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4,2-Millionen-Bau in Kall eingeweiht

Lebenshilfe nimmt neues Zentrum an der Kaller Hindenburgstraße in Betrieb – Wohnraum, Betreuungs- und Beratungszentrum sowie Veranstaltungsort auch für Vereine und Institutionen – Das Ziel heißt Integration Behinderter

Kall – Das neue Zentrum der „Lebenshilfe“ in Kall ist fertig. Nach einer Bauzeit von zwei Jahren und Investitionen in Höhe von 4,2 Millionen Euro wurde es im Beisein 50 geladener Gästen aus Kreis- und Kaller Gemeindelokalpolitik eingeweiht. Bereits im April waren seine Bewohner, 21 Menschen mit Behinderungen, dort eingezogen.

Mit der Eröffnung des neuen Gebäudes verfügt die Lebenshilfe, Kreisvereinigung Euskirchen, nun in Kall über fünf verschiedene Einrichtungen. „Wir haben in diesem Jahr ein kleines Jubiläum – vor 25 Jahren eröffnete die Lebenshilfe in Kall ihr erstes Wohnhaus“, erklärte Geschäftsführer Bernd Milz während der Feier.

„Nur mit Wohnraum ist es nicht getan“, sagte Landrat Günter Rosenke bei der Einweihung des neuen Lebenshilfe-Zentrums Kall. Viele Bausteine seien dazu notwendig, die rund 6000 Menschen mit schweren Behinderungen im Kreis Euskirchen zu integrieren. Das neue Kaller Haus werde den besonderen Bedürfnissen der Bewohner gerecht. Foto: Stephan Everling/RRG/KStA/KR/pp/Agentur ProfiPress

Die Lebenshilfe fühle sich gut integriert in Kall. Um den zukünftigen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen zu können, seien in der Wohnstätte an der Zinnstraße Schlafplätze in Doppelzimmern abgebaut worden. Diese Bewohner wohnten nun in der neuen Einrichtung an der Hindenburgstraße in Einzelzimmern.

Der Journalist Stephan Everling schreibt in den in Kall erscheinenden Kölner Tageszeitungen: „In dem Haus gibt es zwölf Plätze in der Wohnstätte und acht Appartements für ambulant betreutes Wohnen, eines davon als Paarwohnung.“

So eigenständig wie möglich

„Wir haben ein System geschaffen, das es möglich macht, sich von der Komplettbetreuung bis zur Eigenständigkeit zu entwickeln“, freute sich Bernd Milz in seiner Ansprache bei der Einweihung. Im Bedarfsfall sei es aber auch möglich, die entgegengesetzte Richtung zu gehen und die Betreuung zu intensivieren.

Ein Element in dem flexiblen Spektrum an Betreuungsmöglichkeiten sei das ambulant betreute Wohnen. Dabei haben die Bewohner eigene Bezugsbetreuer, von denen sie vier bis fünf Stunden pro Woche mit dem Ziel der völligen Eigenständigkeit unterstützt werden. Außer den Bewohnern im Haus leben noch 18 weitere Menschen in externen Mietwohnungen unter Mithilfe des ambulanten betreuten Wohnens.

Leiterin des Fachdienstes ist Simone Meznarak. „Wir haben jetzt neu einen Frühdienst installiert, der die Menschen ab 6 Uhr morgens unterstützt mit Motivationshilfen und der Beseitigung kleiner Wehwehchen, Arztbesuchen und Ähnlichem“, erläuterte sie dem Journalisten Stephan Everling.

Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung Lebenshilfe überreichten einen Scheck über rund 67.000 Euro. Damit soll die Inneneinrichtung mitfinanziert werden. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

Im neuen Zentrum findet sich auch ein Freizeit-, Bildungs- und Begegnungszentrum. „Wir wollen den Raum auch Vereinen und Organisationen zur Verfügung stellen“, kündigte Bernd Milz den geladenen Gästen an, darunter auch Vertreter von Rat und Verwaltung der Gemeinde Kall und der bisherige Bürgermeister Herbert Radermacher, in dessen Ägide der 4,2-Millionen-Euro-Bau an der Hindenburgstraße in Angriff genommen und fertiggestellt worden war.

Im neuen Lebenshilfe-Zentrum sollen pro Jahr 160 Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Institutionen angeboten werden, so Stephan Everling im „Kölner Stadt-Anzeiger“ und in der „Kölnischen Rundschau“. Darüber hinaus haben im Gebäude auch die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen und der Fachdienst „New Job“ der Nordeifelwerkstätten eine neue Wirkungsstätte gefunden.

Scheck von der Stiftung Lebenshilfe

„Nur mit Wohnraum ist es nicht getan“, sagte Landrat Günter Rosenke in seinem Grußwort. Viele Bausteine seien dazu notwendig, die rund 6000 Menschen mit schweren Behinderungen im Kreis Euskirchen zu integrieren. Das neue Kaller Haus werde den besonderen Bedürfnissen der Bewohner gerecht.

Auch Vertreter von Rat und Verwaltung der Gemeinde Kall und der bisherige Bürgermeister Herbert Radermacher, in dessen Ägide der 4,2-Millionen-Euro-Bau an der Hindenburgstraße in Angriff genommen und fertiggestellt worden war, gehörten zu den 50 geladenen Einweihungsgästen. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

Wolfgang Gläser, Vorsitzender der Lebenshilfe Euskirchen, dankte den vielen Institutionen und Spendern, die eine Finanzierung ohne öffentliche Finanzmittel möglich gemacht hatten. Neben einer Spende von 360.000 Euro von der Aktion Mensch hat die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW 180.200 Euro zu den Baukosten beigesteuert. Um die Inneneinrichtung zu finanzieren, überreichten Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung Lebenshilfe einen Scheck über rund 67.000 Euro.

pp/Agentur ProfiPress

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