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„Freundschaftliche Verbindung angestrebt“

Rückblick auf Delegationsbesuch aus Mechernich im pommerschen Skarszewy – Communio in Christo überreicht beim Ordenstreffen neues Buch über Gründerin Mutter Marie Therese an Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick – Neue examinierte Schwestern Jasmin und Little Flower ausgezeichnet

Schwester Lidwina überreicht Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ein neues Buch über die Mechernicher Ordensgründerin Mutter Marie Therese. Autoren des bislang in Deutsch und Polnisch vorliegenden Werkes sind die Theologen Prof. Dr. Stanislaw Urbanski und Prälat Dr. Jozef Zielonka. An der Staatlichen Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warschau sind bereits zwei Doktorwürden nach Arbeiten über die Gründerin und ihren Orden verliehen worden. Der Doktorvater der beiden promovierten Theologen, Dr. Romuald Szczodrowski und Dr. Jozef Zielonka, Professor Urbanski, gilt als einer der weltweit anerkannten Experten für Spiritualität und Mystik. Er hält Mutter Marie Therese für eine der bedeutendsten christlichen Mystikerinnen der Gegenwart. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – „Ich könnte mir eine engere Verbindung gut vorstellen, wenn sie von den Bürgerinnen und Bürgern beider Kommunen getragen wird“, sagte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick am Donnerstagabend bei einem Ordenstreffen der Communio im Mutterhaus an der Mechernicher Bruchgasse, das anlässlich des Geburtstages der Gründerin Mutter Marie Therese am 21. März vor 86 Jahren gefeiert wurde.

Gemeint waren die Beziehungen des Eifelstädtchens Mechernich zur pommerschen Kommune Skarszewy, die unter anderem Schick, sein Stellvertreter Robert Ohlerth, Kämmerer Ralf Claßen, der Mechernicher Ortsvorsteher und Kreistagsabgeordnete Günther Schulz sowie Vertreter der Communio in Christo um Schwester Lidwina, Heimleiterin Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold im Oktober vergangenen Jahres besucht hatten.

„Christliche Werte nicht über Bord werfen“

Jetzt hielten die Genannten und gut 50 weitere Teilnehmer Rückblick auf die offizielle Delegationsreise aus Mechernich nach Skarzewy, Pelplin und Danzig. Die von Günther Schulz zusammengestellten Fotos kommentierten Frau Müller, Schwester Lidwina und Bürgermeister Schick abwechselnd, wobei der Bürgermeister nicht nur geschichtliche und kulturhistorische Einschätzungen in seinen Vortrag einfließen ließ, sondern auch ethisch-moralische Aspekte: „Eine so enge Verbindung zwischen Kirche und staatlichen Strukturen, wie wir sie in der Gemeinde Skarszewy angetroffen haben, sind in Deutschland längst nicht mehr vorstellbar.“

Schick empfahl Dariusz Skalski, dem Bürgermeister von Skarszewy, und seinem Stab, gleichwohl, er solle bei der Anpassung des Landes an den westlichen Kapitalismus keinesfalls christliche Werte wie Solidarität, Überparteilichkeit und Gerechtigkeit über Bord werfen.

Der Bürgermeister von Mechernich verriet den Teilnehmern des Ordenstreffens auch, dass man bereits im Juni anlässlich des Sommerfestes der Pflegeeinrichtungen der Communio in Christo in Mechernich den offiziellen Gegenbesuch einer polnischen Delegation erwartet.

Begonnen hatte das Ordenstreffen am Donnerstag mit einer Heiligen Messe, die Pfarrer Jaison Thazhathil gemeinsam mit Pfarrer Gregor Stepkes zelebrierte. Dabei verlas Schwester Lidwina auch eine Ansprache des polnischen Erzbischofs Zygmunt Zimowski, dem Communio-Freund und Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral in Rom, die er anlässlich eines Communio-Treffens mit Priestern und Schwestern in San Anselmo in Rom gehalten hatte.

Schwester Lidwina war es auch, die Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Namen des krankheitsbedingt fehlenden Generalsuperiors Karl-Heinz Haus ein neues Buch über die Mechernicher Ordensgründerin Mutter Marie Therese überreichte. Autoren des bislang in Deutsch und Polnisch vorliegenden Werkes sind die Theologen Prof. Dr. Stanislaw Urbanski und Prälat Dr. Jozef Zielonka.

Buchautor hält Gründerin für eine bedeutende christliche Mystikerin

An der Staatlichen Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warschau sind bereits zwei Doktorwürden nach Arbeiten über die Mechernicher Gründerin und ihren Orden verliehen worden. Der Doktorvater der beiden promovierten Theologen, Dr. Romuald Szczodrowski und Dr. Jozeph Zielonka, Professor Urbanski, gilt als einer der weltweit anerkannten Experten für Spiritualität und Mystik. Er hält Mutter Marie Therese für eine der bedeutendsten christlichen Mystikerinnen der Gegenwart.

Bei dem Ordenstreffen gab es auch Blumen und Glückwünsche für die indischen Ordensschwestern Jasmin (r.) und Little Flower (l.).  Heimleiterin Ulrike Müller (l.) und Theresia Rosenbaum, die Assistentin von Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold, freuten sich mit den beiden Schwestern über deren bestandenes deutsches Examen als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen.

Die beiden seit drei Jahren mit und in der Kommunität des Mechernicher Communio-Mutterhauses lebenden Samaritan-Schwestern Little Flower und Jasmin wollen in der Langzeitpflegeeinrichtung Communio in Christo an der Mechernicher Bruchgasse mitarbeiten. Dort werden Menschen aller Altersstufen gepflegt, die meist aufgrund schwerster Schädel-Hirnverletzungen zur Communio kommen.

Begleitet werden auch Menschen mit Krankheitsbildern und Symptomen wie beatmungspflichtige Grunderkrankungen, so genannte „Wachkoma-Patienten“, Menschen mit fortgeschrittenen  neurologischen Krankheitsbildern wie Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder Multiple Sklerose (MS), Schlaganfall (Apoplex), Patienten mit der Chorea-Huntington-Erkrankung, Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche mit schwerstpflegebedürftigen körperlichen und geistigen Behinderungen, isolierungsbedürftige Infektionserkrankungen und HIV-Infektionen im Vollbild der Aidserkrankung.

Schwerste Pflegefälle aufgenommen, weil Gott ausnahmslos alle liebt

Hinter der Aufnahme schwerer und schwerstpflegebedürftiger Menschen steckt System. Ordensgründerin Mutter Marie Therese postulierte die unbedingte Liebe und Zuneigung Gottes zu ausnahmslos allen Menschen. Um diese in mystischer Schau gewonnene Erkenntnis zu untermauern, nahm die Gründerin bereits zu Lebzeiten auf dem Höhepunkt der Aidshysterie HIV-positive und andere Menschen mit allerschwersten Krankheitsbildern und Behinderungen auf.

Für sie war der Orden „Communio in Christo“ ein Synonym für die ganze Kirche, wie das Zweite Vatikanische Konzil sie im Geist Gottes definiert hatte. Ihr Orden, so Mutter Marie Therese, sei mithin kein Orden neben anderen Kongregationen und Gemeinschaften, sondern ein „Weg für alle“. Gelebte Nächstenliebe sei manifestierte Gottesliebe und gleichzeitig die Konkretisierung und Bestätigung des Zweiten Vatikanischen Konzils.

pp/Agentur ProfiPress

 

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