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Besser spät als nie

Der „Bergische Jong“ Willibert Pauels trat vor ausverkauftem Bürgerhaus in Kallmuth auf – Den eigens mit ihm anberaumten Gottesdienst in St. Georg verpasste er knapp um einen Monat – Statt des berühmten Diakons predigte Gerd Schramm, einer der engagierten Mechernicher Gottesdienstleiter

Mechernich-Kallmuth – Weder Ortsvorsteher Robert Ohlerth, noch Organisatorin Marleen-Diane Wolf waren sauer: Der „Bergische Jong“ entschuldigte sich tausendmal, dass er zu spät dran war. Hauptsache, Willibert Pauels war überhaupt gekommen – er hatte den Auftritt im völlig ausverkauften Kallmuther Bürgerhaus zwar nicht komplett verschwitzt, den vereinbarten Termin Ende Oktober aber einen Monat später für Ende November in seinem Terminkalender eingetragen.

Anderthalb Stunden vor dem „weltlichen“ Event in der Alten Schule hätte der „Bergische Diakon“ aber eigentlich zusammen mit seinem Eifeler Mitbruder Manfred Lang in der örtlichen Pfarrkirche St. Georg zum Wortgottesdienst am Altar stehen sollen. Diese nicht alltägliche Konstellation zweier nicht gänzlich humorloser Gottesmänner von dies- und jenseits des Rheines hatte sich Robert Ohlerth ausgedacht und mit beiden ausgehandelt.

Willibert Pauels, der „Bergische Jong“, nach seinem doch noch geglückten Auftritt im Kallmuther Bürgerhaus mit Ortsvorsteher Robert Ohlerth und Organisatorin Marleen-Diane Wolf. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Allein: Der Geistliche und Humorist von der „Schäel Segg“ war nicht da, als die Kirchenglocken läuteten, und auch nicht, nachdem sie schon 20 Minuten verklungen waren. Dann griff Organisatorin Marleen-Diane Wolf zum Telefon und rief Willibert Pauels an. Der fiel aus allen Wolken und saß zu dem Zeitpunkt wohlbehalten im heimischen Wipperfürth-Hamböcken.

Nur wenige ergriffen die Flucht

Er hatte den Kallmuther Termin einen geschlagenen Monat später eingetragen. Sofort schwang sich Paules ins Auto und versprach, um 20 Uhr in Kallmuth auf der Bühne zu stehen, was er auch schaffte. Aber für die hundert Menschen im gut gefüllten Gotteshaus war das natürlich zu spät.

Diakon Manfred Lang erbot sich als „Überbringer der schlechten Nachricht“ und räumte den Gläubigen, die eigens wegen der versprochenen Predigt des „Bergischen Diakons“ gekommen waren, fünf Minuten „Fluchtzeit“ ein, bevor der Gottesdienst begann.

Kann man so einem Schlawiner böse sein? Diane Wolf und Willibert Pauels. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Wovon erstaunlich wenige Frauen und Männer Gebrauch machten, nur eine Handvoll – die absolut meisten blieben und feierten mit Gottesdienstleiter Gerhard Mayr-Reinecke und Prediger Gerd Schramm sowie den Messdienern und Diakon Lang einen sehr würdigen, ruhigen und ernsten Gottesdienst in St. Georg.

Der „Bergische Jong“ versprach bei seinem Auftritt anschließend im Bürgerhaus, er werde bei nächster sich bietender Gelegenheit erneut in die Eifel reisen – und das zum Zweck der Predigt in der Kallmuther Pfarrkirche. Robert Ohlerth: So kommen wir zweimal in den Genuss seines Besuchs!“

pp/Agentur ProfiPress

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