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Anlaufstellen in vielen Ländern

Mechernicher Communio in Christo will mehr Präsenz in anderen Ländern zeigen – Dritte Tagung des Internationalen Rates der Communio in Blankenheim und Mechernich – Mitglieder aus verschiedenen Ländern kamen zusammen

Mechernich/Blankenheim – „Unser Ziel ist es, dass die Menschen, die sich für die Communio in Christo interessieren, nicht nur nach Mechernich schauen, sondern in ihren jeweiligen Ländern eine Anlaufstelle haben“: Pater Rudolf Ammann benennt einen wichtigen Vorschlag, den der Internationale Rat der Communio in Christo jetzt bei seiner insgesamt dritten Tagung seit Gründung in Mechernich und Blankenheim machte.

Alle neun Ratsmitglieder aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten waren zu der Tagung im „Centro Communio“ in Blankenheim zusammengekommen: Generalsuperior Karl-Heinz Haus und Schwester Lidwina, beide aus dem Mechernicher Mutterhaus der Communio, der tansanische Pfarrer Markus Mjokonti aus Rom, Pfarrer Lukasz Katny aus Polen, Pfarrer Thomas Banda aus Sambia, Schönstatt-Pater Rudolf Ammann aus Blankenheim, Bischof Mar Stephanos aus Indien, Pfarrer Jaison Thazhathil aus Mechernich und der niederländische Monsignore Lambert van den Hoven, der als Subsidiar in Gemeinschaft der Gemeinden St. Matthias in Lommersdorf wirkt.

Die ständige Präsenz der Communio in Christo in vielen Ländern der Erde ist den Ratsmitgliedern ein wichtiges Anliegen, denn Anhänger, Freunde und Mitglieder dieser geistlichen Gemeinschaft sind über die ganze Welt verteilt. In Zukunft könnte es an verschiedenen Orten auf der Erde Zentren für spirituelle und karitative Arbeit nach Mechernicher Vorbild geben. „Mutter Marie Therese hat immer den Wunsch gehabt, möglichst in jedem Land ein solches Zentrum einrichten zu können“, erklärte Generalsuperior Karl-Heinz Haus am Rand der Tagung.

Ständig im internationalen Austausch (von links): Pfarrer Markus Mjokonti (Tansania), Generalsuperior Karl-Heinz Haus (Mutterhaus Mechernich), Dolmetscherin Ewa Bochynek, Pfarrer Lukasz Katny (Polen/Mechernich), Pfarrer Thomas Banda (Sambia), Schwester Lidwina und Pater Rudolf Ammann (beide Mechernich), Bischof Mar Stephanos (Indien), Pfarrer Jaison Thazhathil (Indien/Mechernich) und Monsignore Lambert van den Hoven (Niederlande). Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Ständig im internationalen Austausch (von links): Pfarrer Markus Mjokonti (Tansania), Generalsuperior Karl-Heinz Haus (Mutterhaus Mechernich), Dolmetscherin Ewa Bochynek, Pfarrer Lukasz Katny (Polen/Mechernich), Pfarrer Thomas Banda (Sambia), Schwester Lidwina und Pater Rudolf Ammann (beide Mechernich), Bischof Mar Stephanos (Indien), Pfarrer Jaison Thazhathil (Indien/Mechernich) und Monsignore Lambert van den Hoven (Niederlande). Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Communio in Christo verstehe sich als Gemeinschaft in Christus. Ihre Mitglieder könnten in einem Konvent leben wie in Mechernich, aber auch jeder an seinem Platz in Kirche und Welt, wo das Leben ihn hingestellt hat, so Haus. Es gehe nicht um die Bindung an ein Kloster, sondern an eine weltweite Verbindung in Christus, die sich über die Nächstenliebe definiere, ganz egal wo man lebt und arbeitet.

Für die Umsetzung dieses Plans sind nun die Vertreter im Internationalen Rat selbst gefragt. Ohne Zwang sollen sie selbstständig und anhand der Bedürfnisse vor Ort Anlaufstellen der Communio in Christo für die Menschen entwickeln.

Ein erster Schritt für die Organisation der Anlauf- und Informationsstellen soll eine handliche Broschüre sein, die in mehreren Sprachen erklärt, was die Communio in Christo ist und was sie erreichen möchte. Die Broschüre ist in grundsätzliche, geschichtliche und theologische Aspekte unterteilt. Verbunden werden die Abschnitte mit den Worten aus dem Psalm 136: „Danket dem Herrn, denn seine Huld währt ewig.“

Ursache zum Danken gebe auch die Internationalität bei der Communio in Christo, so Pater Ammann: „Jeder bringt seine Erfahrungen und seine Lebensart ein – das erweitert nicht nur den Horizont, sondern relativiert auch die eigenen Vorstellungen.“

Einen veränderten Blick auf die Dinge des Lebens bekamen die weitgereisten Tagungsteilnehmer nicht zuletzt bei einer Führung durch die Langzeitpflegeeinrichtung der Communio in Christo. Heimleiterin Ulrike Müller und Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold gaben einen Einblick in die soziale Arbeit vor Ort – die Vorbild für die Communio-Präsenzen und Hilfsmaßnahmen in anderen Ländern ist.

Noch während der Tagung wurde Pater Rudolf Ammann als neues Mitglied des Internationalen Rates aufgenommen. Als Pater der Schönstatt-Bewegung ist er seit Januar für die Arbeit mit der Communio in Christo freigestellt.

Von Anfang an zeigte er sich davon beeindruckt, wie international die Gemeinschaft ist. „Das kommt nicht nur bei einem solchen Treffen, sondern allein schon bei den Mahlzeiten und bei den gemeinsamen Gebeten zum Ausdruck, wo immer viele Gäste, Priester und Schwestern aus anderen Ländern dabei sind.“

Die Gemeinschaft von Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und religiösen Gemeinschaften empfindet er in seinem Leben als bereichernd. Ammann lacht: „Wenn man sich mit so vielen Persönlichkeiten, Biographien und Eigenarten in so vielen Sprachen auseinandersetzen muss, wird man verrückt – oder eben tolerant.“

pp/Agentur ProfiPress

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