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Aktion „Schwaad net, dohn jet“

Kinder der Städtischen Realschule Bad Münstereifel spendeten der Hilfsgruppe Eifel 450 Euro – Die „Tour der Hoffnung“ des SC Wißkirchen ergab einen Erlös von 5000 Euro für die Kaller Kinderkrebshilfe – 341 Stammzellenspender

Kall/Bad Münstereifel – Von einer beispielhaften Aktion von Schülern und Schülerinnen der Städtischen Realschule Bad Münstereifel für die Hilfsgruppe Eifel berichtete der Vorsitzende Willi Greuel beim jüngsten Monatstreffen des Kaller Förderkreises für krebskranke Kinder im Restaurant Zagreb in Roggendorf. Unter dem Motto „ Schwaad net, dohn jet“ habe die Fachschaft Religion konfessionsübergreifend eine Aktion für einen guten Zweck gestartet. Weil die Schule in der Vergangenheit immer soziale Projekte unterstützt hat, sollte der Erlös diesmal für die Hilfsgruppe Eifel sein.

Schon nach den Herbstferien hatte die Jahrgangsstufe 6 unter der Leitung der Lehrerin Anita Backes mit Bastelarbeiten begonnen, die am Elternsprechtag im November und beim Tag der offenen Tür im Januar verkauft wurden. Auch eine siebte Klasse habe voller Begeisterung selbstgemachte Dinge beigesteuert. Insgesamt reichte das bunte Angebot zum Beispiel von weihnachtlicher Dekoration, Wundertüten, Teelichtgläsern, Zettelhaltern, Karten, wunderschönen Geschenkanhängern und Gestecken bis hin zu Plätzchen und selbstgestrickten Schals.

„Das passt genau zu uns“: Über das Motto der Aktion „Schwaad net, dohn jet“ war Hilfsgruppenchef Willi Greuel bei der Entgegennahme des Spendenschecks in der Schule hellauf begeistert. Foto: Realschule Bad Münstereifel/pp/Agentur ProfiPress

Für den reibungslosen Verkauf am Elternsprechtag im November und am Tag der offenen Tür im Januar sorgten Zehntklässler, die auch einen „jungen“ Verkäufer aus der sechsten Klasse unter ihre Fittiche genommen hatten. Am Ende, so Willi Greuel, seien stolze 450 Euro für die Hilfsgruppe zusammengekommen. Die Schüler seien von der tollen Aktion von Eifelern für Eifeler total begeistert gewesen, berichtete Willi Greuel, der die Spende kürzlich in der Schule der Kurstadt entgegen genommen und den Schülern und Schülerinnen von der Arbeit der Hilfsgruppe berichtet hatte. Über das Motto der Aktion „Schwaad net, dohn jet“ war Hilfsgruppenchef Willi Greuel hellauf begeistert: „Das passt genau zu uns.“

5000 Euro, so berichtete Greuel beim Treffen in Roggendorf, hätten die Mountainbiker des SC Wißkirchen als Ergebnis der alljährlichen „Tour de Hoffnung“ gespendet. Seit Jahr 2007 findet jährlich die „MTB-Eifel-Tour Wißkirchen zugunsten der Tour der Hoffnung“ statt. Obwohl es sich bei der Tour um eine Sportveranstaltung handelt, stehen keine sportlichen Höchstleistungen im Fokus der Veranstaltung.

Vielmehr geht es bei dieser Benefiz-Veranstaltung, die von der Dorfgemeinschaft Wißkirchen unterstützt wird, darum, mit vielen Gleichgesinnten die Faszination des Mountainbike-Sports zu erleben und dabei etwas für den guten Zweck zu tun. Alle Startgelder werden für den guten Zweck gestiftet. Annähernd 70.000 Euro haben die Mountainbiker des SC Wisskirchen in den zurückliegenden Jahren durch die Erlöse der Aktion „Tour de Hoffnung“ an die Hilfsgruppe gespendet.

Eine weitere Spende in Höhe von 1000 Euro als Erlös des Weihnachtsmarktes hat die Hilfsgruppe von der Dorfgemeinschaft Floisdorf bekommen. Nicht ganz freiwillig dürfte die Spende in Höhe von 4000 Euro an die Hilfsgruppe gewesen sein, zu der das Amtsgericht in Prüm einen Mann verdonnert hatte. Wie Willi Greuel berichtete, sei die Hilfsgruppe Eifel seit ein paar Wochen auch beim Gericht in Prüm als berechtigte Spendenempfängerin registriert.

Willi Greuel nannte in Roggendorf auch aktuelle Zahlen der DKMS bezüglich der Typisierungsaktionen der Hilfsgruppe seit 1992. Insgesamt habe die Hilfsgruppe 2409 Spender in die weltweite Datei gebracht. 341 davon hätten mit ihrer Stammzellenspende Leben gerettet.

www.kinderkrebshilfe-eifel.de

pp/Agentur ProfiPress

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