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„Es macht wieder Spaß, katholisch zu sein“

Weihbischof Dr. Johannes Bündgens weiht fünf Männer zu Diakonen, darunter Andreas Züll (37) aus Mechernich-Floisdorf – „Eine gute Woche für die Kirche mit dem neuen Papst Franziskus und fünf neuen Diakonen“

Weihbischof Dr. Johannes Bündgens (Mitte mit Mitra und Stab), seine Konzelebranten und die neugeweihten Diakone vor der Kirche St. Johannes Baptist in Krefeld, der Floisdorfer Andreas Züll ist der Zweite von links. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Krefeld – Nachdem Pfingstsamstag 2012 der Harzheimer Sascha Schmitz zum Priester geweiht worden war, wurden jetzt in St. Johannes Baptist in Krefeld einem weiteren  Geistlichen aus der Stadt Mechernich höhere Weihen zuteil. Der Floisdorfer Andreas Züll (37) wurde durch Handauflegung des Aachener Weihbischofs Dr. Johannes Bündgens zusammen mit vier weiteren Bewerbern zum Diakon geweiht.

„Einen Papst und fünf Diakone in einer Woche – in solchen Zeiten macht es Freude, katholisch zu sein“, meinte der Weihbischof, unterstellend, dass es für viele im proppenvollen Gotteshaus vielleicht in der Vergangenheit nicht jeden Tag die reine Freude war.

Der neue Papst Franziskus, meinte Bündgens, habe mit der Wahl seines Namens dieselbe Richtung eingeschlagen, die auch für das Amt der Diakone wesentlich sei: den Bedürftigen im Sinne des Evangeliums beizustehen und zu dienen und dahinter auch das eigene Sicherheitsbedürfnis zurückzustellen.

Dem zweistündigen Weiheritus folgend bat Dr. Peter Blättler, der Regens des Aachener Priesterseminars, den Bischof um die Weihe der fünf Kandidaten und beantwortete dessen Rückfrage mit der Auskunft, das Volk sei befragt worden und habe die Männer für würdig befunden. Die Aachener Bistumsnachrichten „iba“ schreiben weiter: Als Evangelium hatten sie die Fußwaschung nach Johannes ausgesucht. Sie schließt mit dem Auftrag an die Jünger, ihren Mitmenschen ebenso dienend zu begegnen.

Johannes Bündgens zitierte dazu aus einer Meditation des Benediktinermönches Beda Venerabilis: Vom „Blick des Erbarmens und der Erwählung“ sollten die neuen Diakone wissen. Mit Erbarmen habe Jesus auf das Unvollkommene gesehen. Auch für sie sei die Barmherzigkeit viel wichtiger als ihr eigenes Können. Gleichzeitig sollten sie sich der Auszeichnung bewusst sein, erwählt und beauftragt zu sein. Verbunden sei damit die Zusage, Jesus werde ihnen in Schwierigkeiten den rechten Geist senden. An ihren Einsatzorten sollten sie Menschen Mut machen und die Gemeinden auf den Weg der Nachfolge führen.

Andreas Züll wurde von vielen Gläubigen aus Floisdorf und der GdG St. Barbara Mechernich begleitet, allen voran von seinen Eltern Gertrud und Jürgen, vom Musikverein St. Cäcilia Floisdorf, Eifeldekan Erik Pühringer, Subsidiar Josef Kraus und Pastor H.J. Arenz.

Andreas Züll und seine vier Mitbrüder David Grüntjes, Matthias Goldammer, Achim Köhler und Michael Marx sollen Pfingstsamstag 2014 von Bischof Heinhrich im Hohen Dom zu Aachen zu Priestern geweiht werden.

Andreas Züll wurde am 20. November 1975 in Mechernich/Eifel geboren. Sein Vater, Jürgen Züll, war bei der Deutschen Telekom tätig und ist seit 2007 Rentner. Seine Mutter, Gertrud Züll geb. Schmühl, ist seit 1986 Sakristanin an St. Pankratius in Floisdorf und Hausfrau. Er hat zwei jüngere Geschwister, Martina und Michael Züll.

Die Familie lebt im zur Stadt Mechernich gehörenden Dorf Floisdorf (320 Einwohner), die örtliche Pfarrgemeinde St. Pankratius gehört zur von Eifeldekan Erik Pühringer geleiteten Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara Mechernich.

Andreas Züll besuchte die katholische Grundschule in Mechernich-Lückerath und die Willi Graf Realschule in Euskirchen. Nach seiner Lehre zum Eisenbahner im Betriebsdienst, arbeitete er von 1995 bis 2012 als Fahrdienstleiter auf verschiedenen Stellwerken in der Eifel, zuletzt in Euskirchen.

Andreas Züll war von 1997 bis 2008 Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von St. Pankratius Floisdorf und gleichzeitig in den Ausschüssen der GdG St. Barbara Mechernich tätig. Im September 2007 begann er das Studium der Theologie und Philosophie am Interdiözesanen Priesterseminar, Studienhaus St. Lambert, in Grafschaft-Lantershofen, welches er im Juli 2011 erfolgreich abschloss.

Während des Studiums machte er ein dreimonatiges Praktikum in der Gemeinschaft der Gemeinden Wassenberg. Am 1. September 2011 begann er ein pastorales Jahrespraktikum in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Eschweiler. Während dieses pastoralen Jahres begann im Februar 2012 seine religionspädagogische Ausbildung an der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler und die gleichzeitige Hospitation in der Schulseelsorge der Liebfrauenschule.

Im September 2012 erfolgte die Aufnahme in das Aachener Priesterseminar und die Teilnahme am gemeinsamen Pastoralkurs der (Erz-) Bistümer Aachen, Hamburg, Hildesheim, Limburg und Osnabrück. Seine Diakonatszeit wird er in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Eschweiler, GdG Eschweiler – Mitte, verbringen.

David Grüntjes wurde am 8. Dezember 1985 in Krefeld geboren. Er stammt aus der Gemeinde St. Johann Baptist in der Pfarrei Maria Frieden, Krefeld. Matthias Goldammer, geboren am 31. August 1986 in Viersen, stammt aus der Gemeinde St. Remigius in der Pfarrei St. Helena, Viersen. Achim Köhler wurde am 11. April 1974 in Mönchengladbach geboren. Beheimatet ist er in der Gemeinde St. Josef in der Pfarrei St. Marien in Mönchengladbach-Rheydt. Michael Marx, geboren am 2. Mai 1984 in Düren, stammt aus der Kirchengemeinde St. Heribert in Kreuzau.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

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