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Azubis als „tragende Säulen“

Fabienne Beiten und Thanisten Thasisius haben am 1. August ihre Ausbildung bei der Gemeinde Kall begonnen – Verwaltung geht mit gutem Beispiel voran

Kall – Die ersten Tage ihrer Ausbildung bei der Gemeinde Kall haben Fabienne Beiten (19) aus Uedelhoven und Thanisten Thasisius (19) aus Kall bestens überstanden. „Wir sind hier herzlich aufgenommen worden“, sagen die beiden wie aus einem Munde. Beide hatten in Praktika ihr Interesse an einem Bürojob festgestellt und sich deshalb bei der Gemeinde Kall beworben. „Die ersten Tage hier haben wirklich Spaß gemacht“, erzählt Fabienne Beiten, die zunächst in der Personalabteilung eingesetzt wird. Ihr gleichaltriger Kollege lernt als erste Station die IT kennen und freut sich, dass man ihm schnell eigene Aufgaben übertragen hat.

Die neuen Auszubildenden Thanisten Thasisius (vorne, v.l.) und Fabienne Beiten mit ihren Azubi-Kolleginnen Mandy Bär und Esther-Marie Backes sowie Bürgermeister Hermann-Josef Esser (hinten l.) und Ausbildungsleiter Michael Heller. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Das ist bei uns üblich so. Wir lassen unsere Azubis nicht nur zuschauen, sondern betrauen sie mit Aufgaben in den einzelnen Teams“, berichtet Bürgermeister Hermann-Josef Esser. In Kall hat man die positive Erfahrung gemacht, dass Auszubildende mit ihren Aufgaben wachsen und schnell zu „tragenden Säulen“ in der Verwaltung werden.

Seit seinem Dienstantritt bei der Gemeinde Kall vor 32 Jahren verantwortlich für die Nachwuchskräfte ist Ausbildungsleiter Michael Heller, gleichzeitig allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Gemeindekämmerer. Einmal pro Woche trifft er sich mit den Azubis im ersten Lehrjahr zum Gespräch. Dabei stimmt man auch ab, wie der Inhalt des Blockunterrichts in der Berufsschule mit den praktischen Ausbildungsabschnitten im Rathaus kombiniert werden kann.

„Es ist sinnvoll für unsere Azubis, wenn wir den Ausbildungsplan am Unterrichtsstoff und den Klausurthemen ausrichten“, meint Heller. Dann sind die Themen nämlich nicht nur Theorie aus der Schule, sondern werden direkt praktisch umgesetzt. Die Ergebnisse der letzten Jahre sprechen für diese Methode: „Unsere Auszubildenden erzielen meist gute bis sehr gute Abschlüsse“, so Heller.

Fabienne Beiten (l.) hat die ersten Tage im Bereich Personalwesen gearbeitet. Simone Jäger zeigt ihr, was zu tun ist. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Auch die beiden anderen Auszubildenden im Rathaus, Mandy Bär (zweites Ausbildungsjahr) und Esther-Marie Backes (drittes Ausbildungsjahr) stehen den „Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite. „Wir bieten unsere Hilfe an und natürlich auch Sachen aus der Schule, die wir nicht mehr benötigen“, so Backes.

Um das Rathaus, die Abläufe und allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten kennenzulernen, fangen die Auszubildenden in den zentralen Diensten an, wie eben Personal oder IT. Erst danach gehen sie in die einzelnen Fachbereiche. „Ich war beispielsweise nach den zentralen Diensten im Bereich Steuerwesen, wo es mir sehr gut gefallen hat, und dann im Bauwesen“, erzählt Mandy Bär.

Thanisten Thasisius wird von Irene Emons, Teamleiterin IT, am Serverschrank eingewiesen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Wir betrachten die Ausbildung junger Menschen auch als gesellschaftspolitische Aufgabe und sollten als Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen“, findet Hermann-Josef Esser. Gleichzeitig ist die „Frischzellenkur“ in vielen Rathäusern im Kreis Euskirchen auch wichtig, denn derzeit gehen viele Mitarbeiter in den Ruhestand.

Bürgermeister Esser macht den jungen Leuten Hoffnung, die nicht direkt im Spätsommer eine Ausbildungsstelle bekommen. „Frau Beiten hat sich beispielsweise im Herbst 2018 bei uns beworben, das Vorstellungsgespräch hatten wir im Frühjahr“, so Esser. Im Gegensatz zu früher sei heute mehr Flexibilität vonseiten der Arbeitgeber nötig. Aus diesem Grund empfiehlt der Bürgermeister angehenden Azubis, nicht die Flinte ins Korn zu werfen und immer dranzubleiben.

pp/Agentur ProfiPress

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