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10 Jahre Kirchengemeindeverband

15 Mechernicher Kirchengemeinden feierten mit Gottesdienst und Festakt ihren schiedlich-friedlichen Zusammenschluss 2004, der sich bewährt zu haben scheint – Personalverwaltung für 40 Kirchenbeschäftigte

Zwischen Heiliger Messe und Festakt im St.-Johannes-Haus Mechernich stellten sich die Kirchengemeindeverbandsmitglieder zum Gruppenfoto auf. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Mit einer Heiligen Messe und einem Festakt feierte der Kirchengemeindeverband (KGV) Mechernich am Freitag sein zehnjähriges Bestehen. Der KGV ist für den Personaleinsatz in den Kirchengemeinden der in der GdG („Gemeinschaft der Gemeinden“) St. Barbara seelsorgerisch zusammengeschlossenen 15 zum Bistum Aachen gehörenden selbständigen Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Mechernich verantwortlich.

Der eher verwaltungstechnische Kirchengemeindeverband wird wie die eher geistliche Gemeinschaft der Gemeinden von Pfarrer und Eifeldekan Erik Pühringer geleitet. Bertram Jannes ist als Koordinator der Geschäftsführer. Neben dem Kirchengemeindeverband Mechernich ist er auch für den Kirchengemeindeverband Hellenthal/Schleiden tätig und verwaltet das Personal von insgesamt 32 Pfarrgemeinden.

Koordinator Bertram Jannes war der geistige Vater neuer Verwaltungsstrukturen im früheren Dekanat Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Kirchengemeindeverband Mechernich hatte sich 2004, als noch kaum einer im Bistum an KGVs dachte, freiwillig und ohne jeglichen Druck des Bistums gebildet. Erik Pühringer: „Bertram Jannes war damals der Impulsgeber und einer der Vordenker neuer Verwaltungsstrukturen.“

Auf Anhieb schlossen sich damals zwölf der 15 auf der Aachener Bistumsseite des Stadtgebietes Mechernich befindlichen Kirchengemeinden zusammen. Die anderen drei Kirchengemeinden folgten 2010. Der KGV verwaltet heute ein Jahresbudget von rund  300.000 Euro und beschäftigt 40 Mitarbeiter: Organisten, Küster, Chorleiter, Pfarrsekretärinnen, pädagogische Fachkräfte in den Kkleinen Offenen Türen (K.O.T), Hausmeister und Reinigungskräfte. Einige Mitarbeiter werden gemeindeübergreifend eingesetzt, andere nur in einer Kirchengemeinde, was Synergien schafft und Personalkosten spart.

Bewirtet wurden die Festaktteilnehmer von der Mechernicher Weltjugendtagsgruppe. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Jeder der 15 nach wie vor selbständigen und autarken Kirchenvorstände  entsendet zwei Vertreter in die Verbandsversammlung des Kirchengemeindeverbandes. Sie legen gemeinsam mit KGV-Leiter Pühringer und Koordinator Jannes den Stellenplan und die Budgetierung für das kirchliche Personal fest.

Dekan Pühringer: „Am Anfang mussten noch Geldmittel von den Kirchengemeinden zugeschossen werden, die einen erhöhten Personalbedarf hatten. Doch schon nach zwei Jahren konnten wir nicht nur kostendeckend arbeiten, sondern schon Rücklagen bilden, die zum Beispiel für Altersteilzeitregelungen genutzt werden könnten.“

Sowohl in der Predigt, als auch beim Festakt dankte der KGV-Leiter den Kirchenvorstehern aus den einzelnen Kirchengemeinden des KGV und auch Koordinator Bertram Jannes für ihre um Konsens und Kompromiss bemühte konstruktive Zusammenarbeit: „Da kann man schon von einer sehr vertrauensvollen Kooperation sprechen, die entstanden ist. Ich kann mich an keine einzige Kampfabstimmung erinnern oder daran, dass Kirchengemeinden versucht hätten, sich gegenseitig zu übervorteilen. Im Gegenteil: die meisten Entscheidungen sind bisher einvernehmlich getroffen worden.“

Bewirtet wurden die Festaktteilnehmer von der Weltjugendtagsgruppe Mechernich. 

pp/Agentur ProfiPress

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