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Bioabfälle in die Biotonne

Falsch getrennt: Noch immer besteht durchschnittlich 40 Prozent des Restmülls aus Bioabfall – Stadt Mechernich ruft zur besseren Mülltrennung auf

Kreis Euskirchen/Mechernich – Der Kreis Euskirchen und viele der kreisangehörigen Kommunen, wie auch die Stadt Mechernich, nehmen die bundesweiten Aktionswochen zur Biotonne zum Anlass, um zu einer besseren Mülltrennung aufzurufen. Denn noch immer landet viel Biomüll in der Restmülltonne – und geht als wertvoller Rohstoff verloren.

Im Kreishaus konnten sich Besucher an einem Stand zu den Aktionswochen der Biotonne informieren. Foto: Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Seit Jahren werden im Kreis Euskirchen, wie auch im übrigen Deutschland, große Mengen an Abfällen für das Recycling getrennt sortiert – mit dem erfreulichen Ergebnis, dass es heute halb so viel Restabfall gibt wie vor 35 Jahren. Was bei Glas und Papier gut funktioniert, ist bei kompostierbaren Küchen- und Nahrungsabfällen aber noch deutlich verbesserungsfähig: Bei der jüngsten Veröffentlichung der Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland zeigte sich, dass immer noch knapp 40 Prozent des Restmülls aus Bioabfall besteht. „Diese organischen Rohstoffe sind jedoch für die Restmülltonne viel zu kostbar, weil sie sich am Kompostwerk in Mechernich vollständig zu Kompost recyceln lassen“, sagt Norbert Lenzen, der Leiter des Kompostwerkes.

Auch im Kreis Euskirchen werfen die Bürger zu häufig Bioabfälle in die Restmülltonne. Grund genug für die Abfallberatung des Kreises in Kooperation mit den Kommunen, den Aufruf des Netzwerks „Aktion Biotonne Deutschland“ zu unterstützen: „Wenn alle Haushalte in Deutschland pro Woche zusätzlich zwei Kilo kompostierbare Küchenabfälle getrennt sammeln, sind das wöchentlich knapp 100.000 Tonnen Rohstoffe zur Erzeugung von erneuerbarer Energie und Kompost für die Landwirtschaft“.

Die aktuelle Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland für das Umweltbundesamt zeigt, dass Bioabfälle den größten Anteil in der Restmülltonne ausmachen. Grafik: Bundesumweltministerium/pp/Agentur ProfiPress

In die Biotonne gehören zum Beispiel Obst- und Gemüsereste, verdorbene Lebensmittel, Eierschalen, Speisereste (ohne Fleisch und Fisch), Kaffee- und Teesatz mit Filter oder Beutel, Laub, Hecken-, Baum- und Rasenschnitt, verwelkte Blumen, Taschen- und Küchentücher aus Papier (in kleinen Mengen), Sägespäne und Blumenerde. Wer unsicher ist, welche Abfälle in die Biotonne dürfen und welche nicht, erfährt dies auf der Webseite des Kreises Euskirchen unter „Bioabfall“.

pp/Agentur ProfiPress

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