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Bauunternehmer mit großem Herz

Das Garten-, Landschafts- und Straßenbau unternehmen Glasmacher und Söhne feiert Sommerfest zum 40-jährigen Bestehen – Erlös geht an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. – Stephan-Brings-Auftritt einer der Höhepunkte

Mechernich-Kommern – Feiern und gleichzeitig an den guten Zweck denken – das ist der Hintergedanke, wenn die Firma Glasmacher und Söhne aus Kommern ihr Sommerfest feiert. So war es im vergangenen Jahr, als die Hilfsgruppe Eifel mit den Einnahmen bedacht wurde. In diesem Jahr geht der Erlös des Festes, das am Sonntag, 5. August, um 11 Uhr auf dem Firmengelände an der Toni-Bauer-Straße beginnt, an den von der Hilfsgruppe Eifel mit bislang einer Million Euro unterstützten Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V.

Deren Großprojekt ist derzeit die Errichtung eines Familienhauses an der neuen Universitätskinderklinik auf dem Venusberg. 42 Zimmer stehen Familien von Kindern, die in der Kinderklinik behandelt werden, zur Verfügung. Der Bau kostet mehr als fünf Millionen Euro.

„Wir kümmern uns seit unserer Gründung vor 35 Jahren um die Eltern in der Kinderkrebsstation“, berichtet Jan Hennemann, Sohn des Förderkreis-Vorsitzenden Lutz Hennemann. Das Engagement der Familie beruht auf einer persönlichen Tragödie, Jan Hennemanns Schwester ist im Alter von acht Jahren an Krebs gestorben. „In der Klinik gab es nichts für die Eltern, keine psychische Betreuung“, erklärt er, warum sein Vater den Förderkreis gründete.

Förderkreis-Mitglied Jan Hennemann (v.r.) freut sich über die Unterstützung von Manfred, Guido und Dino Glasmacher. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Im vom Verein betriebenen Elternhaus wurden die Eltern von krebskranken Kindern fortan psychologisch betreut und aufgefangen, gleichzeitig dient das Haus als Rückzugsort, als Heimat auf Zeit. Es werden Workshops angeboten, etwa für Geschwisterkinder. Der Förderkreis finanziert aber auch Küchenkräfte, die dem Krankheitsbild der Kinder entsprechende Mahlzeiten zubereiten. Auch ein Palliativteam wurde finanziert, das mittlerweile sogar zur Uniklinik selbst gehört. „Wir liefern jedes Jahr einen nicht unerheblichen Beitrag, mit dem vieles in der Kinderkrebsstation unterstützt wird“, erzählt Jan Hennemann.

„Wir stehen voll hinter diesem Konzept und helfen deshalb aus voller Überzeugung“, berichtet Firmengründer Manfred Glasmacher. Durch den von der Hilfsgruppe Eifel unterstützten Weltrekordversuch von Bodybuilder Michael Schlögel haben sich Glasmacher und Hennemann kennengelernt. „Uns war klar: Wir richten unser Fest speziell für den Förderkreis aus“, erzählt Glasmacher, der von seinen Söhnen Guido (der mit 21 Jahren seine Meisterprüfung absolviert hat) und Dino (Straßenbaumeister mit 23 Jahren) unterstützt wird. Schon Mitte Mai haben Mitarbeiter rund 25 Spendenbehälter in Geschäften rund um Kommern verteilt.

Künstler verzichten auf Gage

Und Glasmacher konnte einige Künstler überzeugen, beim Sommerfest aufzutreten und dabei komplett oder größtenteils auf ihre Gage zu verzichten. Höhepunkt dürfte mit Sicherheit der anderthalbstündige Solo-Auftritt des in Kalenberg lebenden Stephan Brings gegen 15.30 Uhr sein. Aber auch Uwe Reetz (ab 11.45 Uhr), die Steinbach-Hardt-Bläser (ab 13 Uhr), die Partycoverband Strike Up sowie das Tanzpaar und die Juniorengarde der KG Schwerfe bliev Schwerfe treten auf. Die Tontechnik und die Bühne werden vom Unternehmen X-Lighting aus Kommern gestellt.

Ebenfalls auf dem Programm stehen ein Hüpfburg-Paradies, Torwandschießen, Kinderschminken sowie Basteln mit dem Basti-Bus. Wer sich kräftig fühlt, darf sich auch mit Bodybuilding-Weltrekordhalter Michael Schlögel messen. Eine Cocktailbar und eine Verlosung gegen 17 Uhr runden das Fest ab.

Gleichzeitig feiert die Firma Glasmacher und Söhne auch ihr 40-jähriges Bestehen. Vor 40 Jahren haben Manfred Glasmacher und sein Schwager Hermann Weiermann das Unternehmen Weiermann und Glasmacher gegründet. „Mit einer Schubkarre und einem VW-Bus“, wie sich Glasmacher erinnert. Zunächst habe man kleinere Gartenarbeiten erledigt. Seit 2000 residiert das Unternehmen in Kommern, die Mitarbeiterzahl ist auf derzeit 40 angewachsen – und der Fuhrpark ist deutlich größer als ein VW-Bus.

Glasmacher ist Spezialist in allen Bereichen vom privaten Garten bis zum Bauen, von großen Pflasterarbeiten bis zum Straßenbau. Referenzobjekte sind unter anderem das Landesgartenschaugelände in Zülpich, wo Glasmacher einen Großteil der Erdarbeiten erledigt hat, der Umbau des alten Zolls in Bonn, die Sanierung des Kindergartens Füssenich, die Errichtung des Helikopterlandeplatzes am Marien-Hospital Euskirchen oder auch die Unterstützung bei der Erweiterung des Bürgerhauses in Wachendorf.

Bei Glasmacher kann außerdem Beton „getankt“ und Werkzeug gemietet werden. In Strempt gibt es zudem einen 10.000 Quadratmeter großen Recycling-Platz. Dadurch ist es für die Firma Glasmacher und Söhne auch möglich, günstige Abrissarbeiten anzubieten.

pp/Agentur ProfiPress

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