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20 Jahre Kardiologie in Mechernich

Kardiologische Klinik im Kreiskrankenhaus Mechernich feiert 20-jähriges Bestehen – Namhafte Referenten bei Jubiläumsveranstaltung – Ab April auch nachts Bereitschaft zur Notfallbehandlung bei Herzinfarkt

Mechernich – Die kardiologische Klinik im Kreiskrankenhaus Mechernich feierte am 4. März in 20-jähriges Bestehen. Unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Peter Wirtz fand aus diesem Anlass eine feierliche Fortbildungsveranstaltung mit namhaften Referenten im St. Elisabeth Saal des Krankenhauses statt.

Nicht nur fachliche Inhalte standen im Vordergrund. Chefarzt Dr. Peter Wirtz schuf auch Raum für Anekdoten aus den letzten 20 Jahren. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Nicht nur fachliche Inhalte standen im Vordergrund. Chefarzt Dr. Peter Wirtz schuf auch Raum für Anekdoten aus den letzten 20 Jahren. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Einer dieser Referenten war Prof. Dr. Heyder Omran, Chefarzt der Inneren Medizin am Marienhospital in Bonn. In seinem Vortrag ging es um die Weiterentwicklung der Herzultraschalluntersuchung mit der farbcodierten Dopplerechokardiographie sowie der dreidimensionalen Darstellung der Strukturen im Herzen. Mit Hilfe dieser erheblichen technischen Neuerungen ließen sich frühzeitig Durchblutungsstörungen sowie Erkrankungen des Herzmuskels und der Herzklappen erkennen, so Prof. Dr. Omran.

Auch die ehemaligen Ärztlichen Direktoren des Kreiskrankenhauses, hier Dr. Udo Freiberger (links), gratulierten ihrem Nachfolger Dr. Peter Wirtz. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Auch die ehemaligen Ärztlichen Direktoren des Kreiskrankenhauses, hier Dr. Udo Freiberger (links), gratulierten ihrem Nachfolger Dr. Peter Wirtz. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Einer der Höhepunkte der Jubiläumsveranstaltung war der Vortrag des Bonner Mediziners Prof. Dr. Hermann Dietrich Funke. Während seiner Tätigkeit in der Herzchirurgie der Universitätsklinik Bonn hatte er den elektrischen Schaltkreis eines Zweikammerschrittmachersystems zur Patentreife entwickelt. In der Folge konnte er ihn in Form von Herzschrittmachern erfolgreich bei Patienten einsetzen. Seine Erfindung gilt als Meilenstein in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen. In einem anschaulichen Vortrag machte Prof. Dr. Funke die gedanklichen Abläufe seiner bahnbrechenden Erfindung anschaulich.

Die beiden Oberärzte der kardiologischen Klinik, Dr. (Syr.) Wasim Schehab und Dirk Hoffmann, stellten in ihren Vorträgen aktuelle Fälle vor. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Die beiden Oberärzte der kardiologischen Klinik, Dr. (Syr.) Wasim Schehab und Dirk Hoffmann, stellten in ihren Vorträgen aktuelle Fälle vor. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Die Kardiologie wurde 1995 im Kreiskrankenhaus Mechernich eingerichtet. Seitdem wurden dort unzählige Herzschrittmacher implantiert und kontrolliert. Außerdem wird in der kardiologischen Klinik eine umfassende Diagnostik über Ultraschalluntersuchungen des Herzens durchgeführt. Dazu gehört speziell die ultraschallgestützte Belastungsuntersuchung (Stressechokardiographie).

Rund 100 Kollegen, Freunde und Weggefährten feierten mit Dr. Peter Wirtz das 20-jährige Bestehen der Kardiologie im Kreiskrankenhaus Mechernich. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Rund 100 Kollegen, Freunde und Weggefährten feierten mit Dr. Peter Wirtz das 20-jährige Bestehen der Kardiologie im Kreiskrankenhaus Mechernich. Foto: Die Fischer/pp/ProfiPress

Das Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten wurde im Jahr 1999 mit Inbetriebnahme des Herzkatheterlabors noch einmal erheblich erweitert. Betrieben wird das Labor durch die Herz- und Gefäßkatheter-Kooperation, bestehend aus Dr. Peter Wirtz, der Praxis für Innere Medizin und Kardiologie in Euskirchen sowie dem Institut für Radiologie und Nuklearmedizin am Kreiskrankenhaus Mechernich.

Seit 2009 verfügt die Kooperation über ein volldigitalisiertes Herzkatheterlabor mit geringer Strahlenbelastung für Arzt und Patienten. Jährlich werden dort mehr als 1900 Eingriffe durchgeführt. Mit Hilfe modernster Technik kann das Ausmaß einer koronaren Herzerkrankung genau festgelegt und behandelt werden.

Seit Jahren werden während der Kernarbeitszeit Patienten mit akutem Herzinfarkt im Herzkatheterlabor behandelt. Demnächst soll das Team von Chefarzt Dr. Peter Wirtz mit seinen Oberärzten und Herzkatheterassistenten auch noch darüber hinaus im Einsatz sein. Geplant ist nämlich, ab dem 6. April auch über Nacht die Bereitschaft zur Notfallbehandlung anzubieten.

pp/Agentur ProfiPress

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