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3050 Euro für die GenoEifel

Bundeslandwirtschaftsministerium fördert die Generationengenossenschaft aus der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ – Bundestagsabgeordneter Detlef Seif zu Besuch in Kall

Nordeifel/Kall – Große Freude bei der GenoEifel. Die Generationengenossenschaft mit Sitz in Kall hat eine Bundesförderung in Höhe von 3050 Euro erhalten. Detlef Seif, Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Euskirchen, überbrachte die frohe Kunde – zunächst per E-Mail. Jetzt überzeugte sich Seif bei einem Besuch im GenoEifel-Büro im Haus der Begegnung in Kall vom segensreichen Wirken in der Nordeifel.

„Ich habe Sie mit Freude umgehend über die Bundesförderung in Kenntnis gesetzt“, sagte Seif. Das Geld stammt aus der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums und dient der finanziellen Unterstützung der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung. Im Falle der GenoEifel geht es um die Organisation von Einkaufshilfen – nicht nur, aber auch, während der Corona-Pandemie.

Der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif (v.l.) besuchte die GenoEifel in ihrem Büro in Kall und ließ sich von Vorstandssprecher Malte Duisberg und Koordinatorin Corinne Rasky die Arbeit der Generationengenossenschaft erklären. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Vorstandssprecher Malte Duisberg und Koordinatorin Corinne Rasky begrüßten den Besucher aus Berlin und Weilerswist und stellten Seif die GenoEifel vor. Duisberg berichtete auch den Werdegang der Genossenschaft – als von ihm und dem früheren VR-Bank-Nordeifel-Vorstand Wolfgang Merten angedachte Seniorengenossenschaft im Jahr 2013 über die Einstufung als Leitprojekt der Leader-Region Eifel bis heute, wo sich die GenoEifel auch in die Leader-Region Zülpicher Börde ausdehnt. In Kürze wird die Genossenschaft sogar dank der Unterstützung der Volksbank Euskirchen ein Büro in der Kreisstadt beziehen, obwohl diese aufgrund ihrer urbanen Struktur nicht in einer Leader-Region liegt.

Seif interessierte sich auch für das Leistungsspektrum, das Malte Duisberg ganz knapp so beschrieb: „Die GenoEifel wird tätig für Dinge, für die kein Unternehmen ins Haus kommt und wegen derer man auch nicht permanent die Nachbarn fragen möchte.“ Da die GenoEifel laut Corinne Rasky ans Wettbewerbsrecht gebunden ist, heißt das: Es geht um den Austausch einer Glühbirne, es geht um die Fahrt zum Arzt mit Besuch der Praxis, es geht aber auch um die nun geförderte Einkaufshilfe. Seif erkannte schnell: „Ihr Portfolio liegt also zwischen den Bereichen Handwerk und Pflege…“, „…denn da spielt sich das Leben ab“, vervollständigte Duisberg den Satz.

„Moderne Form des Ehrenamts“

Die Struktur der GenoEifel sieht vor, dass man Mitglied werden muss, um Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Hilfe zu leisten. Es gibt aber auch reine Fördermitglieder. Momentan gehören ihr 455 Menschen an. Für eine Hilfe wird auch eine Aufwandsentschädigung fällig. Für die Fälle, in denen diese nicht geleistet werden kann, hat sich ein Hilfsfonds gegründet, der dann finanziell unterstützt. Wichtig ist: Es besteht kein Zwang zu helfen. „Wir sind eine moderne Form des Ehrenamtes: Es geht um punktuellen und freiwilligen Einsatz“, formuliert es Corinne Rasky.

Die Corona-Pandemie hat auch der GenoEifel zugesetzt und – wie Duisberg mitteilt – sogar in der Entwicklung zurückgeworfen. Stark gefragte Angebote, die auf direkte Begegnung setzen, etwa das der Leih-Omas, können wegen der Kontaktbeschränkungen kaum bis gar nicht angeboten werden.

Stattdessen hat die GenoEifel eG den Städten und Gemeinden im Kreis Euskirchen angeboten, die Corona-Nachbarschaftshilfe zu koordinieren. Dazu gehört auch die nun vom Bund geförderte Einkaufshilfe – und die darf während der Pandemie auch von Nicht-Genossenschaftsmitgliedern durchgeführt oder in Anspruch genommen werden.

Für diese Corona-Einkaufshilfe hat die GenoEifel auch die Bundesförderung eingesetzt. „Wir haben zum einen zwei Tablets und zwei Handys für die einfachere Zusammenarbeit im Team und mit den Helfern organisiert. Aber eben auch Hygieneartikel wie Alltagsmasken und Desinfektionsmittel, damit die Helfer und Hilfesuchenden bestmöglich geschützt sind“, sagt Corinne Rasky.

pp/Agentur ProfiPress

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