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„Als Region gemeinsam auftreten“

Mark Heiter, Vorstandschef der VR-Bank Nordeifel, wünscht sich den branchenübergreifenden Schulterschluss Eifeler Unternehmen und Beschäftigten

Warum ist für Sie solidarisches Handeln mit Fokus auf die Regionalität so wichtig?

Die Eifel hat mehr als genug Herausforderungen zu bewältigen.

„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele”, das ist der Kerngedanke der genossenschaftlichen Idee – auch in der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel eG (DLG Eifel). Die ersten modernen genossenschaftlichen Organisationen entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts – auch die VR-Bank Nordeifel eG hat ihren Ursprung bereits 1880. Sie zeigt, dass Genossenschaften nicht überholt sind: Ideen, Aktivitäten und Ziele können wesentlich besser gemeinschaftlich erreicht werden als im Alleingang. Das gilt auch für die DLG Eifel – man ist Teil einer großen Gemeinschaft und bewahrt doch seine Selbstständigkeit.

Mark Heiter, Vorstandschef der VR-Bank Nordeifel, wünscht sich den branchenübergreifenden Schulterschluss Eifeler Unternehmen und Beschäftigten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

In der 2016 unter Führung Ihrer VR-Bank Nordeifel eG gegründeten DLG Eifel haben sich bislang 50 Betriebe mit 5000 Mitarbeitern zusammengeschlossen. Haben Sie in Ihrem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt?

Die DLG Eifel informiert über aktuelle Themen und hilft auch konkret im Bereich des Gesundheitsmanagements. Allerdings müssen für die Mitglieder auch in anderen Bereichen nutzenbringende Leistungen und Angebote entwickelt werden. Der Schwerpunkt der DLG muss in der koordinierten Zusammenarbeit Eifeler Unternehmen, im Erfahrungsaustausch und in der gemeinsamen Erledigung von Aufgaben liegen. Es ist an der Zeit, unsere gemeinsamen Anliegen zu definieren. Gemeinsam könnten wir stark sein, wenn wir uns darauf besinnen!

Haben Ihre Mitarbeiter bereits von den Dienstleistungen der DLG Eifel Gebrauch gemacht? Was war Ihr Eindruck?

Einige unserer Mitarbeiter haben Seminare besucht, an Beratercafés und Gesundheitskursen teilgenommen. Jetzt ist es an der Zeit, auch die anderen Aufgabenfelder anzugehen, die wir zusammen anpacken müssen, wenn wir als Wirtschaftsregion überleben und prosperieren wollen…

Haben Sie Ideen, Ratschläge, Tipps, wie wir gemeinsam die Eifel nach vorne bringen?

Ich habe sogar ein Beispiel: Die VR-Bank Nordeifel hat BWL-Prof. Dr. Jutta Rump in Vorbereitung der DLG als Referentin eingeladen – die hat uns gezeigt, wie eine ganze Region im Sauerland branchenübergreifend Fachkräfte (z. B. Techniker und Ingenieure) angeworben hat – nicht frisch von der Uni, sondern in der Familiengründungsphase, da zählen Provinz, gesundes und sicheres Wohnen, Leben und Arbeiten als Vorteil gegenüber der Stadt. Der Schlüssel des Erfolgs lag in dieser Region darin, gemeinschaftlich aufzutreten – für alle Familienanliegen. Auch wir müssen die Attraktivität Eifeler Unternehmen als Arbeitgeber steigern, indem wir das Image der Eifel als vereinte Arbeits- und Wirtschaftsregion, verwurzelt in einer Erholungsregion, auf Vordermann bringen. Es gilt, Fachkräfte für die Eifel zu gewinnen. Die DLG muss Unternehmen zusammenführen und gemeinschaftliche Leistungen und Lösungen koordinieren!

Welche Aufgaben sind in naher Zukunft am relevantesten?

Corona hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Digitalisierung für viele Unternehmen werden kann. Ich erwarte von der DLG auf allen fünf Aufgabengebieten, dass man Unternehmen an einen Tisch bringt, damit sie in diesen Bereichen ihre Erfahrungen und ihr Know-How austauschen und sich zu gemeinsamen Konzepten zusammentun. Die vorhandenen Arbeitgeber in unserer Region sind kleinst-, klein- und mittelständische Unternehmen und stehen im Kampf um Nachwuchs-Fachkräfte und qualifizierte Mitarbeiter und das vor immer größeren wirtschaftlichen Herausforderungen. Da braucht es professionelle Beratung und Begleitung, die die DLG gemeinsam für alle Mitglieder organisieren könnte und müsste.

pp/Agentur ProfiPress

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