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„40 Jahre harte Arbeit“

Ausstellung einheimischer Künstler im GAT eröffnet – Werke 21 aktueller und 13 ehemaliger Teilnehmer zu besichtigen – Stephan Brings sang bei der Vernissage

Mechernich – Der Anblick war ungewohnt bei der 40. Auflage der Ausstellung einheimischer Künstler im Gymnasium Am Turmhof (GAT). Es gab keine verwinkelten Gänge mehr, in denen die Bilder hingen oder die Exponate standen. Das neue Konzept der drei Verantwortlichen Petra Hansen, Donata Reinhard und Ela Rübenach ging voll auf und erhielt Lob von allen Seiten. Stellwände rechts und links im Foyer, in der Mitte ein breiter Gang. Durch diese Öffnung gestaltete sich die Ausstellung als freundlich und einladend.

Der Weltraum, unendliche Weiten: Bei der Ausstellung einheimischer Künstler im GAT kann ohne Teleskop die Galaxis betrachtet werden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Und die Mitte bot Platz – für Tische wie bei der Vernissage am Freitagabend vor den Weihnachtsferien, für den Auftritt der Coppertown Dixieband, selbstverständlich auch für die Grußworte von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Kulturausschussvorsitzenden Marcel Hembach. Für die Lesenacht mit Ralf Kramp am Samstag, 28. Dezember ebenso. Und natürlich für Stephan Brings, den kölschen Kalenberger, dessen Verbundenheit zur Eifeler Wahlheimat offenbar ebenso groß ist wie zur Domstadt, wie sich bei seinem ständigen großen Engagement für die Stadt Mechernich zeigt.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick begrüßte die Gäste und trug die Kurzgeschichte „Kunst kann jeder“ vor. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Bassist der Rockband Brings hatte sich im Vorfeld die Bilder der 21 einheimischen Künstler angeschaut und in seine Anmoderationen eingebaut. „Mir ist direkt aufgefallen: Fast alles, was man auf den Bildern sieht, hat mit Landschaft zu tun, mit der Natur, spielt draußen unter freiem Himmel. Und da frage ich mich: Was macht so ein Maler, wenn es anfängt zu regnen?“ Die Kapelle von Eicks hat er auf einem Gemälde erkannt und erzählte, wie er davor knietief im Matsch stand – passend dazu spielte er dann bei der Vernissage den Brings-Song „Rään“.

Stephan Brings spielte bei der Vernissage einige Stücke seiner Combo und ließ wieder einmal die Liebe zu seiner Wahlheimat erkennen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Viele Motive kennt Stephan Brings von seinen Spaziergängen. Mit den Worten „Und jedes zweite Motiv ist eine Kirche“ leitete er in „Halleluja“ über. Und dann spielte er, keine Woche vor Weihnachten, auch noch ein Weihnachtslied, obwohl man das einer Chaostruppe wie den Brings doch überhaupt nicht zutrauen würde. „Plastikstään“ heißt das Stück. Bei weiteren Liedern setzten die Musiker der Coppertown Dixieband spontan mit ein, es kam zu einem richtigen Jam.

Hatten viel Spaß bei der gelungenen Vernissage, denn ihr neues Aufstellungskonzept kam an: die drei Kuratorinnen Donata Reinhard (v.l.), Petra Hansen und Ela Rübenach. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Das musste es wohl sein, dieses „Kraft tanken“, von dem Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bei der Eröffnung der Ausstellung sprach und die Weihnachtszeit meinte. In Mechernich steht das Jahresende aber auch immer im Zeichen der Kunst. Zum 40. Mal findet die Ausstellung einheimischer Künstler statt. „Das hätte vor 40 Jahren niemand gedacht“, ist sich Schick sicher.

Unter anderem sind noch bis 2. Januar diese Ikonenbilder zu betrachten. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Einer, der von Anfang an ununterbrochen dabei ist, ist Roland Rosenthal. Er erinnert sich noch an die Anfänge. „Die Interessierten, ausnahmslos Hobbykünstler, haben sich im Stollen im Kommern bei ein paar Bierchen getroffen und hatten dann die Idee zu einer Ausstellung. Das zog Kreise und so erfuhr auch die Stadt davon, die die Aula des Gymnasiums zur Verfügung stellte.“ Marcel Hembach ergänzte, dass die damalige Schulleitung, im Gegensatz zum heutigen GAT-Leiter Micha Kreitz, nur schwer zu begeistern war von der Idee, die Schule für die Ausstellung zu öffnen.

Umrahmten die Vernissage ebenfalls musikalisch: Die Coppertown Dixieband, die zwischendurch sogar mit Stephan Brings jammte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Einfach war es nie, das weiß auch Bürgermeister Schick. „Die Ausstellung war kein Selbstläufer, sondern 40 Jahre harte Arbeit“ – ob unter Bertram Wassong als erstem Kurator, unter Paul Weiermann, der 26 Jahre lang an der Spitze der Ausstellung gestanden hat, oder jetzt unter der Leitung von Petra Hansen, Donata Reinhard und Ela Rübenach. Heute sei es vor allen Dingen der fehlende Nachwuchs, der Schick Sorgen bereitet. Doch „Kunst kann jeder“ – um das zu verdeutlichen, trug er eine Kurzgeschichte mit dem Namen vor.

Neben den 21 aktuellen Künstlern gibt es im Eingangsbereich des Gymnasiums eine „Zusatzausstellung“, in der die Werke von 13 Künstlern, die früher einmal an der Ausstellung teilgenommen hatten, zu besichtigen sind.

pp/Agentur ProfiPress

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