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Anbau für die OGS Satzvey

Richtfest der Erweiterung an der Grundschule – Mehr als 120 Kinder werden jeden Schultag betreut – Zwei neue Aufenthaltsräume und eine große Küche

Mechernich-Satzvey – Begrüßungen mit High-Five, also dem Abklatschen einer Hand, hat Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick auch nicht alle Tage. Doch wenn Kinder im Spiel sind, ist das anders. Und so war es ein Anliegen vieler Kinder der Satzveyer Gemeinschaftsgrundschule, beim Richtfest des Anbaus, in dem in Zukunft die Offene Ganztagsschule (OGS) untergebracht sein wird, mit dem Stadtoberhaupt „einzuschlagen“.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (hinten, Bildmitte) begrüßte die Kinder. Neben ihm unter anderem die OGS-Leiterin Miriam Schröder (2.v.l.), „Cowboy“ André Groß (2.v.r.) und Ingenieur Christoph Breuer (r.) Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Doch nicht nur Schick hatte die Aufmerksamkeit der Grundschüler, auch Zimmermann André Groß, der mit Zimmermannshut neben dem Bürgermeister stand. „Das ist ein Cowboy“, flüsterten die Kinder und staunten, bevor sie mit ihrer Schulleiterin Alexandra Offermann die Gäste, darunter auch Offermanns Vorgänger Stefan Plack, die Verantwortlichen der OGS und deren Trägerverein sowie des Grundschul-Fördervereins mit dem Lied „Hurra, wir sind die Satzveyer“ begrüßten.


Freuen sich nicht nur über den Schulanbau, sondern begrüßten auch die Ehrengäste mit dem Lied „Hurra, wir sind die Satzveyer“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Und dann waren die Kinder auch noch in heller Aufregung! Als André Groß mit dem städtischen Ingenieur Christoph Breuer, den Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als „Satzveyer Architekten“ bezeichnete, auf dem Gerüst stand, um den Richtspruch aufzusagen und das erste Glas auf die Stadt Mechernich und das zweite Glas auf Lehrer und Schüler erhob, warnten die Schüler lauthals vor dem Richtbaum, den der Trägerverein der OGS besorgt und mit den Kindern geschmückt hatte. Groß hatte das Bäumchen notdürftig am Dach festgemacht, eine Windböe warf es dann aber um und es rutschte in Richtung Gerüst, blieb aber noch auf dem Dach liegen.

Erhoben das Glas auf die Stadt und dann auf Lehrer und Schüler: der städtische Ingenieur Christoph Breuer (l.) und Zimmermann André Groß, der auch den Richtspruch zum Besten gab. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Bürgermeister erklärte kurz die Notwendigkeit des neuen Anbaus: „Immer mehr Kinder gehen zur Offenen Ganztagsschule.“ Momentan wird die Einrichtung von mehr als 120 Schülern genutzt. Untergebracht ist die OGS noch in einem Trakt der Freien Veytalschule, die den Platz aber selbst benötigt. Im kommenden Sommer zieht die Satzveyer Ganztagsschule schließlich in ihre neuen Räumlichkeiten. „Die Räumlichkeiten passen sich an den vorhandenen Baukörper an“, berichtet Schick.

550.000 Euro Investment

Der Anbau besteht aus zwei Aufenthaltsräumen, einer Küche und einem Büro für die OGS-Leiterin Miriam Schröder. In der Küche wird das von einem Caterer gelieferte Mittagessen aufgewärmt. Insgesamt werden 550.000 Euro investiert. „Das ist viel Geld, aber ich denke, das wird ganz schön“, sagte Schick.

Christoph Breuer präzisierte die Pläne. Insgesamt hat der Anbau eine Fläche von 221 Quadratmetern. Die große Küche sei darauf ausgerichtet, dass auch die Koch- und Back-AG der OGS sie verwenden könne. „Die Essenssituation wird durch den Anbau merklich entspannt werden“, ist sich Schulleiterin Alexandra Offermann sicher. Der Flur bietet eine Verbindung zum bestehenden Schulgebäude. In einem der beiden Aufenthaltsräume wird es außerdem Verbindungen zur Schulbücherei geben.

Nach dem Richtfest führte Christoph Breuer die Verantwortlichen von Gemeinschaftsgrundschule und Offener Ganztagsschule durch die Räumlichkeiten, hier die Küche. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Eine einzige Schwierigkeit gab es: Um den Anbau mit Strom, Heizung, Lüftung und Wasser zu versorgen, musste ein Graben rund um das Schulgebäude gelegt werden, weil die Leitungen aus Sicherheitsgründen nicht durch die mittig gelegene Schulaula führen durften. „Diesen Graben hatten wir in den Sommerferien ausgehoben“, berichtet Breuer.

Ansonsten lief und läuft die gesamte Arbeit aber so, wie gewünscht. „Wir liegen im Kostenplan und im Zeitplan“, sagte Breuer. Um den Schulbetrieb nicht zu stören, wurde eine Baustraße zur Baustelle errichtet. Der Zugang zum Gebäude erfolgt barrierefrei.

221 Quadratmeter Fläche hat der Anbau und wird 550.000 Euro kosten. Bezogen werden soll er nach den Sommerferien 2020. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Ein kleines „Ärgernis“ gibt es aber für einige Schüler: Der Pflasterweg rund um die Schule wird durch den Anbau länger. Und auf dem müssen Schüler, die stören oder nicht aufpassen, eine Runde um das Gebäude drehen, um wieder einen klaren Kopf zu kriegen. Da müssen die Pänz in Zukunft ein paar Meter mehr laufen…

pp/Agentur ProfiPress

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