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Beistand und Hilfe für Kranke

Steinfelder Seelsorgerin Ida Prinz-Hochgürtel gibt einen Leitfaden für Kranke und deren Angehörige heraus, welche christliche Stützen und Begleitangebote sie wie in Anspruch nehmen können – Krankensalbung, Sakrament der Versöhnung, Hauskommunion auch vorübergehend, Wegzehrung und Segnung

Kall-Steinfeld/Nettersheim – Kranke müssen versorgt und gepflegt werden. Aber sie bedürfen auch der mentalen Begleitung und Bestärkung. Kluge Menschen wissen es: Ein offenes Ohr und Gebete bewirken oft eine Menge. Religionen und insbesondere die christlichen Kirchen verfügen seit jeher über Riten, Bräuche und Zuspruchs-Formen im Fall der Krankheit.

Mit den Worten „Ist einer von Euch krank…“ hat schon der Apostel Paulus in seinen Schreiben an die von ihm gegründeten Gemeinden des Mittelmeerraumes genaue Anweisungen gegeben, was zu tun ist. Die Steinfelder Gemeindereferentin Ida Prinz-Hochgürtel hat ein Infoblatt zum Thema an Kranke und Angehörige in den Gemeinden der GdG Heiliger Hermann-Josef ebenfalls mit diesen Worten überschrieben.

Elisabeth Pützer entnimmt dem Tabernakel in der Sistiger Pfarrkirche zum Leib Christi gewandelte Hostien, um sie kranken und alten Menschen nach Hause zu bringen. Foto: Karl Vermöhlen/pp/Agentur ProfiPress

Es richtet sich an die Menschen im Zuständigkeitsbereich von Pfarrer Pater Wieslaw Kaczor in den Kommunen Kall und Nettersheim. In den Pfarreien Kall-Steinfeld, -Sötenich, -Sistig und -Krekel sowie allen Kirchengemeinden in der Zivilgemeinde Nettersheim kümmert sich Ida Prinz-Hochgürtel ganz besonders um die Krankenseelsorge.

Sie vermittelt, dass den Kranken die Kommunion gebracht wird, dass sie einem Priester ihr Herz ausschütten und das Sakrament der Versöhnung (Beichte) empfangen können oder auch die Krankensalbung. Besuche, Begleitung, Hinwendung und Zuspruch sind die Stichworte – aber alles nur in dem Maß, wie es die Kranken wünschen und brauchen.

Kontakt im Pfarrbüro (0 24 41) 77 92 12

Wer Angebote für sich oder Angehörige in Anspruch nehmen möchte, meldet sich im Pfarrbüro Steinfeld, Tel.: (0 24 41) 77 92 12, Fax: (0 24 41) 12 50, E-Mail: steinfeld-gdg@t-online.de Auch Wegzehrung und Kranken- und Sterbebegleitung sowie Krankensegnung werden thematisiert.

 „Jeder Mensch – egal, ob er jung oder alt ist – empfindet ernsthafte Erkrankungen als Krise. Der kranke Mensch fühlt sich ausgeliefert und fremdbestimmt, hilflos und isoliert“, schreibt die Steinfelder Gemeindereferentin Ida Prinz-Hochgürtel: „Manche haben Angst, anderen zur Last zu fallen. Kranksein führt uns die Begrenztheit des Lebens und seine Endlichkeit vor Augen.“

Die Steinfelder Gemeindereferentin Ida Prinz-Hochgürtel vor den Büros der pastoralen Mitarbeiter/innen in Steinfeld. Sie hat einen Leitfaden für Kranke und Angehörige herausgegeben, wie und bei wem man Begleitangebote und Hilfen der katholischen Kirche bekommen kann. Foto: Gregor Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

Jesus habe sich, so berichteten die Evangelien, immer wieder kranken Menschen liebevoll zugewendet. Sein Zuspruch habe die Menschen heil werden lassen und sie auch wieder mit der Gemeinschaft zusammengeführt. Ida Prinz-Hochgürtel: „Die Kirche möchte auch heute die Zuwendung Jesu Christi zu den kranken Menschen und aufgrund des Alters gebrechlichen Menschen weitergeben.“

Die Hauskommunion kann man in der Gemeinschaft der Gemeinden Heiliger Hermann-Josef dauerhaft oder auch vorübergehend empfangen, bis auf weiteres oder nur in den Wintermonaten. Sie wird meist von ehrenamtlichen Kommunionhelfern, Frauen wie Männern, gebracht.

Auch vor Operationen und gegen Gebrechen des Alters

Vor der Messe in der Sakristei melden können sich Angehörige oder Freunde, die „ihrem“ Kranken die Kommunion mit nach Hause nehmen möchten. Sie erhalten für den Transport des Allerheiligsten ein spezielles liturgisches Gefäß, das Ziborium.

Auch für die Krankensalbung kann man sich im Pfarrbüro anmelden oder sie bei einem der im Pfarrbrief angegebenen Termine empfangen. Sie gilt nicht mehr als ultimatives Sakrament an der Schwelle des Lebens. Man kann die mit Sündenvergebung verbundene Krankensalbung mehrfach im Leben empfangen – nicht nur, wenn man krank ist, sondern zum Beispiel auch vor Operationen oder gegen die Gebrechen des Alters.

In den Steinfelder und Nettersheimer Pfarrgemeinden werden Messfeiern mit gemeinsamer Krankensalbung einmal im Jahr angeboten. Für Gespräche und Begleitungen stehen dem kranken Menschen und auch den Angehörigen auf Wunsch Seelsorger und Seelsorgerinnen sowie ehrenamtliche Ansprechpartner in den Pfarrgemeinden zur Seite, eben auch Ida Prinz-Hochgürtel. (Kontakt: (02441) 889187, E-mail: ida.prinz-hochguertel@bistum-aachen.de)

pp/Agentur ProfiPress

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