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Auch der Neue ist ein „Immi“

Volker Hänzelmann löst Fritz Hunsicker im Vorstand des Fördervereins Bergwerkmuseum ab – Dank von Rat und Verwaltung für die in 19 Jahren geleistete Arbeit

Volker Hänzelmann (5.v.l.) löst Fritz Hunsicker (4.v.l.) als Vorsitzenden des Fördervereins Bergwerkmuseum ab. Anlässlich des Wechsels in der Führungsriege dankte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (3.v.r.) den Männern, die sich mit großem Engagement um die historische Aufbereitung des Bergbaus verdient machen, der untrennbar mit der Geschichte der Stadt Mechernich verbunden ist. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Führungswechsel bei den ehrenamtlichen Mitstreitern in Sachen Bergwerkmuseum Mechernich: Nach 19-jähriger Tätigkeit verabschiedete Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Beisein von treuen Wegbegleitern den bisherigen Vorsitzenden Fritz Hunsicker und führte dessen Nachfolger, Volker Hänzelmann, ins Amt ein. Dabei sparte er nicht mit Lob für den Mann, unter dessen Führung die 1957 stillgelegte Grube Günnersdorf zum Besucherbergwerk mit Bergwerkmuseum umgestaltet wurde. „Er hat das mit Enthusiasmus und Engagement getan“, sagte er anerkennend. Dabei sei es ihm sehr erfolgreich gelungen, auch andere für die Sache zu begeistern.

Diesen „anderen“ dankte Hunsicker für die tatkräftige Unterstützung beim Aufbau von Besucherbergwerk und Museum. „Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Aber ich habe das nicht allein geschafft“, würdigte er die Leistung seiner Gefolgsmänner. Jeden Morgen um fünf Uhr habe man mit den Arbeiten im ehemaligen Bleibergwerk begonnen, erinnerte sich Hunsicker an die Anfänge, als ehemalige Bergleute, aber auch „Immis“,wie der ehemalige Bundeswehroffizier, in den 1990er Jahren damit begannen, einen Teil der Mechernicher Bergbauvergangenheit freizulegen und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. „Wir haben eine ganze Menge erreicht“, könne er heute feststellen, so Hunsicker. Dafür überreichte ihm Bürgermeister Schick eine Urkunde mit dem Dank von Rat und Verwaltung. Präsente gab es auch für den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Alfred Schink, der seinen Posten an Willy Krämer abgab und für Jakob Baumann, der beim Förderverein viele Jahre für den Untertagebereich zuständig war. Diese Aufgabe übernimmt nun Günter Nießen.

Der neue Vorsitzende Volker Hänzelmann ist, wie sein Vorgänger, eingewandert  und vor vielen Jahren als „westfälischer Nordfriese“ nach Mechernich gekommen. Er freue sich, dass es gelungen sei, für die Arbeit im Förderverein jüngere Leute hinzuzugewinnen.

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen nach Mechernich kommen, die keine Verbindung zur Historie der Stadt hätten, sei das Museum von großer Bedeutung, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Doch gelte dies nicht nur für Touristen oder die Neubürger aus dem Kölner Raum, die im Stadtgebiet Mechernich eine neue Heimat gefunden hätten, sondern auch für die Jugendlichen am Bleiberg. „Die jungen Leute haben überhaupt keinen Bezug mehr dazu, aber gerade die sollten ihn haben“, pflichtete ihm Hunsicker bei. „Wer weiß denn heute noch, warum die Straße ‚Im Sande“ so heißt oder woher das Gymnasium ‚Am Turmhof‘ seinen Namen hat?!“ Vor diesem Hintergrund müsste das Museum von den Mechernicher Schulen viel öfter besucht werden, kritisierte Jakob Baumann. „Eigentlich müsste es für die Schulen Pflichtprogramm sein“, befand Bürgermeister Schick.

Waren es in den Anfangsjahren vor allem die Mechernicher selbst, die auf den Spuren ihrer Vorfahren in die Untertagewelt eintauchten, werden heute auch viele auswärtige Besucher von fachkundigen Führern durch Stollen und Schächte geführt. „Bis zu 12.000 Besucher werden jährlich gezählt“, so der Bürgermeister.

Ebenfalls auf Initiative des Fördervereins wurde der zirka zwölf Kilometer lange „bergbauhistorische Wanderweg“ geschaffen. Die Strecke führt auf dem ehemaligen Betriebsgelände vorbei an den Monumenten aus vergangenen Bergmannstagen, wie der „Lange Emil“, ein 134 m hoher  Schornstein, der in den sechziger Jahren gesprengt wurde und von dem noch ein Reststumpf erhalten blieb, oder der „Malakowturm“, ein einstiger Förderturm.

pp/Agentur ProfiPress

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