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„Tierjunge nicht anfassen“

Kreisjägerschaft warnt: Falsch verstandene Tierliebe bewirkt oft das Gegenteil – Hunde an die Leine

 

Tiermütter sind empfindlich: Hat ein Mensch ihr Junges angefasst, verstoßen sie Kitz und Kegel. Foto: Kreisjägerschaft/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Kaum ist der Pulverdampf nach Eröffnung der Bockjagd zum 1. Mai verraucht, wendet sich die Kreisjägerschaft wieder mit einer wohlmeinenden Tierschutzmeldung an die Öffentlichkeit. Reinhold Wanasek, der Obmann für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der von dem Eiserfeyer Ingenieur Rudi Mießeler geführten Kreisjägerschaft, warnt davor, Rehkitze und andere Jungtiere anzufassen, da sie sonst von ihren Müttern wegen fremder Geruchsspuren verstoßen würden.

Der Pressesprecher der Jäger schreibt an den Internetauftritt der Stadt Mechernich und den Bürgerbrief: „Ob junge Hasen, Rehkitze oder Vogelküken – ab Ende April verwandeln sich Feld und Flur in eine riesige Kinderstube. Gut versteckt im hohen Gras verbringen die Jungtiere ihre ersten Lebenstage. Die Tiereltern verlassen ihre Jungen zum Schutz vor Fressfeinden, wie dem Fuchs.“ Mutterseelenallein aufgefunden weckten die Jungen dann den Beschützerinstinkt mancher Menschen.

In keinem Fall sollten Spaziergänger Jungtiere anfassen, meint Wanasek, das schrecke die Mütter ab und mache Kitze und andere Jungtiere zu Waisen. Die Jungtiere seien in der ersten Zeit nämlich fast geruchlos: „Dies schützt sie zunächst, bis sie sich ausreichend schnell bewegen können. Regungslos verharren sie gut getarnt im hohen Gras. Nur zum Säugen erscheint das Muttertier. In der Zwischenzeit hält die Mutter einen größeren Abstand zu ihrem Nachwuchs, um dessen Versteck nicht zu verraten.“

Auch Haustiere unter den „Räuber“ wie Katzen und Hunde könnten zur großen Gefahr werden. Insbesondere Hunde seien für Rehe und Kitze gefährlich. Hochträchtige Rehe seien bei weitem nicht mehr schnell genug, um erfolgreich vor ihnen flüchten zu können – Rehkitze, junge Hasen oder Vogelküken fielen den jagenden Haustieren rasch zum Opfer.

Die Kreisjägerschaft Euskirchen appelliert an alle Erholungssuchenden, sich gerade in der Brut- und Setzzeit bis Ende Juni nur auf Wegen aufzuhalten. Hunde, die nicht auf Zuruf oder Pfiff reagieren, sollten angeleint werden, und zwar auch dort, wo kein ausdrücklicher Leinenzwang herrsche.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

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