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Altes Wissen anschaulich vermittelt

Veranstaltung „Nach der Ernte“ lockte Besucherscharen ins LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern – Tausende Gäste von nah und fern hieß das LVR-Freilichtmuseum in Kommern zu seiner Traditionsveranstaltung „Nach der Ernte“ willkommen. Beim zweitägigen Erntefest wurde im gesamten Museum Geschichte lebendig: In den Wohnhäusern, Backstuben oder Windmühlen und auf den Höfen zeigten Museumsmitarbeiter in originalgetreuer Tracht, wie mühselig die Arbeit der Bewohner des Rheinlandes und der Eifel während dieser Zeitperiode war.

Rund 10.000 Besucher durften die Organisatoren des Erntefestes am Wochenende im Kommerner LVR-Freilichtmuseum willkommen heißen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Rund 10.000 Besucher durften die Organisatoren des Erntefestes am Wochenende im Kommerner LVR-Freilichtmuseum willkommen heißen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Doch nicht nur die Besucher, sondern auch die Aussteller, die Leckereien und Dekorationsartikel rund um das Thema Ernte zum Kauf anboten, waren in großer Zahl vertreten. Eröffnet wurden die Feierlichkeiten an beiden Tagen durch einen großen Korso, bei dem zahlreiche historische Pferde- und Ziegengespanne durch das Gelände zogen.

An beiden Tagen zog der Tross aus Zug- und Nutztieren die Blicke aller Besucher auf sich. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

An beiden Tagen zog der Tross aus Zug- und Nutztieren die Blicke aller Besucher auf sich. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

„Unser Hauptziel während des Erntefestes ist die Weitergabe von längst in Vergessenheit geratenem Wissen, natürlich neben der Tatsache, unseren Gästen Vergnügen zu bereiten“, sagte stellvertretender Museumsleiter Dr. Michael H. Faber im Gespräch mit dem für die „Kölnische Rundschau“ und den „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtenden Journalisten Cedric Arndt. „Besonders die in Großstädten aufgewachsene junge Generation hat oft nur wenig Erfahrung mit der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Feldarbeit des frühen 20. Jahrhunderts insbesondere“, so Faber weiter. So stellten die Ziegen als Zugtiere oder angespitzte Holzstämme als Pflugschare für viele ein ungewohntes Bild dar.

An zahlreichen Stationen hatten die großen und kleinen Besucher die Möglichkeit, am eigenen Leib mehr über historische Arbeiten auf dem Feld oder dem Hof zu erfahren. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

An zahlreichen Stationen hatten die großen und kleinen Besucher die Möglichkeit, am eigenen Leib mehr über historische Arbeiten auf dem Feld oder dem Hof zu erfahren. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Zahlreiche Mitmachaktionen wie das Stroh- und Reetdachdecken an einem Modell luden die Kinder ein, selbst aktiv zu werden. „Die Geschwister Paula und Frida aus Düsseldorf, die gemeinsam mit ihrer Freundin Sophia nach Kommern gekommen waren, hatten besondere Freude an dem durch eine Kurbel betriebenen Apfelhäcksler gefunden“, schreibt Cedric Arndt. „Das Zerkleinern der Äpfel hat großen Spaß gemacht. Aber jeden Tag zu kurbeln, nur um ein Glas Apfelsaft trinken zu können, will ich lieber nicht“, zitiert er eines der Mädchen.

Mit Sonnenblumen geschmückt, bot das Ziegengespann einen fröhlichen Anblick. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Mit Sonnenblumen geschmückt, bot das Ziegengespann einen fröhlichen Anblick. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Für Entzücken sorgten auch „Jupp“ und „Fred“, zwei Mini-Shetland-Ponys, die als kleinstes Pflugpferdegespann Europas mit ihren Besitzern aus den Niederlanden angereist waren. „Doch egal ob alt oder jung, für die rund 10.000 Besucher, die am Wochenende über das Gelände des Kommerner Freilichtmuseums schlenderten, gab es erneut viel Sehens- und Wissenswertes zu entdecken“, resümiert der Journalist.

pp/Agentur ProfiPress

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