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1700 Besucher feierten CCR

Ein Hauch von Woodstock bei der zweiten Eifeler Oldienacht im Park des Jugendgästehauses – Sieben Stunden auf zwei Bühnen – 80-jährige Hörfunk-Legende Hans Werner Lange mit dem goldenen Mikrofon geehrt – Bürgermeister Esser lobte das große Engagement der Kaller Kinderkrebshilfe

Kall-Urft – Als die alten Herren von „Creedence Clearwater Revived“ (CCR) kurz vor 22 Uhr die Open-Air-Bühne im Park des Urfter Jugendgästehauses Dalbenden erklommen, gerieten die rund 1700 Besucher der zweiten Eifeler Oldienacht nicht nur wegen der Hitze in Wallung. Der Hilfsgruppe Eifel war es gelungen, die Band, die sich dem Mythos der legendären Originalband Creedence Clearwater Revival verpflichtet fühlt und die sich derzeit auf ihrer weltweiter „Woodstock Revival Tour“ befindet, für ein Gastspiel in Urft zu gewinnen. Anlässlich des legendären Woodstock-Festivals im August 1969 ist die Band derzeit auf Tour. Heute gilt Woodstock als bekanntestes und legendärstes aller Festivals.

Kultmoderator Hacky Heinen (links) übergibt seinem 80-jährigen Radiokollegen Hans Werner Lange das Goldene Mikrofon. Anita Heiter von der Hilfsgruppe überreicht die Urkunde. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Einen Tag nach Urft stand ein Konzert in Dresden auf dem Tourplan von CCR. Und weil dieses Konzert schon seit Wochen ausverkauft war, hatten sogar Fans aus Potsdam den Weg zur Oldienacht nach Urft gewählt, um dort ihre Lieblingsband zu erleben. In Urft hauchten Gitarrist Johnnie Guitar Williamson (72), Frontmann John W. Doyle (42), Bassist Chris Allen (67) und Dummer Walter Day (74) den vielen CCR-Hits neues Leben ein.

Die Kopien der einstigen Originalbesetzung mit Doug Clifford, Stu Cock, John Fogerty und Tom Fogerty spielten in Urft das 45-minütige Woodstock-Konzert nach. Titel wie „Down on the Corner“, „Cotton Fields“ oder „Poorboy Shuffle“ weckten bei den begeisterten Fans in Urft Erinnerungen an das Quartett und das legendäre Woodstock-Festival.

Längst noch nicht tourneemüde: CCR mit Johnnie Guitar Williamson, John W. Doyle und Chris Allen (von links) bei der Oldienacht zugunsten krebskranker Kinder in Urft. Bis auf Doyle sind alle CCR-Musiker um die 70 Jahre alt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Creedence Clearwater Revived war der absolute Höhepunkt der zweiten Eifeler Oldienacht am Jugendgästehaus. In wochenlanger Arbeit hatten Hilfsgruppe und die Leitung des Jugendgästehauses den großen Event vorbereitet, der unter der Schirmherrschaft des Kaller Bürgermeisters Hermann-Josef Esser über die Bühne ging.

Insgesamt acht Bands und Gruppen griffen in Urft auf zwei Bühnen zu den Instrumenten. Schon kurz nach 16 Uhr drängten die Musikfans in den Innenhof des Gästehauses, wo die Partyband „De Schlingele“ aus Wollenberg und das Duo Franz Josef Raab und Werner Fünfrock aus Saarbrücken die Besucher abseits der Hauptbühne bis nach Mitternacht unterhielten.

Lob für großes Engagement

Die Oldienacht an dem Sommerabend wurde moderiert von Hacky Heinen vom belgischen Radio 700. Bürgermeister und Schirmherr Hermann-Josef Esser bescheinigte der Hilfsgruppe, dass sie für den Event das Wetter bekommen habe, das sie verdient habe. Esser lobte das große Engagement der Kaller Kinderkrebshilfe.

Rund 1700 Oldiefans füllten bei herrlichem Sommerwetter den Park des Jugendgästehauses in Urft. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zum Warmup spielte die Akustikband Eifelperlen mit Uwe Reetz, Stefan Goebel und Bernd Kistemann auf der Bühne im Park auf. Es folgte die Band Dustpipe, die Songs von Status Quo, Led Zeppelin, Eagles und auch deutsche Coversongs von Westernhagen, den Ärzten, Extrabreit oder der Spider Murphy Gang zu Gehör brachte.

Erinnerungen an die Rock- und Popmusik der 70er- und 80er-Jahre weckte die vierköpfige Band RoxxBusters mit den Bundeswehr-Bigband-Mitgliedern Rainer Peters und Ralph Winter.

Verpassten keine der bisherigen 22 Oldienächte der Hilfsgruppe: Uschi und Stefan Laux aus Gemünd sind besonders treue und musikbegeisterte Gäste. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Weltbekannte Abba-Songs präsentierte die Kölner Revival Band „Agnetha-Abba“ und weckte mit ihrer Partymusik schöne Erinnerungen an das einstige Original. Es ging nach dem Auftritt von Creedence Clearwater Revived auf Mitternacht zu, als die Tribute to Status Quo Band vor der Backline der weißen Marshall-Verstärkerwand aufspielte. Das Publikum in Urft erlebte eine perfekt inszenierte Status-Quo-Covershow, die dem Original sehr nahe kam.

Eine ganz besondere Überraschung erlebte der 80-jährige Radiomoderator Hans Werner Lange, der von Hacky Heinen das goldene Mikrofon überreicht bekam. Seit 53 Jahren sitze Lange tagtäglich im Sender hinter dem Mikrofon. Während andere in diesem Alter den Ruhestand genießen, studiere er noch immer sowohl aktuelle Tagesthemen und Schlagercharts. Das goldene Mikrofon bekomme Hans Werner Lange für sein Lebenswerk als dienstältester, im täglichen Programmbetrieb aktiver deutschsprachiger Hörfunkmoderator verliehen.

Das Wetter bekommen, das die Hilfsgruppe verdient hat: Bürgermeister und Schirmherr Hermann Josef Esser (Mitte) lobte bei der Oldienacht die engagierte Arbeit der Hilfsgruppe Eifel. Rechts im Bild Mitorganisatorin Gabriela Rittinghaus-Koppers, die erste Vorsitzende des Schullandheimvereins Wuppertal, dem das Jugendgästehaus in Urft gehört. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Noch bevor die Oldienacht gegen 0.30 Uhr zu Ende ging, verkündete Hilfsgruppenvorsitzender Willi Greuel die Termine für die dritte Eifeler Oldienacht im nächsten Jahr am Freitag, 19. Juni 2020, und das vierte Familienfest am Sonntag, 21. Juni 2020, im Park von Haus Dalbenden.

pp/Agentur ProfiPress

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