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Auch im Vatikan ausgestellt

Vernissage der Ausstellung „meer Farbe“ in der Mechernicher „Galerie im Rathaus“: Querschnitt durch die Werke von Tom Krey – Bilder des Mechernicher Künstlers waren unter anderem schon im Vatikan ausgestellt – Laudatorin Claudia Hoffmann: „Landschaftsmaler aus Leidenschaft“ – Rahmenprogramm mit Eifeler Chansonier Günter Hochgürtel

Die Kommerner Kulturjournalistin Claudia Hoffmann nannte Tom Krey in ihrer Laudatio einen „leidenschaftlichen Landschaftsmaler“. Eine Aussage, die seine eigenen Schilderungen der Eifeler Landschaft untermauern. Foto: Peter Hoffmann/pp/Agentur

Mechernich – Aus München nach Mechernich: Der renommierte Künstler Tom Krey entschied sich Anfang der 1990er Jahre ganz bewusst für einen Umzug in die Eifel. Gemeinsam mit seiner Frau Margret und Tochter Marina ließ er sich in Mechernich nieder mit dem Vorsatz, sich fortan ausschließlich der Malerei zu widmen.

Bei der Vernissage einer Ausstellung mit Bildern von Tom Krey in der Mechernicher „Galerie im Rathaus“ sagte die Kulturjournalistin und Laudatorin Claudia Hoffmann mit Bezug auf den Umzug des Künstlers: „Um dem neuen Lebensabschnitt einen ganz bewussten Start zu geben, unternahm Tom Krey eine fünftägige Wanderung von Mechernich nach Trier.“ Seine Eindrücke dabei hielt er in Skizzen und Notizen fest, die später in einem Buch zusammengefasst wurden. Darin spiegelt sich sowohl Kreys Begeisterung für die Malerei als auch für seine neue Heimat wider. Unter anderem schreibt er: „Das ist es! Soviel herrliche, hundertprozentige Eifel um mich herum, so typisch – mehr geht es nicht! So möchte ich sie festhalten, konservieren, malen!“

Heute sind Tom Kreys Werke weit über die Region hinaus bekannt, er selbst wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So ist etwa sein Ölgemälde „Ich liebe euch doch“ als Teil der Wanderausstellung „Der lächelnde Christus“ seit 2003 an unterschiedlichen spirituell bedeutenden Orten zu sehen, wie Hoffmann berichtete. Neben Santiago de Compostella, Les Arc en Provence oder Assisi war das Bild so unter anderem auch für einige Wochen im Vatikan ausgestellt. Das Wortspiel im Titel „meer Farbe“ der Ausstellung im Mechernicher Rathaus spielt auch auf Kreys Begeisterung für das Meer an. Auch die Laudatorin erläuterte: „Ein immer wiederkehrendes Thema bei Tom Krey ist das Wasser. Eine auf vielen Segelreisen entstandene Liebe zum Meer.“ Die Faszination für Naturphänomene, die durch gewaltige Kräfte von Wasser, Licht und Sturm ausgelöst würden, erläuterte sie weiter, ließe mächtige Wellenberge auf der Leinwand wachsen.

Der Weg des 1947 in Hohenstein-Ernsttahl geborenen Tom Krey zur Kunst „ergab sich“ auf Umwegen. Seine Jugendjahre verbrachte er in Garmisch Partenkirchen, wo er am liebsten Felder, Wälder und Gebirge durchstreifte, „voller Abenteuerlust und zugleich von ewigem Fernweh beseelt“, so Hoffmann. Später besuchte er in München die Höhere Handelsschule und wurde anschließend Radio- und Fernsehtechniker. Eine Art „Initialzündung“ erlebte Tom Krey 1968 bei einem Besuch im Pariser Louvre. Hoffmann: „Die Exponate in der klassischen Abteilung beeindruckten ihn sehr. Doch als er in die Orangerie, in den Pavillon der Expressionisten kam, war er regelrecht elektrisiert von den Bildern eines Claude Monet, von Sisley, Pissarro, Renoir, Cezanne, van Gogh und Gaugin.“ Noch in Frankreich fing er an, mit Holzkohle zu zeichnen und studierte anschließend vier Jahre Malerei an der Axel Andersson-Akademie in Hamburg.

„Ein Ausflug veränderte dann 1982 erneut sein Leben“, berichtete Claudia Hoffmann in der Einführung zur Ausstellung „meer Farbe“. Am Tegernsee nämlich lernte er seine heutige Frau Margret mit der er nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Marina 1991 alle Zelte in München abbrach, um in der Eifel – in Mechernich – eine neue Heimat zu finden. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick eröffnete die Ausstellung und freute sich erneut über rund 90 Besucher, die sich zur aktuellen Vernissage in der mittlerweile für hochkarätige Kunst bekannten „Galerie im Rathaus“ eingefunden hatten. Für den musikalischen Rahmen sorgte – passen zu den oft mediterranen Motiven der Kunstwerke, der Eifeler Musiker Günter Hochgürtel mit französischen und italienischen Chansons.

 pp/Agentur ProfiPress

 

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