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Ambulante Hilfe für Pilger in Međugorje

Karin und Heribert Gerstenmeyer aus Mechernich als ehrenamtliche Helfer in der Malteser-Ambulanz in Međugorje – Heribert Gerstenmeyer als Rettungsassistent beim Roten Kreuz in Mechernich aktiv

Mechernich – Erste Hilfe statt Urlaub: Heribert und Karin Gerstenmeyer aus Mechernich verbrachten ihren „Herbsturlaub“ in der Malteser-Ambulanz in Međugorje, einer Ortsgemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, nahe der kroatischen Grenze. In dem Wallfahrtsort unterstützten sie das Team der Malteser Sanitätsstation bei der medizinischen Versorgung von kranken und verletzten Pilgern. „Auch wenn die Möglichkeiten in der Ambulanz nicht immer dem deutschen Standard entsprechen, konnten wir doch dazu beitragen, dass vielen kranken und verletzten Pilgern geholfen wurde“, sagt Heribert Gerstenmeyer, der auch als Rettungsassistent beim Roten Kreuz in Mechernich aktiv ist.

Međugorje bedeutet so viel wie „zwischen den Bergen“. International bekannt wurde der Ort im Juni 1981 durch die angeblichen Marienerscheinungen, erstmals auf dem Erscheinungsberg, sowie Zeichen auf dem Kreuzberg, wo seit 1933 ein Kreuz mit einer eingemauerten Reliquie des Kreuzes Christi steht. Zwar hat sich die katholische Kirche noch nicht zur Echtheit der Erscheinungen festgelegt, dennoch ist Međugorje inzwischen ein anerkannter Wallfahrtsort, der jedes Jahr von weit mehr als einer Million Pilger besucht wird.

Heribert (l.) und Karin Gerstenmeyer aus Mechernich unterstützten in Međugorje die örtlichen Helfer aus dem Team der Malteser Sanitätsstation. Foto: Katharina Gerstenmeyer/pp/Agentur ProfiPress

Karin und Heribert Gerstenmeyer verbrachten dieses Jahr zum wiederholten Mal ihre Herbstferien als ehrenamtliche Helfer in der Malteser-Ambulanz. In dieser Zeit hätten sie etwa 70 bis 80 Patienten geholfen, „bei der großen Anzahl von Pilgern eigentlich wenig, denn die Wege sowohl zum Gipfel des Kreuzberges, als auch zum Anbetungsplateau auf dem Erscheinungsberg mit der Statue der Gospa sind extrem steil und felsig, fast unpassierbar“, erzählt Karin Gerstenmeyer.

Bereits seit 1998 bieten die Malteser kranken und verletzten Pilgern sowie der Bevölkerung in Međugorje Erste Hilfe und medizinische Betreuung an. Die Sanitätsstation dient als erste Anlaufstelle für die Pilger bei medizinischen Problemen jeglicher Art und finanziert sich komplett aus deren Spenden.

Die Mechernicher Eheleute Heribert und Karin Gerstenmeyer am Fuße des Kreuzbergs in Međugorje. Heribert Gerstenmeyer ist zwar wie seine Frau Karin ehrenamtlicher Helfer bei den Maltesern, ist in Mechernich aber auch als Rettungsassistent beim Roten Kreuz aktiv. Foto: Katharina Gerstenmeyer/pp/Agentur ProfiPress

Die ehrenamtlichen Helfer unterstützen die einheimischen Ärzte und Krankenschwestern, zum Beispiel indem sie die Erstversorgung der Patienten vor Ort leisten oder sie mit dem Krankenwagen zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus nach Mostar fahren. So wurde Mechernichs Rotkreuz-Rettungsassistent Heribert Gerstenmeyer an manchen Tagen mehrmals täglich fast auf Gipfelhöhe gebraucht, um die Erstversorgung der Patienten vor Ort zu leisten. „Viele, die um die Fürsprache der Gottesmutter bitten, sind alte und kranke Pilger, die auf den felsigen Pilgerwegen nur mit einfachem Schuhwerk, zum Teil sogar barfuß, unterwegs sind. Da ist es kaum verwunderlich, dass es fast täglich zu Arm- oder Beinverletzungen kommt, von Schürfwunden bis hin zum Oberschenkelhalsbruch. Aufgrund der Strapazen des Auf- und Abstiegs kommt es sogar immer wieder zu Herz-Kreislaufproblemen und Infarkten“, erzählt Heribert Gerstenmeyer.

Karin Gerstenmeyer erinnert sich: „Da die Pilger aus den unterschiedlichsten Nationen kommen, mussten wir uns häufig mit Händen und Füßen verständigen, was bei medizinischen Problemen nicht immer einfach ist.“ Beeindruckt zeigte sich das Mechernicher Ehepaar indessen von den vielen täglichen, simultan übersetzten Messfeiern, Rosenkranzgebeten und Anbetungen in der offenen Kirchenanlagen hinter der Jakobus-Kirche mit jeweils mehreren Tausend Gläubigen.

pp/Agentur ProfiPress

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