermann, den Lieblingsspieler Maria Stoffs, zu unterstützen. Dabei steuern die „Treuen“ bisweilen nicht nur bundesdeutsche Stadien, sondern auch das europäische Ausland an.

In Liverpool erklang die Hymne extra für die Fans aus der Eifel

In Barcelona, Rom, Sevilla, Manchester, Glasgow waren die „Treuen“ schon dabei, so Maria Stoff, die Kassiererin im Vorstand des Fanclubs, der 24 Euro Jahresbeitrag erhebt. Wer im Umkreis von 30 Kilometern um Köln herum lebt, hat übrigens schlechte Karten, als Mitglied aufgenommen zu werden.

„Das Geilste war eine Fahrt im Party-Bus mit Theke und Musik zum Spiel der Borussia auf Schalke“, erzählte Maria Stoff, Jahrgang 1968, dem Reporter. Die gebürtige Bescheiderin (Stadt Mechernich) ist seit ihrer Schulzeit Fan der Schwarz-Grün-Weißen. Warum, weiß sie selbst nicht mehr so genau.

Für Heinz „Charlie“ Blank, den „Presidente“ des Clubs, war „Liverpool das Highlight“, wo an der Anfield Road beim Premium-League-Spiel überraschend für die angereisten Eifeler Fans die „Gladbach-Hymne“ gespielt wurde. Ein Liverpooler Fanclub, der mit den Eifelern befreundet ist, hatte das arrangiert.

Am Samstag geht es gegen den 1. FC: Ein klares 4:1!“ lautete der Tipp der 41 zum Gruppenbild versammelten Mitglieder des Borussia-Mönchengladbach-Fanclubs „Treue Nordeifel“ in Wallenthal. Foto: Stefan Lieser/RGG/KR/KStA/pp/Agentur ProfiPress

Ihr Fünfjähriges feierte die „Treue Nordeifel“ mit Obergärigem aus Köln in der Hand im und am Gartenhäuschen der Familie Stoff in Wallenthal. Im Innern hängen Fanschals der gegnerischen Vereine an den Wänden, mit Ausnahme des geächteten Clubs vom Rhein, den mit 4:0 beim Derby 2010 geschlagen zu haben, die „Treuen“ noch immer stolz sind. Das 2:1 der Geißböcke bei den Fohlen in der zurückliegenden Saison war kein Thema beim Jubiläum.

Über der Tür zum „Allerheiligsten“ Gartenhäuschen hängt ein Straßenschild: „Hennes–Weisweiler-Allee“. Der legendäre Trainer, gebürtiger Erftstädter ohne Aufnahmechance im Nordeifel-Fanclub, kam einst von Köln nach Gladbach und schuf dort die legendäre „Fohlen-Elf“.

Stefan Lieser schreibt abschließend: „Dass die Borussia sogar einmal aus der 1. in die 2. Liga abgestiegen ist, haben die 41 beim Gruppenbild zum Fanclubjubiläum verdrängt. Alles eine Frage der Einstellung! Maria Stoffs Enkeltochter hat jedenfalls einen »Borussia-Schnuller« im Mund. Nachwuchssorgen plagen den Club nicht . . .“

pp/Agentur ProfiPress

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