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Alles in Bewegung

Die Awo-Kita am Nyonsplatz ist die jüngste im Mechernicher Stadtgebiet – Ab 2020 Verdopplung der Betreuungsplätze – Erzieherinnen und Erzieher gesucht

Mechernich – Stillstand gibt es nicht in der Awo-Kita Nyonsplatz. In der jüngsten Kindertagesstätte in Mechernich, die am 1. August eröffnet hat, und damit dem Abschluss des ersten Kindergartenjahres entgegenblickt, ist immer alles in Bewegung. Kinder und Erzieherinnen sowieso, aber auch konzeptionell ist das Team um Dagmar Heinrichs, obwohl es schon viel erreicht hat, immer noch in der Findungsphase. Und demnächst kommt auch noch eine Aufstockung des Gebäudes hinzu, denn der Bedarf an Kindergartenplätzen in Mechernich hat sich rasant entwickelt.

Wasserspiele funktionieren bei Kindern immer: So natürlich auch in der Awo-Kita Nyonsplatz in Mechernich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Derzeit ist die Situation noch überschaubar. 36 Kinder werden in der Awo-Kita am Nyonsplatz in Mechernich betreut: Zwölf von vier Erzieherinnen in einer Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren, die restlichen 24 von drei Erzieherinnen in einer Regelgruppe. Zum 1. Januar 2020 soll sich diese Zahl vermutlich verdoppeln. Dann sollen die beiden Gruppenräume im Obergeschoss errichtet worden sein. Da der hohe Erzieherspiegel gehalten werden soll, sucht die Kita jetzt schon weiteres Personal. Bewerbungen können direkt in der Kita abgegeben werden oder per Post an die Awo gesendet werden.

Dagmar Heinrichs setzt in ihrem Konzept vor allem auf zwei Dinge: Team- und Elternarbeit. Innerhalb des Kindergartens ziehen die Erzieherinnen an einem Strang. Unterstützt werden sie von den Eltern. Waren die Gruppen am Anfang noch getrennt, wird jetzt ein teiloffenes Konzept verfolgt. „Die Kinder lernen voneinander, und zwar auch die Großen von den Kleinen“, sagt Heinrichs.

Im Bewegungsraum ist besonders die Kletterwand beliebt. Einige der Kinder erreichen furcht- und problemlos das obere Ende der Wand. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Wichtig ist dem Team das Thema Bewegung. „Wir sind jeden Tag draußen“, erzählt Heinrichs. Damit ist nicht nur der Außenbereich mit den Spielgeräten rund um die Kita gemeint. Zweimal pro Woche gehen die Kinder auch mit den Erzieherinnen spazieren, beispielsweise auf den Markt. Auch die Familien der Kinder werden besucht. Dabei findet direkt eine Verkehrserziehung statt, denn die Kinder tragen Warnweste. Und sollte das Wetter tatsächlich zu schlecht sein, können sich die Kinder im Bewegungsraum an der Kletterwand oder an den sonstigen Spielgeräten austoben.

Weil die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund, die am Nyonsplatz betreut werden, hoch ist, sind Dagmar Heinrichs auch Sprachen besonders wichtig. Alle zwei Wochen ist die Stadtbücherei zu Besuch, dann werden gemeinsam Bilderbücher oder Dias angeschaut. „Wir beobachten den aktuellen Sprachstand der Kinder im Rahmen unseres Qualitätsmanagements“, berichtet Heinrichs.

Weitere Kooperationen würde die Awo-Kita gerne eingehen: Zum einen mit der katholischen Grundschule, wo sich Dagmar Heinrichs einen Schnuppertag für die Familien oder einen Besuch mit den Vorschulkindern vorstellen könnte. Zum anderen mit dem benachbarten Gymnasium Am Turmhof, in dem besonders der Naturgarten samt Imker für die Kinder interessant sein könnte.

Dagmar Heinrichs leitet den noch zwei-, demnächst viergruppigen Awo-Kindergarten im Herzen von Mechernich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Angefangen wurde bereits mit einer Tauschbörse für Kinderkleidung: Ist etwas zu klein geworden und gibt es keine jüngeren Geschwisterkinder, können Hosen, Pullis und Co. abgegeben werden. Andere Eltern können sich dann etwas aussuchen. „Das Angebot würden wir gerne noch ausbauen“, erzählt Heinrichs.

Doch es gibt dann doch die Momente, wo es zumindest temporär in der Awo-Kita am Nyonsplatz Stillstand gibt. Nach dem Mittagessen, die Kleinen essen um 11.30 Uhr, die Großen ab 12 Uhr, herrscht Ruhe bis 13.45 Uhr. Dann ist sogar für Eltern das Klingeln verboten. Denn diese Phasen, in denen die Kinder wieder geerdet werden, werden auch benötigt. Doch spätestens ab 14 Uhr ist es dann mit der Ruhe – und damit auch mit dem Stillstand – wieder vorbei. Es ist eben immer was los im Awo-Kindergarten am Nyonsplatz…

pp/Agentur ProfiPress

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