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Am 5. September heulen die Sirenen

Die Gemeinde Kall nimmt von 10 bis 10.13 Uhr am landesweiten Warntag teil – In neun Ortschaften wird es laut

Kall – Bürger im Gemeindegebiet Kall müssen sich am Donnerstag, 5. September, zwischen 10 und 10.13 Uhr keine Sorgen machen, wenn in dieser Zeit die Sirenen in Kall, Keldenich, Scheven, Sötenich, Rinnen, Urft, Sistig, Wahlen und Krekel insgesamt dreimal für je eine Minute ertönen. Dabei handelt es sich um einen Probealarm. Die Gemeinde Kall nimmt am landesweiten Warntag teil, der zum zweiten Mal stattfindet. Das Motto lautet „Zusammen: Warnen“.

„Wir sind zurzeit dabei, das Warnsystem, also die Feuerschutzsirenen, im Gemeindegebiet zu ertüchtigen und auszubauen“, erklärt Feuerwehrchef Harald Heinen. 18 Sirenenstandorte sind aktuell betriebsbereit, aber nicht in der Lage, über Funk oder Kabel angesteuert zu werden. Das soll sich im Rahmen des Ausbaus der digitalen Alarmierung der Feuerwehr ändern. Derzeit rechnen die Feuerwehren damit, dass die digitale Alarmierung im zweiten Halbjahr 2020 betriebssicher sein wird.

Auch die Sirene auf dem Kaller Rathaus wird laut Feuerwehrchef Harald Heinen am Donnerstag, 5. September, zwischen 10 und 10.13 Uhr dreimal ertönen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Probealarm beginnt um 10 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Nach einer fünfminütigen Pause wird es um 10.06 Uhr einen einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton geben. Nach erneuter fünfminütiger Pause erfolgt um 10.12 Uhr ein weiterer einminütiger Dauerton, der im Ernstfall Entwarnung symbolisiert. Die Sirenen an den genannten Standorten werden jeweils von Hand ausgelöst.

Die verbleibenden Orte sollen in den nächsten beiden Jahren in das Sirenensystem eingebunden werden. Entsprechende Haushaltsmittel stellt die Gemeinde Kall laut Harald Heinen bereit.

Mit dem Heulton wird im Ernstfall vor Gefahren gewarnt. Verbunden ist er mit einer Aufforderung, einen Hörfunksender einzuschalten, für Kall wäre das der WDR 2. Auch auf Durchsagen im Ort sollten Bürger achten. Die Leitstellen, die im Regelfall den Sirenenalarm auslösen, senden außerdem Warnungen an die Warn-App Nina, an TV-Programme, an soziale Medien und an die Deutsche Bahn.

Im Ernstfall rät das Landesinnenministerium zu folgendem Verhalten: Ruhe bewahren, je nach Vorfall Gebäude/Wohnung aufsuchen oder verlassen, Nachbarn informieren, Türen und Fenster schließen, Radio einschalten (WDR 2 oder Radio Euskirchen, bei Stromausfall besteht die Möglichkeit über das Autoradio) sowie Notrufe sowohl an Polizei (110) oder Rettungsdienst/Feuerwehr (112) nur im Notfall absetzen.

pp/Agentur ProfiPress

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