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72 Stunden sozial…

Über 80 junge Christen machen kommendes Wochenende bei einer bundesweiten Sozialaktion mit – Erste Vorarbeiten laufen bereits seit Samstag

Mechernich/Eifel – Firmlinge sammeln haltbare Leb0ensmittel für die Mechernicher Tafel, Kommunionkinder basteln Tischsets für die 88 Senioren, die im Mechernicher Kreuserstift leben, und die neue  Jugendgruppe der GdG St. Barbara legt Geocache-Punkte in den 13 Pfarrkirchen der Gemeinschaft der Gemeinden an.

Andere Gruppen möbelten den Jugendbus der Region Eifel wieder auf und jäten Unkraut rund um die neue Kleine Offene Tür (K.O.T.) im Vereins- und Kommunikationshaus „Alte Schule“, Im Sande. Bei den bislang letzten Sozialaktionen für Jugendliche der deutschen Bistümer und des Bundes der katholischen Jugend (BdKJ) waren 2013 und 2010 jeweils zwischen 170.000 rund 200.000 Kinder und Jugendliche am Start, davon allein 2013 7500 mit 300 Projekten im Bistum Aachen.

Pfarrer Erik Pühinger (10.v.r.) inmitten seiner sozial aktiven jungen Christen und erwachsenen Betreuer bei Vorbereitungen für die bevorstehende 72-Stunden-Aktion. Vergangenen Samstag wurde der von der VR-Bank Nordeifel gesponserte Jugendbus auf Vordermann gebracht. Er ist unter anderem zweimal die Woche vor dem Mechernicher Casino für Flüchtlingskinder im Einsatz. Die ehrenamtliche Leitung hat dabei Nadine Hoß (13.v.l.) Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

In Mechernich selbst ist trotz der nicht gerade euphorischen Stimmungslage an der katholischen Basis 2019 mit einer neuen Rekordbeteiligung junger Christen zu rechnen. Allein die Kinder, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Winter von Weihbischof Dr. Johannes Bündgens gefirmt werden wollen, sind mit jeweils über 50 helfenden Händen von der Partie.

Hinzu kommen 15 Jugendliche aus der neuen Jugendgruppe von Pfarrer Erik Pühringer, der auch Teile der früheren Weltjugendtagsgruppe angehören sowie ein gemutmaßtes gutes Dutzend freiwilliger Gärtner an der K.O.T., sodass insgesamt über 80 junge Christen am Bleiberg kommendes Wochenende, Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Mai, für 72 Stunden sozial und gemeinnützig tätig werden.

„Freue mich, Gutes zu tun“

„Ich freue mich, was Gutes für Leute tun zu können, denen es nicht so gut geht“, sagten Lena Ingenillem und Simon Schmitz aus Nöthen zu ihrer Motivation. Ähnlich sehen das die Firmjugendlichen Andi, Tim und Nico: „Man muss sich als Christ auch für die Gesellschaft engagieren.“ Johannes ist selbst Geocaching-Fan und freut sich auf Navigationsrallyes zu den Mechernicher Gotteshäusern. Nähere Einzelheiten, so Jugendreferentin Rebekka Narres, gibt es auf der Webseite www.Geocaching.com unter „Uns schickt der Himmel nach…“

Lena Ingenillem und Simon Schmitz aus Nöthen mit Symbolen der 72-Stunden-Aktion, Uhr, Kehrblech und „Stöwer“, vor dem Busrenovierungsteam und dem Jugendbus, der bereits vergangenen Samstag innen sauber gemacht und neu angestrichen wurde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Erste Vorarbeiten wurden bereits am vergangenen Wochenende im und am Johanneshaus an der Kirche geleistet. Insbesondere wurde das Interieur des Jugendbusses dort in seine Einzelteile zerlegt, das Businnere gereinigt und neu angestrichen und alles wieder installiert. Die Federführung hatte die angehende Religions- und Deutschlehrerin Nadine Hoß, die sich in der kirchlichen Jugendarbeit ehrenamtlich engagiert.

Farbe und Politur gestiftet

Mit von der Partie war auch Manuel Klinkhammer von der gleichnamigen Lorbacher Malerfirma, der bereits selbst als Jugendlicher 72-Stunden-Erfahrung gesammelt hatte. Sein Vater, der Malermeister, unterstützte die Busrenovierung nicht nur durch Manpower, sondern auch mit Pinsel- und Farbspenden. Das Bauhaus „Hellweg“ aus Kommern stiftete Autopolitur für den Jugendbus.

Für die „Tafel“-Lebensmittelsammelaktion vor dem REWE-Supermarkt Marienau am Freitag, 24. Mai, von 16 bis 20 Uhr und am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 20 Uhr sind die Katechetinnen Agnes Peters, Steffi Schäfer-Gröb, Sabine Drehsen, Anja Besse, Rosalba La Rosa, Nadine Hoss und Rebekka Narres sowie Diakon Manfred Lang verantwortlich.

Die Geocaching-Vorbereitungen tragen die Jugendbeauftragte Rebekka Narres selbst und Kathi Blens mit. Das Basteln der Kommunionkinder für die 88 Senioren des Kreuserstiftes leiten Agnes Peters, Monika Lünebach, Simone Rodenbüsch und Susanne Schmitz. Sonntag um 14 Uhr sollen die fertigen Tischsets im Kreuserstift an Claudia Kerseboom vom Sozialen Dienst übergeben werden.

Pfarrer Erik Pühringer (r.) und seine neue Jugendgruppe treffen sich jeden zweiten Samstag im Monat zum Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Willibrord in Nöthen. Anschließend bleiben die jungen Christen noch zur Gruppenstunde mit Spiel und Spaß zusammen. Auch bei der 72-Stunden-Aktion und bei den Vorbereitungen vergangenen Samstag (unser Bild) waren und sind die Jugendlichen mit am Start. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Jugendlichen der Firmgruppe und die Kinder der Kommunionvorbereitung gestalten am Sonntag, 25. Mai, um 10.45 Uhr den Sonntagsgottesdienst mit. Die „Pänz“ führen zu ihrer Tischset-Bastelaktion einen RAP auf, Titel: „Mir schenken der Ahl e paar Blöömcher“. Die Brüder Simon, Lukas und David Behrens singen, die anderen 24 bilden ein RAP-Ballett.

Die Firmlinge, die freitags und samstags Konserven und andere haltbare Lebensmittel für die „Tafel“ und die bedürftigen Familien von Mechernich einsammeln, stellen ihre Erfahrungen und das Gesammelte im Gottesdienst vor. Die Kirchenbesucher selbst können ihrerseits auch noch unverderbliche Lebensmittel oder Hygieneartikel mitbringen. Sie werden im Gottesdienst an Wolfgang Weilerswist und seine Mitarbeiter in der „Tafel“ übergeben.

pp/Agentur ProfiPress

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