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„Bands waren voll des Lobes“

Nach der sagenhaften Oldienacht zog Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder eine erfreuliche Bilanz – Hitze hielt beim Familienfest viele potentielle Gäste vom Besuch ab – Goldhochzeitspaar Krisch aus Roder spendete 1520 Euro – Der Roggendorfer Renault- Oldie-Club übergab Erlös des 24. Oldtimer-Treffens in Höhe von 1888,88 Euro

Kall/Urft/Roggendorf – Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel vor der Sommerpause zog Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel im Restaurant „Zagreb“ in Mechernich-Roggendorf eine positive Bilanz über das Marathonwochenende mit der Oldienacht und dem Familienfest im Park des Jugendgästehauses in Kall-Urft.

Dank der guten Vorbereitung durch Hilfsgruppe und Jugendgästehaus sei die Oldienacht wieder eine Top-Veranstaltung gewesen. Alle Bands seien voll des Lobes, so Greuel. Man sei jetzt gespannt, was nach der Vorlage aller Abrechnungen übrig bleibe.

Beim Familientag in Urft habe es der angeblich für das Wetter zuständige Apostel Petrus allerdings zu gut mit der Hilfsgruppe Eifel gemeint und Temperaturen „geschickt“, die den Tropen Ehre gemacht hätten. Die Familien, die zum Fest gekommen seien, hätten sich infolge der großen Hitze nur kurz im Park aufgehalten. Wegen des schwachen Besuches sei der Erlös mit 600 Euro recht mager ausgefallen.

Freuen sich über viele Spenden (v.l.): Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, Golfhochzeitspaar Monika und Siegmund Krisch, Kathi Greuel, Anja Beissel (beide Hilfsgruppe) und Jörn Hück, Vorsitzender des Renault-Oldie-Club Roggendorf. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Willi Greuel gab jetzt auch die Termine für die dritte Eifeler Oldienacht und den vierten Familientag in Urft bekannt, die am Freitag, 19. Juni, und Sonntag, 21. Juni, des kommenden Jahres 2020 stattfinden sollen.

Im Juni habe die Hilfsgruppe ein Spendenaufkommen von 17.986 Euro zu verzeichnen gehabt. Dem hätten Ausgaben von knapp 23.000 Euro entgegen gestanden. Wie Willi Greuel berichtet, seien die bisherigen Zimmerkonzerte des Musiker-Duos Wilhelm Geschwind und Susanne Riemer erfolgreich gewesen. Insgesamt gebe das Duo bis September 20 Konzerte zugunsten der Hilfsgruppe.

Immer mehr kämen der Hilfsgruppen Bußgelder zugute, die die Amtsgerichte in Euskirchen und Schleiden Beschuldigten „aufbrummen“. 300 Euro hat auch die Gemeinde Kall der Hilfsgruppe aus Mitteln der Vereinsförderung zukommen lassen. Die Wallfahrtsgemeinschaft Pesch spendete 1440 Euro.

„Es kommt nicht auf Höhe der Spende an“

Willi Greuel: „Es kommt nicht immer auf die Höhe der Spenden an“. Der gute Wille zähle. Unter den Spendern seien viele Gönner, die zu ihrem Geburtstag, Ehejubiläum oder sonstigen festlichen Anlässen auf Geschenke verzichteten, und stattdessen um Spenden für die Hilfsgruppe bitten.

So auch das Ehepaar Siegmund und Monika Krisch aus Kall-Roder, das kürzlich das Fest der goldenen Hochzeit gefeiert hatte und die Spende jetzt beim Monatstreffen der Hilfsgruppe in Roggendorf höchstpersönlich überbrachte. „Wir haben alles und brauchen keine Geschenke mehr, aber Ihr könnt das Geld bestimmt gut brauchen“, erklärte Siegmund Krisch bei der Übergabe der Spende in Höhe von 1520 Euro.

Thea Hürth (links) und Kathi Greuel (rechts) von der Hilfsgruppe Eifel bedanken sich bei dem Goldhochzeitspaar Monika und Siegmund Krisch aus Kall-Roder für ihre Spende über 1520 Euro. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Willi Greuel informierte das Ehepaar über die Verwendung des Geldes, das für den Kauf der Inneneinrichtung des neuen Elternhauses an der Uni-Klinik in Bonn verwendet werde. Die Inneneinrichtung werde beim   Kaller Möbelhaus Brucker gekauft. Man habe dem Bonner Förderkreis bereits einen Gutschein über 100.000 Euro für den Möbelkauf zukommen lassen, so der Vorsitzende.

Man arbeite mit dem Förderkreis, der das Elternhaus betreut, schon seit nunmehr 27 Jahren zusammen und die Hilfsgruppe könne inzwischen auf eine Unterstützungssumme von über einer Million Euro verweisen.

70 alte Renaults in Roggendorf

Für den gleichen Zweck wird auch die Spende des Roggendorfer Renault-Oldie-Clubs in Höhe von 1888,88 Euro verwendet, die dessen Vorsitzender Jörn Hück übergab. 70 Fahrzeuge seien am letzten Juni-Sonntag zum 24. Oldtimertreffen in Roggendorf vorgestellt worden. Hück: „Leider war es an dem Tag so heiß, so dass viele Besitzer alter Renault-Fahrzeuge lieber in Autos mit Klimaanlagen angereist sind!“

Jörn Hück, Vorsitzender des Renault-Oldie-Clubs Roggendorf, übergibt den Erlös des 24. Oldtimertreffens in Höhe von 1888,88 Euro an Anja Beissel von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Im nächsten Jahr, so Hück, starte das 25. Oldtimertreffen am Sonntag, 28.Juni. Dann werde die Hilfsgruppe zum Jubiläum für Musik sorgen, versprach der Vorsitzende Willi Greuel.

pp/Agentur ProfiPress

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