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Abfälle richtig trennen

Weil es vielfach noch immer falsch gemacht wird: Was gehört in welche Tonne – und was nicht? Die Abfallberatung gibt für Mechernich einige „Besserwisser-Tipps“

Mechernich/Kreis Euskirchen – Fast alle Länder in der Welt und sogar die meisten Nachbarn in Europa können sich eine Scheibe vom Umwelt- und Abfallbewusstsein der Deutschen abschneiden. Selbst in den Kindergärten der Stadt Mechernich lernen die Kleinsten schon, Abfälle je nach ihrer späteren Verwendung, Recycling oder Verbrennung, zu sortieren und in unterschiedliche Behälter zu stecken.

Vier Tonnen, vier Farben, vier Inhalte: Manche Zeitgenossen tun sich noch immer schwer mit der Abfalltrennung. Foto: Karen Beuke/Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Gleichwohl ergeben regelmäßige Untersuchungen von Mülltonnenninhalten auch am Mechernicher Bleiberg immer noch einen gewissen Prozentsatz an „Fehlwürfen“. Da stecken noch immer unsichere Bürger Papier- und Recyclingmaterial in die graue  Resttonne, unverrottbare Plastikbeutel samt natürlichem Inhalt in die braune Biotonne oder Unverwertbares in die gelbe Recyclingtonne.

Das kommt in die gelbe Tonne

Weil das so ist, klärt die Abfallberatung des Kreises Euskirchen einmal mehr darüber auf, was wie sortiert werden soll. In die gelbe Tonne oder den gelben Sack gehören zum Beispiel nur Verkaufsverpackungen aus Kunststoff oder Metall, zum Beispiel Konservendosen, Tiefkühlpackung, Joghurtbecher, Milch- und Saftkartons, Tuben, Verpackungsstyropor (z. B. von Elektrogeräten), Shampoo-Flaschen und Brötchentüten mit Sichtfenster

Volle Verpackungen, Gläser, Kochtöpfe, alte Videokassetten und CDs haben hingegen in der gelben Tonne nichts verloren!

Der „Besserwisser“-Tipp des Kreises Euskirchen lautet: „Je besser die einzelne Verpackung getrennt wird, umso besser kann die Sortieranlage trennen. Beispiel: Lösen Sie den Aludeckel vollständig vom Joghurtbecher ab. Trennen Sie die Deckfolie der Wurst- oder Käseverpackung von der Kunststoffschale ab. Verpackungen dürfen »löffelrein« entsorgt werden. Das Spülen von Verpackungsabfällen verschwendet Trinkwasser.“

Blau = Papier und Karton

In die blaue Tonne respektive als Bündel zur Altpapiersammlung bringt man Altpapier und Pappe, zum Beispiel Kartons, Briefumschläge, Druckerpapiere, Notizzettel, Schulhefte, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge und Postkarten. Hingegen gehören nicht in die blaue Tonne Tapeten, Fotos, Thermopapier (Kassenzettel, Fahrkarten), Selbstklebe-Zettel, verschmutztes oder fettiges Papier, Butterbrotpapier, Hygienepapiere wie Küchenrolle, Papierhandtücher und Papiertaschentücher.

Der „Besserwisser“-Tipp: „Kartons bitte soweit wie möglich nur zusammenfalten, nicht zerkleinern, da sie im Stück aussortiert werden. Zur Herstellung von Büro- und Druckpapieren sind diese ungeeignet. Sie gehen in die Verpackungspapierproduktion.“

Braun ist Bio

In die braue Tonne kommen Bioabfälle, zum Beispiel Speisereste (kein Fleisch, kein Fisch), verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung), Eierschalen, Obst- und Gemüseabfälle (auch von Südfrüchten), Kaffeefilter, Kaffee, Tee- und Teebeutel, verwelkte Blumen, Blumenerde, Unkraut, Rasenschnitt, Hecken- und Baumschnitt.

Nicht in die braune Tonne werfen darf man Plastik- oder kompostierbare Biofolienbeutel, Tierfäkalien, Glas, Stoff, Steine, Speiseöle, Staubsaugerbeutel, Zigarettenstummel, Fleisch und Fisch.

Der „Besserwisser“- Ratschlag aus der Abfallberatung: „Im Sommer sollte man Speisereste in Zeitungspapier oder Küchenkrepp einwickeln, um die Feuchtigkeit zu binden. Nasse Abfälle gut abtropfen lassen. Keine flüssigen Abfälle in die Biotonne geben. Stellen Sie die Biotonne, wenn möglich in den Schatten. Halten Sie den Deckel geschlossen. Eine regelmäßige Reinigung der Tonne wird empfohlen.“

(Fast) alles Übrige ist grau

In die graue Tonne kommt (fast) alles andere, also der „Restmüll“, zum Beispiel Fisch- und Fleischreste, Thermopapier, Fotos, verschmutztes Papier, Kleintierstreu, Staubsaugerbeutel, Straßenkehricht, Zigarettenstummel, abgekühlte Asche, Blumentöpfe und Blumendraht, kaputte Kleidung, Hygieneartikel (Binden, Windeln, Tampons, Watte), Spiegel, Porzellan, Steingut, Bleikristall, kaputte Trinkgläser, Kassetten und Videokassetten.

Gefährliche Abfälle wie Energiesparlampen, LEDs, Lacke, Putzmittel, Batterien, Elektrogeräte, Bau- und Abbruchabfälle dürfen nicht in die graue Tonne, sie sollten zur Sondermüllsammelstelle oder direkt zur Deponie in Strempt gebracht werden. Der „Besserwisser“-Tipp: „Tontöpfe, Porzellan und Fensterglas können Sie auch am Abfallwirtschaftszentrum Mechernich abgeben. Dieses wird dann recycelt. Elektrogeräte werden dort kostenlos angenommen und ebenfalls zum Recyceln gebracht.“

Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen beantwortet gerne Fragen zum Thema und zwar unter Telefon (0 22 51) 15 371 oder -241; E-Mail: abfallberatung@kreis-euskirchen.de Dort erhält man auch  Abfallbroschüren. Weitere Informationen auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-euskirchen.de im Bereich Umwelt / Abfallwirtschaft. Das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) des Kreises Euskirchen an der B 266 in Höhe Abzweig Lückerath(Bleibuir hat montags bis freitags von 8 bis  16:30 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

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