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Begegnungscafé feiert Geburtstag

Seit zwei Jahren ist das Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall ein beliebter Treffpunkt von neuen und alten Kaller Bürgern im Pfarrheim – Nächste Ausgabe am Freitag, 21. Juli, 9.30 Uhr

Kall – Wenn am Freitag, 21. Juli, ab 9.30 Uhr, das nächste Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall im Pfarrheim St. Nikolaus stattfindet, ist das ein Grund zu feiern. Denn das von Dorothea Muysers und Hartmut Kieven ins Leben gerufene Begegnungscafé hat „Geburtstag“. Seit zwei Jahren ist es an jedem dritten Freitag im Monat eine echte Bereicherung für das Gemeindeleben.

Sorgten und sorgen für ein gutes Gelingen des Begegnungscafés: Miguelina Draht (v.l.), Alice Gempfer, Gertrud Schütten, Waltraud Tümmler, Dorothea Muysers, Hartmut Kieven, Marianne Berners und Maria Schmitz. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Damals sind so viele Menschen in unser Land gekommen. Da haben wir uns gefragt, wie wir alte und neue Nachbarn auf alltäglicher Basis miteinander verbinden können“, berichtet Muysers. Schnell war klar: Auch wenn die Essgewohnheiten sich auf der ganzen Welt unterscheiden, auf ein ordentliches Frühstück können sich alle einigen.

Verstärkung boten die Damen aus dem Pfarrgemeinderat St. Nikolaus um Waltraud Tümmler an. Die hatten bereits im Jahr 2014 erfolgreich ein Café für Flüchtlinge organisiert, das regen Zuspruch fand. „Die Flüchtlingshilfe brauchte Unterstützung und meine Devise lautet: Das, was ich tun kann, tue ich sehr gerne.“ Flugs hatte Waltraud Tümmler weitere Mitstreiterinnen aktiviert. Und so packten Marianne Berners, Maria Schmitz, Gertrud Schütten, Annemie Söns und Helga Weckmann fleißig mit an – das Team ist auch heute noch die tragende Säule des Begegnungscafés. Seit rund einem Jahr helfen auch Flüchtlingsfrauen mit, etwa Rania Osman und Leyla Ali.

Der Musikpädagoge Reiner Klein (rotes T-Shirt) musizierte immer wieder mit Flüchtlingen, mittlerweile ist daraus ein vom Land gefördertes Musikprojekt entstanden. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Pfarrer Hans Joachim Hellwig stellte das Pfarrheim für das erste Begegnungscafé, das am 23. Juli 2015 stattfand, zur Verfügung. Die Bäckerei Milz stiftet jedes Mal 250 Brötchen, viele Monate war auch Rewe einer der Sponsoren. Zur ersten Auflage des Begegnungscafés kamen mehr als 200 Leute aus 26 Nationen ins Pfarrheim – darunter natürlich auch viele Einheimische, die die neuen Mitbürger kennenlernen wollten. „Das Begegnungscafé ist zu einem echten Treffpunkt geworden“, berichtet die Kaller Integrationsbeauftragte Alice Gempfer, die heute für die Koordination zuständig ist. Ob Landtagsabgeordnete oder Lokalpolitiker, Künstler, Pfarrer aller Konfessionen, Vertreter von Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden oder Senioren: Sie alle statteten dem Begegnungscafé ihren Besuch ab. Immer wieder beliebt sind die Sessions mit Musikpädagoge Reiner Klein beim Begegnungscafé. Daraus hat sich mittlerweile unter dem Namen Kalimba ein internationales Musikprojekt in Kall entwickelt, das seit Kurzem sogar vom Land NRW gefördert wird.

Die Organisation der „Geburtstagsausgabe“ des Begegnungscafés unterstützt Miguelina Draht. Sie hat zahlreiche „neue Nachbarn“ angesprochen und sie für den Tag um kalte Frühstücksleckereien aus ihrem Heimatland gebeten. Denn die Flüchtlinge selbst sollen diesmal das Begegnungscafé verstärkt mitorganisieren. „Sie haben mittlerweile die Kontakte, sie sprechen unsere Sprache, sie sind jetzt so weit“, findet Dorothea Muysers.

Von Beginn an war das Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall ein beliebter Treffpunkt für aller Kaller Bürger. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Tatsächlich sollen sich die bisherigen Helferinnen um Waltraud Tümmler auch zurücklehnen können und einmal in Ruhe frühstücken. Bisher haben sie schon donnerstags das Pfarrheim hergerichtet, freitags waren sie schon ganz früh auf den Beinen und haben zu Hause gefrühstückt, weil sie während des Cafés nicht dazu kamen. „Am 21. Juli dürfen sie sich einfach mal bedienen lassen“, sagt Miguelina Draht. Die stets emsige Golbacherin Tümmler ist sich aber jetzt schon sicher: „Ich glaube nicht, dass ich einfach ruhig sitzen bleiben kann, ohne zu helfen.“

pp/Agentur ProfiPress

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