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50 Jahre Politik und „quasi“ Diamantene…

Ehrungen für Marlies und Johannes Ley – „Sich stets vorbildlich für die Mitbürger eingesetzt“

Mechernich/Kommern – Auf 50 Jahre Kommunalpolitik und 60 Ehejahre mit seiner geliebten Frau Marlies blickt in diesen Tagen der frühere Kommerner Ortsvorsteher und Mechernicher Stadtrats-Fraktionsvorsitzende Johannes Ley zurück.

Während Leys die „Diamantene“ bewusst in aller Stille begingen – Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war der einzige Gratulant – wurde „Leys Hannes“ im städtischen Mechernicher Planungsausschuss ob seines ein halbes Jahrhundert währenden Einsatzes für Kommern und die Stadt Mechernich geehrt.

Im Corona-Outfit und mit Weingebinde als Geschenk: Johannes Ley nach seiner Ehrung durch den Planungsausschussvorsitzenden Michael Averbeck für 50 Jahre aktive Kommunalpolitik. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Ausschussvorsitzender Michael Averbeck nannte ein so langes und engagiertes Wirken für die Bürger der Stadt in seiner Laudatio „selten und außergewöhnlich“. Johannes Ley war bereits 1971 Mitglied des Rates der ehemals selbständigen Gemeinde Veytal und ab 1972 Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Gemeindeentwicklungsplanung sowie im Veytaler Schulausschuss.

Vom 26. Juli 1977 bis zum 30. September 2004 bekleidete Johannes Ley dann ein Mandat im Rat der Stadt Mechernich, davon in einer langen und für die weitere Stadtentwicklung entscheidenden Phase als Fraktionsvorsitzender. Johannes Ley war darüber hinaus Kommerner Ortsvorsteher, Fördervereinsgeschäftsführer im Freilichtmuseum, Chef der Kommerner Ortsverschönerung und Repräsentant der Stadt Mechernich im Aufsichtsrat des Verbandswasserwerks Euskirchen.

Bürgerschaftliches Engagement

Für sein enormes bürgerschaftliches Engagement wurde der 1938 im Kommerner Klösterchen geborene Johannes Ley 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Rheinlandtalers bescheinigte ihm Anne Henk-Hollstein, die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, 2019 „unermüdliches Wirken“. Man könne sogar sagen: „Ohne »Leys Hannes« läuft in Kommern nichts!“

Dr. Jürgen Wegner, der Vorsitzende des Museums-Fördervereins, dankte Ley bei dessen Ausscheiden als Fördervereinsgeschäftsführer 2016 „für seinen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz“ auch auf dem Kahlenbusch. Ley habe als gebürtiger und seiner Heimatgemeinde treu gebliebener Kommerner sein gesamtes Berufsleben in kommunaler Verantwortung in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt.

Am Rande der Rheinlandtalerverleihung 2019 auf dem Kommerner Kahlenbusch: Marlies und Johannes mit ihrem Sohn Dr. Karsten Ley. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Davon zeugten eine Vielzahl von Bauten, Einrichtungen und Objekten in den Städten Mechernich und Euskirchen, womit Wegner auf die hauptberufliche Tätigkeit Leys als Amtsleiter der Kreisstadtverwaltung und gleichzeitig auf sein ehrenamtliches Engagement als Kommunalpolitiker in Kommern und Mechernich anspielte.

„Er hat sein Herz sehr nah am Bürger und war stets ihr Ansprechpartner“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bei der Verleihung des „Rheinlandtalers“. Er nannte Ley seinerzeit einen „Mann des offenen Wortes“, der ihm selbst Vorbild und Förderer gewesen sei.

„Richtige“ Hochzeit folgte später

Die 60. Wiederkehr des Standesamtlichen Hochzeitstages haben Marlies und Johannes Ley übrigens bewusst nicht gefeiert. Denn die Eheschließung war seinerzeit zunächst eine behördliche Zweckehe, denn es galt, Wohnraum für die Schwiegereltern zu beschaffen, die die zugewiesen Räumlichkeiten in der Euskirchener Wilhelmstraße für ihr selbständiges Radio- und Fernsehgeschäft benötigten.

Johannes und Marlies lebten zunächst weiter jeder bei seinen Eltern. Erst zweieinhalb Jahre später wurde dann „richtig“, also kirchlich geheiratet. Ihr Sohn Karsten kam erst weitere sieben Jahre später zur Welt.

Kennengelernt hatten sich beide beim „Tanzkränzchen“ in der kreisstädtischen Tanzschule Gymnich. Johannes Ley erinnert sich: „Marlies konnte schon lange hervorragend tanzen – sie nahm wegen Männerüberschuss als erfolgreiche Absolventin eines früheren Tanzkursus bei uns nochmal mit teil.“ Bei Foxtrott und Cha-cha-cha kam man sich nahe…            

pp/Agentur ProfiPress

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