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600.000 Euro stehen schon bereit

Mechernich-Stiftung hilft vom Hochwasser betroffenen Mechernichern – Anträge müssen bis spätestens 17. September von den Betroffenen eingereicht werden – Spendeneinnahmen sollen Ende September ausgezahlt werden – 700 Menschen aus nah und fern spendeten – „Enorme Solidarität“

Mechernich – Die Mechernich-Stiftung hilft auf direktem Weg den Menschen im Stadtgebiet – auch jetzt nach der Hochwasserkatastrophe. Deren Vorsitzender Ralf Claßen weist in der Stadtratssitzung darauf hin: „Die Anträge auf Unterstützung müssen bei der Mechernich-Stiftung bis spätestens zum 17. September eingegangen sein.“ Ende September solle dann das Geld an die Bedürftigen ausgezahlt werden. Das geschehe nicht subjektiv oder nach Gefühlslage, sondern nach einem sorgfältig aufgestellten Kriterienkatalog, der soziale Komponenten schwerpunktmäßig berücksichtigt.

Noch bis 17. September können Betroffene des Hochwassers vom 14. Juli ihre Anträge auf finanzielle Unterstützung bei der Mechernich-Stiftung stellen, darauf weist deren Vorsitzender Ralf Claßen hin. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir haben eine Bewertungsmatrix erstellt“, erläuterte Ralf Claßen das System, das Faktoren wie „Einkünfte“, „Familienstand und Kinder“, „Versichert oder nicht versichert“ als auch „ein zweites Mal vom Hochwasser betroffen“ in die Punkte-Berechnung mit einfließen lässt. Dieses war schon nach dem Hochwasser 2016 in Kommern erfolgreich eingesetzt worden und hatte sich bestens bewährt.

Die bisher bei der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung eingegangenen Spendensummen reichen von fünf bis 100.000 Euro. Im Bild die Übergabe der Spende von Jan (r.) und Stephanie Wallerath und ihrer Firma „SPS-Service Wallerath“ aus Firmenich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

700 Einzelspenden zählt die gemeinnützige Mechernich-Stiftung bisher, die von fünf bis 100.000 Euro reichen. Beeindruckende 600.000 Euro sind damit bisher nach der verheerenden Flutwelle bei der Hilfsorganisation für Mechernicher eingegangen. „Das beweist eindrucksvoll die enorme Hilfsbereitschaft und enorme Solidarität“, sagte Ralf Claßen. Die Einzahlungen seien aus ganz Deutschland eingetroffen. Sogar aus der französischen Partnerstadt Nyons gab es Hilfsspenden.

„Kein Kirchturmdenken“

„Vor allem gab es kein Kirchturmdenken“, freut sich Ralf Claßen. Alles das, was privat, gemeinschaftlich und durch Feste und Events gesammelt wurde, gehe gleichermaßen in den Topf für alle Betroffenen des gesamten Stadtgebiets. Auch der Kreis Euskirchen habe 128.700 Euro an die Mechernich-Stiftung überwiesen. Sie stammen laut dem Stiftungs-Vorsitzenden vom eigens aufgestellten Hochwasser-Spendenkonto des Kreises und seien analog dem Soforthilfe-Schlüssel an die Kommunen verteilt worden.

Bis zur Ratssitzung, also gut vierzehn Tage vor Toreschluss am 17. September, habe die Mechernich-Stiftung 120 Anträge erhalten. „Einen großen Dank“ verteilte der Vorsitzende jetzt schon an die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die bei der Abwicklung der Anträge enorm mitgeholfen haben.

pp/Agentur ProfiPress

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