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„Aktuelle Kriege gehen uns in Mechernich an“

Gemeindereferentin Maria Jentgen war diesjährige Rednerin beim Festakt zum Volkstrauertag am Ehrenmal bei der Alten Kirche – Gedenkstunden auch an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet Mechernich, zum Beispiel in Bleibuir

Mechernich – Überall im Stadtgebiet Mechernich wurde am Volkstrauertag der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft und Terror gedacht. In Mechernich mahnte die katholische Gemeindereferentin Maria Jentgen vor den Folgen der aktuellen und womöglich neuen kriegerischen Auseinandersetzungen heute.

Auch am Ehrenmal der ehemals selbständigen Gemeinde Bleibuir wurde der Gefallenen und Kriegstoten aus sieben Dörfern, aber auch der Opfer von Gewalteinwirkung und Straßenverkehr gedacht.  Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Auch am Ehrenmal der ehemals selbständigen Gemeinde Bleibuir wurde der Gefallenen und Kriegstoten aus sieben Dörfern, aber auch der Opfer von Gewalteinwirkung und Straßenverkehr gedacht. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Auch plädierte Rednerin beim Festakt am Mechernicher Ehrendenkmal in der Nähe der Alten Kirche dafür, dass sich Stadt und Bürger der zur Zeit bereits in der Stadt befindlichen und der in Zukunft womöglich noch zahlreicher an den Bleiberg strömenden Flüchtlinge anzunehmen.

„Man muss die Strukturen der Gewalt durchbrechen“, sagte die Mechernicher Gemeindereferentin Maria Jentgen und appellierte an Stadt und Bevölkerung, sich der steigenden Zahl nach Mechernich strömender Flüchtlinge anzunehmen.  Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Man muss die Strukturen der Gewalt durchbrechen“, sagte die Mechernicher Gemeindereferentin Maria Jentgen und appellierte an Stadt und Bevölkerung, sich der steigenden Zahl nach Mechernich strömender Flüchtlinge anzunehmen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Die Konflikte in der Welt gehen auch uns in Mechernich an“, sagte die Mitarbeiterin im Seelsorgeteam des Mechernicher Pfarrers Erik Pühringer. Erinnern alleine bringe überhaupt nichts, wenn man nicht bereit sei, persönliche Konsequenzen daraus zu ziehen.

Parallel legten Bundeswehr und Stadt Kränze am Ehrenmal in der Nähe der Alten Kirche von Mechernich nieder. Vize-Bürgermeister Peter Wassong und Oberstleutnant Dietmar Brüders bei der Ehrenbezeigung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Parallel legten Bundeswehr und Stadt Kränze am Ehrenmal in der Nähe der Alten Kirche von Mechernich nieder. Vize-Bürgermeister Peter Wassong und Oberstleutnant Dietmar Brüders bei der Ehrenbezeigung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

In Bleibuir gedachte Pfarrer Heinz-Josef Arenz am Ehrenmal nicht nur der Gefallenen seiner Gemeinden, sondern auch den aktuellen Opfern des Straßenverkehrs. Während in Bleibuir Freiwillige Feuerwehr und Musikverein die Trauergemeinde begleiteten, stellten in Mechernich Vereine, Rotes Kreuz, Kolpingfamilie und Karnevalsgesellschaften Fahnenabordnungen. Bergkapelle, Stadttambourkorps und Männergesangverein gaben musikalisches Geleit.

Feuerwehr bei der Ehrenbezeugung nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal in Bleibuir. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Feuerwehr bei der Ehrenbezeugung nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal in Bleibuir. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Stadt Mechernich wurde von den beiden Vize-Bürgermeistern Peter Wassong und Wolfgang Weilerswist sowie dem stellvertretenden Verwaltungschef Thomas Hambach gleich dreifach vertreten. Eifeldekan Erik Pühringer segnete das Ehrenmal mit den Namen der Mechernicher Kriegstoten im Ersten und Zweiten Weltkrieg, Oberstleutnant Dietmar Brüders, der Standortälteste der Streitkräfte in Mechernich, und Vize-Bürgermeister Peter Wassong legten parallel zwei Kränze nieder.

Bei der Feierstunde zum Volkstrauertag in Mechernich waren Stadt und katholische Kirche stark vertreten (v.r.): Erster Beigeordneter Thomas Hambach, die Vize-Bürgermeister Peter Wassong und Wolfgang Weilerswist, Pfarrer und Regionaldekan Erik Pühringer und Gemeindereferentin Maria Jentgen. Im Hintergrund der Männergesangverein unter der Leitung von Friedrich Hunsicker.  Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Feierstunde zum Volkstrauertag in Mechernich waren Stadt und katholische Kirche stark vertreten (v.r.): Erster Beigeordneter Thomas Hambach, die Vize-Bürgermeister Peter Wassong und Wolfgang Weilerswist, Pfarrer und Regionaldekan Erik Pühringer und Gemeindereferentin Maria Jentgen. Im Hintergrund der Männergesangverein unter der Leitung von Friedrich Hunsicker. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Bundeswehr, Bergkapelle, Karnevalisten, Stadttambourkorps und Männergesangverein nahmen an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Mechernicher Ehrenmal an der Alten Kirche teil. Links Oberstleutnant Dietmar Brüders, der Standortälteste der deutschen Streitkräfte in Mechernich, der gerade vom Auslandseinsatz in Afghanistan an den Bleiberg zurückgekehrt ist. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bundeswehr, Bergkapelle, Karnevalisten, Stadttambourkorps und Männergesangverein nahmen an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Mechernicher Ehrenmal an der Alten Kirche teil. Links Oberstleutnant Dietmar Brüders, der Standortälteste der deutschen Streitkräfte in Mechernich, der gerade vom Auslandseinsatz in Afghanistan an den Bleiberg zurückgekehrt ist. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

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