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Auch Prinz Peter II. spendete Blut

361 Blutspender sorgten für tolles Ergebnis bei der Euskirchener „Prinzenblutspende“

Euskirchen – „Ich freue mich über jeden Spender, der heute zu uns gekommen ist“, sagte die Rotkreuz-Blutspendenbeauftragte Edeltraud Engelen im Anschluss an die 12. Euskirchener Prinzenblutspende im Rotkreuz-Zentrum hinter der Kreisverwaltung. Dass es aber die Karnevalisten waren, die bei diesem Traditionstermin im Mittelpunkt standen, soll das Verdienst derer, die regelmäßig zur Blutspende kommen, keinesfalls schmälern. „Wir sind den Karnevalisten dankbar, dass sie gemeinsam mit uns Werbung für die gute Sache machen. Ohne sie wäre der Andrang nicht so groß gewesen“, betonte Engelen.

Die Tollitäten aus dem Stadtgebiet Euskirchen, allen voran Prinz Peter II. (vorne rechts), unterstützten die Blutspende zur Karnevalszeit. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

Denn das Ergebnis konnte sich dank der Unterstützung durch die kostümierten Zugpferde wieder einmal sehen lassen: 361 Blutspender, darunter 22 Erstspender, hatten dazu beigetragen, den jahreszeitlich und saisonal bedingten Mangel an Blutkonserven zu mindern. Weil die „Prinzenblutspende“ ausnahmsweise nicht an einem Donnerstag, sondern an einem Freitag stattfand, knubbelte es sich diesmal nachmittags, während gegen Abend der Andrang nachließ.

Die fleißigen Helferinnen des Küchenteams sorgten ständig für Nachschub am Büfett. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

So waren es vergleichsweise wenige Blutspender, die am frühen Abend Zeuge wurden, wie der Euskirchener Prinz Peter II. (Schumacher), seines Zeichens übrigens ohnehin ein alter Hase in Sachen Blutspende, den Ärmel zum Aderlass hochkrempelte. Jungfrau Larissa (Lars Linke) und Bauer Patrick (Mands) von den Roitzheimer „Pannejecke“ mussten bei ihrem Besuch im Rotkreuz-Zentrum auf Prinz Bernd I. (Kolvenbach) verzichten. Auch die Südstadt war mit Regent Olli I. (Giele), Landsknecht Detlef (Carl) und Magd Thomasella (Thomas Deutsch) angetreten.

Mit guter Laune beider guten Sache: die Euskirchener Blutspendebeauftragte Edeltraud Engelen (Mitte) mit Mitarbeitern des Blutspendedienstes West. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

Dass sie alle ihre Zepter fürs Rote Kreuz schwingen, ist für sie selbstverständlich. „Zum Jeck sein gehört auch, dass man an andere denkt – so, wie es die Rotkreuzler Tag für Tag tun“, lautete die einhellige Begründung. „Wir sind froh, dass wir uns aufeinander verlassen können. Die zwölfte närrische Blutspende hat wieder einmal bewiesen, dass sich die gute Sache und Karneval wunderbar ergänzen“, lobte Edeltraud Engelen das Engagement der Tollitäten trotz durchgetakteten Terminkalenders.

„Tinte gibt’s im Kaufhaus. Blut nicht.“ Mit diesem Spruch warb das Rote Kreuz für die lebensrettende Blutspende. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

Blutspenden ist auch für ihn Ehrensache: Thomas Wierum, hier mit Edeltraud Engelen. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

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